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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

München unterstützt Seenotrettungsschiff Ocean Viking auf dem Mittelmeer


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München hilft! David Starke, Geschäftsführer von SOS MEDITERRANEE, bittet um Unterstützung.

Helfen auch Sie mit Ihrer Spende!

Leben Retten ist auch auf See Pflicht. Seit 2015 betreibt SOS MEDITERRANEE Seenotrettung auf dem Mittelmeer, seit Juli 2019 wird hierzu auch das Schiff Ocean Viking eingesetzt.

Unterstützen Sie zusammen mit der Landeshauptstadt München diese Initiative und helfen Sie mit, Menschen auf der Flucht vor dem Ertrinken zu retten. Ihre Spende wird gebraucht!

Die Seenotrettung auf dem Mittelmeer bleibt seit Jahren zivilen Organisationen wie SOS MEDITERANEE überlassen. Dabei ist das zentrale Mittelmeer zur tödlichsten Fluchtroute der Welt geworden. Seit 2014 sind im gesamten Mittelmeer laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) weit über 20.000 Menschen gestorben. In diesem Jahr haben laut IOM bisher fast 1000 Menschen im gesamten Mittelmeer ihr Leben verloren – doch die Dunkelziffer liegt deutlich höher. Menschen verschwinden dort einfach auf ihrer Flucht in seeuntauglichen Booten.

Die überlebenden Männer, Frauen und Kinder haben Schreckliches erlebt. Sie haben ihr Leben riskiert, um Gewalt, Folter und massiven Menschenrechtsverletzungen in Libyen und ihren Herkunftsländern zu entfliehen.

Um ein Stück Menschlichkeit auf das Mittelmeer zurück zu bringen und dem Ausmaß der humanitären Krise entgegenzutreten, rettet SOS MEDITERRANEE mit der Ocean Viking Menschen vor dem Ertrinken. An Bord werden sie mit dem Nötigsten versorgt, medizinisch betreut und oft nach Jahren des Leidens erstmals wieder mit Würde behandelt.

Seit der Gründung 2015 hat SOS MEDITERRANEE 31.799 Menschenleben gerettet. Solange es kein europäisches Seenotrettungsprogramm gibt, wird SOS MEDITERRANEE auch weiterhin Menschen auf dem Mittelmeer vor dem Ertrinken bewahren.

Doch ein Rettungsschiff wie die Ocean Viking zu betreiben kostet Geld. Dieses aufzubringen ist nur dank der solidarischen Zivilgesellschaft in Deutschland und Europa möglich. Menschen, die nicht wegschauen und für die es selbstverständlich ist beizutragen, dass Menschenleben gerettet werden.

Die Stadt München zeigt mit ihrer Patenschaft für die Ocean Viking Solidarität mit den Menschen in Seenot und eine Geste der Menschlichkeit und ruft ihre Bürger*innen dazu auf, die Arbeit von SOS MEDITERRANEE zu unterstützen. Ihre Spende rettet Leben!

Die Landeshauptstadt München verdoppelt den Spendenbetrag, der bis zum 31.  Januar 2021 eingegangen ist, mit maximal 100.000 Euro.

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Spendenaufruf der 3. Bürgermeisterin Verena Dietl

Spenden Sie unter:

www.sosmediterranee.de/muenchen-hilft

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Spendenaufruf der Sozialreferentin Dorothee Schiwy

Spenden Sie unter:

www.sosmediterranee.de/muenchen-hilft

 

 

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Spendenaufruf des Leiters des Amtes für Wohnen und Migration Gerhard Mayer

Spenden Sie unter:

www.sosmediterranee.de/muenchen-hilft

Das Seenotrettungsschiff Ocean Viking im Einsatz  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Anthony Jean / SOS MEDITERRANEE

München bekennt sich zum „Sicheren Hafen“

Die Landeshauptstadt München steht für eine weltoffene Gesellschaft und die Wahrung der Menschenrechte ein. Als „Weltstadt mit Herz“ vertritt sie diese Werte auch bundes- und europaweit.

Um ihrer Stimme mehr Gewicht zu verleihen, schließt sich die Landeshauptstadt regelmäßig Bündnissen und Initiativen an, angefangen vom deutschen Städtetag über europäische Bündnisse wie Eurocities bis hin zu kleineren Netzwerken, die die gleichen Ziele wie die Landeshauptstadt verfolgen.

Seit Jahren spielen sich dramatische Szenen auf dem Mittelmeer ab. Die Stadt München hat sich daher als Sicherer Hafen deklariert und ist im Juli 2019 dem Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ beigetreten. Damit erklärt die Landeshauptstadt ihre Solidarität mit Menschen auf der Flucht und setzt sich entschieden dafür ein, die Blockade der zivilen Seenotrettung im Mittelmeer endlich zu beenden.

Oberbürgermeister Dieter Reiter hat sich stellvertretend für die Stadt München bei den zuständigen Staats- und Bundesministerien dafür eingesetzt, eigene humanitäre Aufnahmeprogramme (HAP) für Bayern einzurichten, mehr Geflüchtete aus den Mittelmeeranrainerstaaten Italien und Griechenland aufzunehmen (insbesondere aus den Lagern auf den griechischen Inseln) sowie die Seenotrettung ohne Einschränkungen durchzuführen.

Mittlerweile haben sich mehr als 200 Städte und Kommunen zu einem „Sicheren Hafen“ erklärt, aktuell 83 Städte und Landkreise sind dem Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ beigetreten. Das Bündnis vernetzt aufnahmebereite Kommunen und Landkreise und bündelt die gemeinsamen Interessen. Es verfolgt aktuell das gemeinsame Ziel, Menschen zu retten, die auf ihrer Flucht aus dem Heimatland in Seenot geraten sind. Die Städte „Sicherer Häfen“ fordern im Namen ihrer Bürger*innen neue staatliche Rettungsmissionen. Sie heißen Geflüchtete in ihrer Mitte willkommen – und sind bereit, mehr Menschen aufzunehmen, als sie müssten.

Die Forderungen des Bündnisses „Städte Sicherer Häfen“ lauten unter anderem:

  • „Städte Sicherer Häfen“ sollen sich für neue und stärkere Programme zur legalen Aufnahme geflüchteter Menschen stark machen – und selbst mehr Kompetenzen fordern, um auch eigenständig Menschen helfen zu können.

  • Sie sollen deutlich signalisieren, dass sie bereit sind, mehr Menschen als bisher aufzunehmen. Sie sollen alle nötigen Ressourcen für die menschliche Versorgung und die gesellschaftliche Teilhabe der Ankommenden bereitstellen.

  • Sie setzen sich für sichere Bleibeperspektiven der Menschen ein.

Kleiner Junge mit Rettungsweste wird auf die Ocean Viking gehoben  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Anna Psaroudaki / SOS MEDITERRANEE

München übernimmt Patenschaft für das Seenotrettungsschiff Ocean Viking

Im Dezember 2019 beschließt der Münchner Stadtrat, die Patenschaft für das Seenotrettungsschiff Ocean Viking zu übernehmen, um die Mission zu unterstützen, Menschen auf ihrer Flucht über das Mittelmeer vor dem Ertrinken zu retten. Betrieben wird das Schiff von der gemeinnützigen Organisation SOS MEDITERRANEE. Um die Rettungseinsätze und den kostspieligen Betrieb des gecharterten Rettungsschiffes zu gewährleisten, sind Spendengelder unerlässlich.

Auch in den besonders gefährlichen Wintermonaten brechen Jahr für Jahr viele Menschen auf, um über das Mittelmeer nach Europa zu flüchten, um so der Bedrohung in ihren Heimatländern zu entfliehen. Die Gefahren und Hürden auf dieser Route sind hoch, auch weil Griechenland und Italien als Länder entlang der EU-Außengrenze Geflüchtete oft nicht an Land lassen. Nur durch den Einsatz von zivilen Initiativen wie SOS MEDITERRANEE mit ihrem Seenotrettungsschiff Ocean Viking konnten viele Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden.

31.799 Menschen konnte SOS MEDITERRANEE seit Anfang 2016 vor dem Ertrinken bewahren. Sie alle haben versucht, in seeuntauglichen Holz- oder Schlauchbooten von Libyen über das zentrale Mittelmeer zu fliehen. Um ein Stück Menschlichkeit auf das Mittelmeer zurück zu bringen und dem Ausmaß der humanitären Krise entgegenzutreten, rettet SOS MEDITERRANEE mit der Ocean Viking Schiffbrüchige aus dem Meer. An Bord werden sie mit dem Nötigsten versorgt und medizinisch betreut. Seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie herrschen an Bord strenge Hygieneregeln.

Das mit 69 Meter Länge größte zivile Rettungsschiff im zentralen Mittelmeer fährt unter norwegischer Flagge. SOS MEDITERRANEE arbeitet im internationalen Netzwerk mit Vereinen in Deutschland, Frankreich, Italien und der Schweiz als einzige europäische Seenotrettungsorganisation.

 

Journalisten finden Bilder zum Herunterladen auf der Presseseite des Sozialreferates