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Sicherheit rund um Flüchtlingsunterkünfte


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    © Michael Nagy, Presse- und Informationsamt München

    Häufig gestellte Fragen, wenn eine Unterkunft in der Nachbarschaft eröffnet wird

    Die Neueröffnung einer Unterkunft in der Nachbarschaft bringt viele Fragen mit sich. Wir möchten Sie hier zum Thema „Sicherheit rund um die Unterkünfte” informieren.

    Personelle Ausstattung der Gemeinschaftsunterkünfte

    In den Anlagen kümmern sich Angestellte der Regierung von Oberbayern oder von ihr beauftragte Firmen um die Verwaltung, die Einhaltung der Hausordnung sowie die Hausmeisterei. Die soziale Betreuung obliegt einem Sozialträger, in der Regel einer der großen Wohlfahrtsverbände.
    Darüber hinaus können sich Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Gruppen ehrenamtlich engagieren. In den Gemeinschaftsunterkünften besteht vielerorts ein dichtes Netz ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer.
    Hier finden Sie die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements für Flüchtlinge.

    Betreuung der Asylbewerberinnen und Asylbewerber

    Ausländerinnen und Ausländer, die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten, sollen sozial betreut werden, damit sie sich in dem für sie andersartigen Lebens- und Kulturbereich für die Dauer ihres Aufenthaltes in Deutschland besser orientieren können.
    Ziel ist die Bereitstellung von Orientierungshilfen, Beratung und Information, um die Menschen bei der Bewältigung auftretender Alltagsprobleme zu unterstützen. Asylbewerber und abgelehnte Asylbewerber sollen zudem objektiv und realistisch über ihre Aufenthaltssituation in Deutschland aufgeklärt werden. Diese Aufgabe wird durch die Verbände der freien Wohlfahrtspflege, wie Innere Mission oder Caritas, mit einer Förderung des Sozialministeriums übernommen.

    Darüber hinaus fordert die Landeshauptstadt München einen Schlüssel von 1:100 für die soziale Betreuung von Asylbewerberinnen, Asylbewerbern und Flüchtlingen, zuletzt aktuell mit Stadtratsbeschluss vom 27. August 2014, Sitzungsvorlage Nr. 14-20 / V 01202.

    Deliktsaufkommen rund um die Unterkünfte

    Nach Aussagen der Polizei ist keine gesteigerte Deliktshäufigkeit zu beobachten. Trotzdem ist die Polizei für möglicherweise auftretende Probleme sensibilisiert und verstärkt lageangepasst die Polizeipräsenz im Umkreis der Flüchtlingsunterkünfte – sowohl zum Schutz der Anwohner als auch zum Schutz der Flüchtlinge.

    Konflikte in Zusammenhang mit der Einrichtung, für die die Polizei nicht zuständig ist

    In diesen Fällen können Sie sich an die Stelle für Gemeinwesenmediation (SteG), Frau Huber, wenden.
    Telefon: 089/233-40034