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Flüchtlingsunterkünfte in München


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    Definitionen der Unterkunftsformen

    Staatliche Erstaufnahmestellen samt Dependancen

    Das Ankunftszentrum ist Teil der Erstaufnahmeeinrichtung München. Dort werden die in München ankommenden Asylbewerberinnen und Asylbewerber kurz medizinisch untersucht, registriert und dann – entsprechend der Zuständigkeiten des BAMF für das jeweilige Herkunftsland – entweder in der Aufnahmeeinrichtung München oder in Aufnahmeeinrichtungen in anderen bayerischen Regierungsbezirken oder in anderen Bundesländern verteilt.

    Die Unterbringung von Flüchtlingen erfolgt zunächst in Aufnahmeeinrichtungen. Nach in der Regel spätestens sechs Monaten werden die Asylbewerberinnen und Asylbewerber anhand einer Quotenregelung in die Anschlussunterbringung in einer kreisfreien Stadt oder einem Landkreis zugewiesen. 

    Gemeinschaftsunterkünfte

    Nach § 53 AsylG geschieht die Unterbringung nach dem Aufenthalt in einer Aufnahmeeinrichtung bis zum Abschluss des Asylverfahrens in der Regel in Gemeinschaftsunterkünften der Regierung. Daneben erfolgt die Unterbringung in dezentralen Unterkünften, die von kreisfreien Städten bzw. Landkreisen betrieben werden. Hierbei unterscheidet die Landeshauptstadt München zwischen Standardprogramm (Festbauten in Modulbau- oder Holzbauweise) und Sofortprogramm (Container). 

    Überbrückungsstandorte

    Das Überbrückungsprogramm (Leichtbauhallen oder Gewerbeimmobilien) ist ein Programm, das durch die Landeshauptstadt München ins Leben gerufen wurde, um den stark angestiegenen Bedarf an Unterkünften seit Sommer 2015 decken zu können. Diese schnell zu errichtenden bzw. zu ertüchtigenden Unterkünfte sollen die Zeit überbrücken, bis Unterkünfte aus dem Standard- und Sofortprogramm errichtet sind. 

    Unterbringung unbegleiteter Heranwachsender (18 bis 21 Jahre)

    Das Amt für Wohnen und Migration hat über das gesamte Stadtgebiet kleine Standorte (eine oder mehrere Wohnungen) mit in der Regel etwa fünf bis 30 Plätzen für unbegleitete heranwachsende Flüchtlinge eingerichtet. Die 18- bis 21-Jährigen werden über das Amt für Wohnen und Migration fachlich betreut. Zum Schutz der jungen Menschen werden die Adressen über das Internet nicht veröffentlicht. Bitte haben Sie Verständnis für die Schutzmaßnahme.

    Unterbringung unbegleiteter Minderjähriger (16 bis 18 Jahre)

    Zur Situation von unbegleiteten Minderjährigen finden Sie eine eigene Informationsseite

    Karte Bestand und Planung der Unterkünfte, Stand 11.11.2016  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    Karte: Sozialreferat München

    Bestand und Planungen

    Hier finden Sie Bestandsunterkünfte und die voraussichtlichen Planungen für 2016/2017.

    Übersicht des Sozialreferats über die Münchner Flüchtlingsunterkünfte (PDF, 122 KB) (Liste, Stand 11.11.2016)

    Übersicht des Sozialreferats über die Münchner Flüchtlingsunterkünfte (PDF, 983 KB) (Karte, Stand 11.11.2016)

    Verfahren von der Planung bis zur Umsetzung

    Die Standorte zur Unterbringung nicht nur von Flüchtlingen, sondern auch von Wohnungslosen werden in einem hierfür eingerichteten STAB mit ausgewählt und geplant. Alle notwendigen Dienststellen arbeiten in diesem Stab zusammen. Der Stadtrat entscheidet über die Vorschläge aus diesem Gremium.

    Die Stadtverwaltung achtet auf eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Einrichtungen über das gesamte Stadtgebiet. Angesichts der aktuellen Situation muss sich die Stadt München bei der Standortauswahl aber auch an einer möglichst raschen Bedarfsdeckung orientieren. „Welche Projekte können schnell umgesetzt werden, um den bei uns Ankommenden ein angemessenes Dach über dem Kopf zu bieten?“ ist das zentrale Anliegen.

    Information der Münchner Bürgerinnen und Bürger

    Die Information der Münchner Bürgerinnen und Bürger über die Planungen in ihrem Stadtbezirk erfolgt durch:

    • Information an den Bezirksausschuss
    • Bürgerversammlungen
    • eigene Informationsveranstaltungen für Anwohnerinnen und Anwohner zur geplanten Einrichtung und/oder über
    • Info-Flyer vor der Eröffnung der Einrichtung

    Integration der Einrichtung in den Stadtteil

    Das Netzwerk REGSAM hat vom Stadtrat den Auftrag erhalten, die Aktivitäten der verschiedenen sozialen Einrichtungen und Akteure (Bezirksausschuss, Kirchen, Ehrenamtlichenkreis, …) „Rund um eine Unterkunft“ zu koordinieren. Dies soll die Integration der Einrichtung und Ihrer Bewohnerinnen und Bewohner in den Stadtteil unterstützen.

    Kontakt

    Infotelefon für Bürgeranfragen zum Thema Flüchtlinge

    Orleansplatz 11
    81667 München

    Öffnungszeiten:

    Montag bis Donnerstag 9 - 16 Uhr

    Infotelefon für Bürgeranfragen zum Thema Flüchtlinge