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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Kinder- und Jugendheime des Stadtjugendamtes München


    Logo der Abteilung Familienergänzende Hilfen des Stadtjugendamtes München  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Allgemeine Information

    Die vier Münchner Kinder- und Jugendheime in städtischer Trägerschaft  orientieren sich stets an den gesellschaftlichen Veränderungen und Bedürfnissen. Sie bieten Kindern und Jugendlichen, deren Lebens- und Entwicklungschancen bedroht sind, Zuflucht, einen sicheren Ort, ein Zuhause auf Zeit.

    Aufgrund der zunehmend hohen Anzahl von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit traumatischen Belastungsstörungen ist der Fachbereich Familienergänzende Hilfen, Heime, Pflege, Adoption und Wohnprojekte im Sozialreferat seit 2018 dabei, im Rahmen eines Organisationsentwicklungsprozesses Traumapädagogik alle Mitarbeiter*innen traumapädagogisch zu qualifizieren. Dabei wird Traumapädagogik als Sammelbegriff für die pädagogischen Ansätze und Methoden bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, insbesondere in der stationären Kinder- und Jugendhilfe, bezeichnet.

    Durch diesen sehr umfangreichen Qualifizierungsprozess ist unaufhaltsam traumapädagogischens Handeln, eine traumapädagogische Grundhaltung in den Alltag unserer Heime und unserer Wohnprojekte eingezogen.

    Die ersten Kolleg*innen konnten im Februar 2021 ihre Zusatzqualifikation „Traumapädagogik und traumezentrierte Fachberatung (DeGPT&/BAG) abschließen.

    Im Rahmen dieser Zusatzqualifikation wurden viele traumapädagogische Projekte in unserer Abteilung durchgeführt, von denen alle Beteiligten in unseren Einrichtungen profitieren.

    Weitere Schulungen (Präsenz und Online) werden in den nächsten Monaten und Jahren folgen, so dass zukünftig alle Mitarbeiter*innen der Abteilung mit traumapädagogischen Kenntnissen und einer traumapädagogischen Haltung in unseren Einrichtungen arbeiten werden.

    Die Schulungen (Leitungs-und Beraterschulungen, Zertifizierungsschulungen, Mitarbeiterschulungen in Präsenz und Online Format) werden durchgeführt durch

    • die Universitäre Psychiatrische Klinik Basel, Dr. biol.-hum. Dipl.-Psych. Marc Schmid,

    • dem Institut WundeRkinder Graz, Dr. phil. Dr. Christina Rothdeutsch-Granzer,

    • der Universität Ulm, Prof. Dr.  Jörg Fegert (Online Schulung) und in Ergänzung durch

    • unsere eigenen qualifizierten Traumapädagog*innen.

    Um die Implementierung zu unterstützen erfolgen jährliche Fachkräfteworkshops zur Unterstützung der einzelnen Heime bei der traumapädagogischen Umsetzung von Schlüsselprozessen.

    Diese Workshops werden durch die Universitäre psychiatrisch Klinik Basel unter Leitung von Herrn Dr. biol.-hum. Dipl.-Psych. Marc Schmid durchgeführt.

    Angedacht sind auch traumapädagogische Kinderworkshops. Diese konnten bisher jedoch aufgrund der Pandemie nicht durchgeführt werden.

    Wissenschaftlich begleitet wird der Organisationsentwicklungsprozess Traumapädagogik durch die Universität Ulm, Frau Prof. Dr. Ute Ziegenhain und die Universtät Rostock, Herr Prof. Dr. Michael Koelch.

    2023 werden wir den Abschlussbericht zur Umsetzung unseres Organisationsenwicklungsprojektes Traumapädagogik der Öffentlichkeit vorstellen.

    Im Abschlussbericht werden folgende Fragestellungen behandelt:

    • Hat die traumapädagogische Arbeit Auswirkungen auf Ressourcen oder Kompetenzen und Symptome beziehungsweise Problemlagen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen?

    • Gibt es eine höhere Zufriedenheit bei den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch eine höhere Traumasensibilität der Fachkräfte?

    • Kommt es durch das Schulungsprojekt zu einem Kompetenzzuwachs, zu einem Verstehen von traumabedingten belastenden Verhaltensweisen (Traumasensibilität) bei den Fachkräften und fließt eine „traumapädagogische Haltung“ wirksam in den pädagogischen Alltag der Wohngruppen ein?

    • Kommt es durch das Schulungsprojekt zu einer Veränderung der subjektiven Belastung, einer höheren Zufriedenheit der Fachkräfte und deutlich weniger Erkrankungszeiten?

    Wir werden 2023 über die Ergebnisse informieren.

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    Jugendhilfeverbund Just M

    Der Jugendhilfeverbund Just M bietet eine bunte Palette an unterschiedlichen, aber sich ergänzenden und aufeinander abgestimmten Jugendhilfeleistungen für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren.

    Jugendhilfeverbund Just M

    Marie-Mattfeld-Haus in Oberammergau  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Patricia Quering

    Marie-Mattfeld-Haus

    Das Haus in Oberammergau bietet betreutes Wohnen, einen Integrativhort und drei Heilpädagogische Heimgruppen.

    Marie-Mattfeld-Haus

    Münchner Kindl Heim  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Münchner Kindl-Heim

    Das Münchner Kindl-Heim ist eine heilpädagogische Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung mit systemischer Sichtweise.

    Münchner Kindl-Heim

    Münchner Waisenhaus  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Münchner Waisenhaus

    Das Münchner Waisenhaus ist Zufluchtsort und zweites Zuhause für Kinder ab 4 Jahren.

    Münchner Waisenhaus

    Weitere Informationen und Broschüren