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Wirtschaftliche Jugendhilfe


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Aufgaben

Die Wirtschaftliche Jugendhilfe kümmert sich um die finanziellen Aspekte der vielfältigen Einzelfallhilfen im Rahmen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG). In Zusammenarbeit mit pädagogischen und medizinisch-psychologischen Fachdiensten entscheidet die Wirtschaftliche Jugendhilfe über die jeweils erforderliche und geeignete Hilfe. Dabei geht sie so weit wie möglich auf die Wünsche der Leistungsberechtigen ein.

Zu den Leistungen und Aufgaben der Wirtschaftlichen Jugendhilfe gehören:

  • die Unterbringung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe (z.B. Heime, Wohngruppen, betreutes Wohnen) und in Pflegestellen
  • die Übernahme von Beiträgen für den Besuch von Kindertagesstätten privater und freier Träger (z.B. Kinderkrippen, -gärten, -horte, Mittagsbetreuung)
  • die Übernahme der Kosten für die Betreuung von Kindern in Tagespflege
  • die Gewährung von Eingliederungshilfen für seelisch behinderte und von seelischer Behinderung bedrohte junge Menschen
  • in ambulanter (z.B. Legasthenie-/Dyskalkulietherapie)
  • teilstationärer (z.B. Integrationshorte, Heilpädagogische Tagesstätten)
  • und stationärer Form (z.B. in Heimen, Pflegefamilien, Wohngruppen)
  • die familienergänzenden Maßnahmen im Rahmen der Jugendarbeit, der Jugenderholung und der Familienbildung
  • die Unterbringung in Einrichtungen für Mütter/Väter und Kinder
  • die Betreuung und Versorgung von Kindern in Notsituationen
  • die Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen

Zugang zu den Hilfen erlangen die Hilfesuchenden entweder direkt durch die Wirtschaftliche Jugendhilfe oder über die sozialpädagogischen Fachdienste Bezirkssozialarbeit oder Vermittlungsstelle bzw. über das Sachgebiet „Pädagogische Hilfen und Adoptionen“.

Die Wirtschaftliche Jugendhilfe, die Bezirkssozialarbeit und die Vermittlungsstelle sind in allen bestehenden Sozialbürgerhäusern vertreten.

Einzelfallhilfen

Hilfen für

  • „unbegleitete“ Flüchtlinge und
  • junge Erwachsene, bei denen die Hilfe erst nach Vollendung des 18. Lebensjahres einsetzt (Hilfegewährung i.d.R. bis max. 21. Lebensjahr),

werden von der zentralen Arbeitsgruppe Wirtschaftliche Jugendhilfe – zentrale Dienste des Sachgebiets „Pädagogische Hilfen und Adoptionen“ bearbeitet.