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Münchner Modell der Früherkennung und Frühen Hilfen


München - Kinder- und Familienstadt  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Allgemeine Informationen

Die Frühen Hilfen als Angebot für Familien mit kleinen Kindern bis zum dritten Lebensjahr gibt es seit Mitte November 2008. Frühe Hilfen werden von erfahrenen Kinderkrankenschwestern des Referats für Gesundheit und Umwelt und von Sozialpädagoginnen in der Kinder- und Jugendhilfe geleistet. Frühe Hilfen ergänzen die Kinderschutzarbeit um einen bedeutsamen präventiven niederschwelligen Baustein. Den Risiken von Kindern für ungünstige Entwicklungen oder Vernachlässigung wird in der sehr frühen Lebensphase des Säuglings- und Kleinkindalters gezielt begegnet.

Gerade in der Zeit kurz nach der Geburt eines Kindes wünschen sich viele Eltern Unterstützung und Entlastung, denn neben der Freude am Kind ergeben sich auch viele Fragen in der neuen Lebenssituation. Der bewährte Hausbesuchsdienst der Kinderkrankenschwestern des Referats für Gesundheit und Umwelt unterstützt bei Fragen zum Stillen und der Ernährung, wenn Babys schreien oder Schlafprobleme haben. Sie beraten die Eltern, die Bedürfnisse und Signale des Babys zu verstehen. Frühe Hilfen im sozialen Bereich sind ein neues Angebot, das von anerkannten Trägern der Kinder- und Jugendhilfe geleistet wird. Sie unterstützen bei der Vermittlung von entlastenden, passenden Angeboten, beraten bei der Bewältigung des Alltags und fördern die Beziehung zwischen Mutter, Vater und Kind.

Frühe Hilfen möchten die Familien frühzeitig erreichen. Sie ermutigen, an den vielfältigen Angeboten in München teilzunehmen und tragen zu guten Startchancen für alle Kinder in München bei.

Der Zugang zu den Frühen Hilfen erfolgt über die Kinderkrankenschwestern des Referates für Gesundheit und Umwelt, Telefon: 089 / 233 47911, von Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Die Kinderkrankenschwestern besuchen die Familien zu Hause und vermitteln bei Bedarf über das jeweilige Sozialbürgerhaus (KoKi) sowie die zentrale Wohnungslosenhilfe im Amt für Wohnen und Migration an die Fachkräfte Frühe Hilfen, die es in allen Münchner Sozialregionen gibt.

Seit dem Start im November 2008 wurden bereits mehr als 2000 Kinder und ihre Familien nach dem Münchner Modell der Früherkennung und Frühen Hilfen betreut. Das neue Angebot wird vom Sozialreferat/Stadtjugendamt und vom Referat für Gesundheit und Umwelt gemeinsam entwickelt und finanziert.

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Das Münchner Modell der Früherkennung und Frühen Hilfen für psychosozial hoch belastete Familien

Stadtratsbeschluss vom 11.01.2011 (PDF, 206 KB) (PDF-Datei , 39 Seiten, 206 KB) (Sitzungsvorlage Nr. 08-14 / V 04876)

► Frühkindliche Gesundheitsförderung unter www.muenchen.de/kinderkrankenschwester