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Praxisbeispiele


Münchner Weihnachtszauber

Der Fachbereich CSR konzipierte und koordinierte im Jahr 2014 als Willkommensgeschenk für geflüchtete Kinder und Jugendliche, ohne religiösen Hintergrund den sogenannten Münchner Weihnachtszauber.

In kleinen Päckchen wurden z.B. Spielsachen, Schreib- und Schulmaterialien, Bilderbücher, Hygieneartikel und Kuscheltiere für geflüchtete Kinder und Jugendliche (im Alter zwischen 2-14 Jahren) verpackt, dem Sozialreferat gebracht und letztendlich durch die jeweilige Flüchtlingsunterkunft bzw. gemeinnützige Organisation in einem schönen Rahmen an die Kinder und Jugendlichen überreicht. Die Freiwillige Feuerwehr München unterstützte die Aktion und brachte Päckchen zu den Kindern und Jugendlichen.

Hintergrund war, dass zahlreiche Unternehmen anstelle einer betrieblichen Weihnachtsfeier jungen Geflüchteten eine Freude bereiten wollten. Auf Grund der hohen Engagementbereitschaft von Unternehmen, Vereinen, Beiräten, Schulen, Kindergärten und auch Einzelpersonen konnten bis zum 24.12.2014 insgesamt über 4.200 Päckchen geflüchteten Kindern in ganz München übergeben werden.

Kleiderspende für bedürftige Frauen in München

Dank einer großzügigen Unternehmensspende von Damenbekleidung im Jahr 2015 an bedürftige Menschen in München (insgesamt 90 Paletten Kleidung) organisierte der Fachbereich CSR des Sozialreferats mit Unterstützung der Diakonia in einem Großprojekt eine erfolgreiche zweiwöchige Kleiderausgabe.

1.100 sozial bedürftige Münchnerinnen aus verschiedenen Münchner Non-Profit-Organisationen (Alten- und Servicezentren, Sozialbürgerhäusern, Frauenhäusern, geflüchtete Frauen, Vereine für Frauen in schwierigen Situationen) konnten sich vor Ort über vorherige Anmeldung im Sozialreferat bis zu 20 Textilien (Hosen, T-Shirts, Jacken und Pullover) kostenfrei aussuchen.

Dafür akquirierte der Fachbereich CSR vorab zahlreiche ehrenamtliche Unterstützerinnen und Unterstützer (Privatpersonen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unternehmen und Kolleginnen und Kollegen aus den Sozialbürgerhäusern), die im Juli mit insgesamt 980 Stunden Zeitspende dabei halfen, die unterschiedlichen Kleidungsstücke zu sortieren und für die Kleiderausgabe aufzubereiten.

Bei der in enger Zusammenarbeit mit der Diakonia organisierten Kleiderausgabe im Oktober, unterstützten weitere 160 Ehrenamtliche das Sozialreferat bei der Ausgabe der Kleidung an bedürftige Münchnerinnen. Somit wurden hier weitere 1.280 Stunden Zeit gespendet.

Munich's BackPack

Munich's BackPack ist mehr als ein Rucksack, vollgepackt mit wichtigen Gegenständen und Hilfsmitteln. Dahinter steckt eine vom Sozialreferat ins Leben gerufene Initiative, die für tausende geflüchtete Menschen in München ein Symbol für eine gelebte Willkommenskultur in München geworden ist.

Die Konfektionierung dieser Rucksäcke basierte auf dem vorab erhobenen Unterstützungsbedarf (unbegleiteter junger) geflüchteter Menschen in München.

So enthielten die Rucksäcke unter anderem Schreibmaterial, ein Federmäppchen, einen Waschbeutel inklusive Hygieneartikel, ein (Bild-) Wörterbuch, eine Trinkflasche, ein Kuscheltier und noch vieles mehr.

Neben zahlreicher Unternehmensspenden (Geld- und Sachspenden) wurden insgesamt vier Großveranstaltungen durchgeführt, bei denen jeweils zwischen 140 bis 1.000 Rucksäcke gemeinsam gepackt wurden. Mit den geleisteten Stunden der Vorbereitung, Durchführung, Zustellung etc., spendeten die Unternehmen zusätzlich 3.115 Stunden der Belegschaft zum Konfektionieren und zur Übergabe der Rucksäcke.

Die Unternehmen konfektionierten insgesamt über 7.100 Munich's BackPacks, die im Anschluss direkt an die entsprechende Flüchtlingseinrichtung übergeben werden konnte.