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Abstammung - Anerkennung der Vaterschaft oder Mutterschaft im Jugendamt


    Beurkundung der Vaterschaftsanerkennung und Zustimmungserklärung der Mutter

    Sie werden bald Eltern oder sind es gerade geworden? Herzlichen Glückwunsch!

    Wenn Sie nicht miteinander verheiratet sind, können Sie die notwendige Vaterschaftsanerkennung und Zustimmungserklärung der Mutter vor oder auch nach der Geburt des Kindes beim Standesamt, beim Jugendamt oder in einem Notariat beurkunden lassen.

    Haben ein oder beide Elternteile nicht (nur) die deutsche Staatsangehörigkeit, kann zusätzlich die Anerkennung der Mutterschaft erforderlich sein, beispielsweise bei italienischer Staatsangehörigkeit.

    Die Beurkundung von Vaterschaftsanerkennung und Zustimmungserklärung der Mutter kann nur

    • nach vorheriger Terminvereinbarung und nur
    • persönlich vor einer Urkundsperson erfolgen.

    Voraussetzung für die Beurkundung

    Sie verstehen und sprechen beide ausreichend Deutsch.
    Falls nicht, ist für die Beurkundung eine Dolmetscherin oder einen Dolmetscher notwendig. Diese Person benötigt ein gültiges Ausweisdokument und darf nicht mit Ihnen verwandt oder verschwägert sein. Können Sie selbst niemanden mitbringen, stellen wir Ihnen kostenfrei eine Dolmetscherin oder einen Dolmetscher zur Verfügung.

    Wichtiger Hinweis zum Sorgerecht:

    Möchten Sie - wie eheliche Eltern - das Sorgerecht für Ihr Kind gemeinsam ausüben, können Sie zusätzlich eine sogenannte Sorgeerklärung abgeben – diese Beurkundung ist nur im Jugendamt oder Notariat möglich.

    Erforderliche Unterlagen

    Damit ein Beurkundungstermin vereinbart werden kann, benötigt das Jugendamt vorab folgende Unterlagen (in Kopie) bzw. Angaben von Ihnen:

    • gültiges Ausweisdokument der Eltern (Personalausweis oder Reisepass)
    • Abstammungs- oder Geburtsurkunden der Eltern
      - Falls es sich nicht um deutsche oder internationale Geburtsurkunden handelt, benötigen wir zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung.
      - Weicht die aktuelle Namensführung von der auf der Geburtsurkunde ab, ist hierfür ebenfalls ein Nachweis erforderlich (beispielsweise Bescheinigung über Namensänderung, Heiratsurkunde).
    • Familienstand, Telefonnummer, Anschrift und gegebenenfalls E-Mail-Adresse beider Elternteile (bitte formlos angeben)
    • bei Beurkundung vor Geburt des Kindes:
      Mutterpass (Seite des errechneten Entbindungstermins) oder ärztliche Bestätigung
    • bei Beurkundung nach Geburt des Kindes:
      Geburtsurkunde des Kindes (nicht älter als 12 Monate) oder Bescheinigung der Klinik bzw. des Arztes, aus der Datum und Ort der Geburt des Kindes hervorgehen

    Diese Aufzählung ist nicht zwingend abschließend, gegebenenfalls können weitere Unterlagen erforderlich sein.

    Die Unterlagen können dem Jugendamt per E-Mail (Anhänge nur im PDF-Format) oder per Post übersandt werden. Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter.

    Sobald alle Unterlagen eingegangen sind, setzen wir uns zur Terminvereinbarung telefonisch mit Ihnen in Verbindung.

    Bitte beachten Sie, dass auch nach Vorlage aller Unterlagen aufgrund eingeschränkter Personalkapazitäten eine Terminierung in der Regel nicht vor 8-10 Wochen erfolgen kann. Sollten Sie einen bereits vereinbarten Termin nicht einhalten können, bitten wir um möglichst frühzeitige Absage.

    Kontakt

    Landeshauptstadt München

    Sozialreferat
    Beurkundungen

    Werner-Schlierf-Str. 9
    81539 München

    Postanschrift:

    Landeshauptstadt München
    Sozialreferat
    Beurkundungen
    Werner-Schlierf-Str. 9
    81539 München

    Öffnungszeiten:

    Beurkundungen nur nach vorheriger Terminvereinbarung
    Bitte beachten Sie, dass auch nach Vorlage aller Unterlagen aufgrund eingeschränkter Personalkapazitäten eine Terminierung in der Regel nicht vor 8-10 Wochen erfolgen kann.