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Landshuter Allee


Bereich mit besonderem Handlungsbedarf

Auf dem Abschnitt Landshuter Allee ist der Mittlere Ring sehr stark befahren und sehr dicht besiedelt: In 24 Stunden sind dort 122.000 bis 149.000 Fahrzeuge unterwegs (Stand: 2010). An einem Kilometer Strecke leben 4.550 Menschen.

Wegen der hohen Verkehrsbelastung ist der Abschnitt im Lärmaktionsplan der Stadt als Bereich mit besonderem Handlungsbedarf enthalten. Die Lärmsanierungsgrenzwerte werden dort deutlich, die Schadstoffgrenzwerte in Maßen überschritten. Hinzu kommt die starke Trenn- und Barrierewirkung des Mittleren Rings. Es gibt zu wenige barrierefreie Querungsmöglichkeiten für den Fuß- und Radverkehr, die Aufenthaltsqualität lässt zu wünschen übrig.

Übersichtslageplan Tunnel Landshuter Allee  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Übersichtslageplan (Stand: November 2013)

Ergebnisse der Machbarkeitsstudie

Um die Situation an der Landshuter Allee zu verbessern, hat das Referat für Stadtplanung und Bauordnung im Jahr 2012 eine Machbarkeitsstudie bei der Gutachtergemeinschaft TransVer, Lahmeyer und Em-plan in Auftrag gegeben. Das Büro hat vier Maßnahmenkonzepte im Detail untersucht.

Der höchste Nutzen hinsichtlich Schall und Lufthygiene würde sich durch eine Kombination aus einem Tunnel mit lärmminderndem Asphalt vor und nach den Tunnelportalen sowie bauleitplanerischen Maßnahmen ergeben.

Ausgangslage

  • Untersuchte Strecke: 2,9 Kilometer
  • von der nördlichen Rampe der Donnersbergerbrücke (Höhe Richelstraße) bis zur Brücke über die Dachauer Straße (Höhe Hengelerstraße / Borstei)
  • Verkehrsbelastung: 122.000 bis 149.000 Fahrzeuge in 24 Stunden (Stand: 2010)
  • Prognose für 2025: 131.000 bis 165.000 Fahrzeuge in 24 Stunden

Lösungsvorschlag

1.450 Meter langer neuer Tunnel vom Ende der nördlichen Rampe der Donnersbergerbrücke bis zum Beginn der südlichen Rampe der Brücke über die Dachauer Straße (nördlich der Heideckstraße) bei Entfernung des heutigen Tunnels; 325 Meter lange, fünf Meter hohe Lärmschutzwand an der Borstei (Westseite); einspurige oberirdische Erschließungsstraße

  • Bauzeit: 7 Jahre (Stand: 2015)
  • Kosten: etwa 537 Millionen Euro (Stand: 2014)
  • Unterhalt: etwa 2,5 Millionen Euro / Jahr (Stand: 2014)

Am 19. November 2015 hat der Stadtrat beschlossen, dem Abschnitt an der Landshuter Allee die höchste Priorität einzuräumen. Das Baureferat wurde beauftragt, unverzüglich die Vorplanung einschließlich der erforderlichen Gutachten zu erstellen und dem Stadtrat vorzulegen. Hier geht es zum Beschluss.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Abt. 3 Verkehrsplanung

Blumenstraße 31
80331 München