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Corona-Virus: Eingeschränkte Erreichbarkeit im Sozialreferat


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© CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM / Wikipedia

Notversorgung der Münchner Bevölkerung weiter sichergestellt

Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie werden alle Dienststellen und Beratungsangebote des Sozialreferats ab sofort nur noch telefonisch und per E-Mail erreichbar sein.

Persönliche Vorsprachen finden nur noch in Notfällen statt. Für diese Fälle sind die Sozialbürgerhäuser werktags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Trotz der eingeschränkten Erreichbarkeit wird die soziale Notversorgung der Münchner Bevölkerung weiter sichergestellt sein. Die Tafeln, die Bahnhofsmission, Otto und Rosi, die Teestube komm, das Karla-Café, Schiller 25 und das D3 bleiben weiterhin unter besonderen Gesundheitsvorkehrungen geöffnet.

Gänzlich geschlossen werden lediglich Nachbarschaftstreffs, Jugendhäuser und Jugendtreffs, Kleiderkammern und die Alten- und Servicezentren.

Der Besucherverkehr in den Alten- und Servicezentren wird komplett eingestellt. Ein zugehender Notbetrieb bleibt dennoch aufrecht erhalten. Dies gilt insbesondere für die Versorgung mit Lebensmitteln für die älteren Besucherinnen und Besucher, die sonst keine Möglichkeit zur Versorgung hätten. Für ältere Menschen, die sich selbst nicht ausreichend versorgen können, stehen zudem eine Reihe privater Initiativen zur Verfügung, die in diesem Fall, beispielsweise durch die Erledigung von Einkäufen unterstützen können. Zu nennen wäre hier der Verein „Münchner Freiwillige – Wir helfen e.V.“ (Tel.: 089 / 46132983; www.muenchner-freiwillige.de/besorgungen).

Für Menschen, die dringenden Unterstützungsbedarf im sozialen Bereich haben, weil sie beispielsweise in eine finanzielle Notlage geraten sind oder bisher keine Einkaufshilfe erhalten konnten, richtet das Sozialreferat eine eigene Telefonhotline über die Zentrale Vermittlungsstelle der Sozialbürgerhäuser ein (online bis Ende dieser Woche auf www.muenchen.de/sozialreferat).

Hierüber können neben den Leistungsangeboten des Sozialreferats auch Kontakte zu ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vermittelt werden. Sobald die Hotline zur Verfügung steht wird das Sozialreferat gesondert informieren.

Sozialreferentin Dorothee Schiwy:

„Keine Person wird in dieser außergewöhnlichen Situation alleine gelassen. Besonders ältere Menschen sind jetzt besonders gefährdet, wenn sie sich mit dem Virus infizieren. Gesundheit steht deshalb an allererster Stelle und zwingt uns zu konsequenten Maßnahmen. Dennoch ist es unser besonderes Anliegen, alles nur Mögliche zu unternehmen, um die Versorgung älterer Menschen sicherzustellen. Mit der Telefonhotline können sich die Menschen in dringenden sozialen Notlagen an das Sozialreferat wenden und erhalten dort entsprechend Hilfe.“

Die Sicherheit und Reduzierung von unmittelbaren persönlichen Kontakten stehen derzeit an erster Stelle. Das Sozialreferat bittet deshalb um Verständnis für diese Maßnahmen.