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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Sozialplanung


    Menschenmenge auf der Strasse, © Franz Pfluegl - Fotolia.com  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Franz Pfluegl - Fotolia.com

    Strategische und räumliche Planung für eine soziale Stadt

    Die Sozialplanung ist neben Beschlusswesen, Finanzmanagement, Geschäftsprozess-, Projekt- und Anforderungsmanagement sowie Personal und Organisation eines der fünf Sachgebiete der Geschäftsleitung im Sozialreferates. Sie initiiert und bündelt Planungsaktivitäten mit referatsweiter und gesamtstädtischer Relevanz. Zudem unterstützt sie mit der Aufbereitung geeigneter Informationen und mit gezielten Aktivitäten das Management der Referatsleitung. Solche Grundlagen liefern Begründungszusammenhänge für soziale Entwicklungen, ermöglichen Reflexionen über soziale Programme und bieten rationale Argumentationshilfen für die strategische Ausrichtung des Referats sowie für politische Erörterungs- und Entscheidungsprozesse.

    Die Sozialplanung im Sozialreferat umfasst folgende Aufgabenschwerpunkte

    • Zum einen den Bereich Strategische Planung und Sozialberichterstattung, innerhalb dessen der Prozess der Strategieentwicklung und Zieleaufstellung organisiert wird und durch ein geeignetes Berichts- und Controllingwesen wichtige Informationsgrundlagen und Steuerungsunterstützung bereit gestellt werden.
    • Zum anderen die Raumbezogene Sozialplanung, in deren Rahmen die Flächensicherung für soziale Infrastruktur erfolgt und Projekte zur Sozialraumentwicklung eingeleitet werden.
    • Hinzu kommen spezifische Zuständigkeiten im Sozialreferat wie für „REGSAM“ (Regionalisierung sozialer Arbeit in München), die Bund-Länder-Programme zu Städtebauförderung, zum Beispiel „Soziale Stadt“ oder das zentrale Instrument der Stadtentwicklung, die „Perspektive München“ sowie zeitlich befristete Sonderprojekte.

    Im Team der Sozialplanung besteht eine enge, interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Sozialwissenschaftlern, Sozialpädagogen und Verwaltungsmitarbeitern.

    Sozialberichte

    Das Sozialreferat legt „München sozial“ (PDF, 2071 KB) jährlich vor. Neben einem Überblick über die Leistungen des Sozialreferats kann auch die Darstellung im Zeitverlauf sowie die Entwicklung des Leistungsangebots verfolgt werden.
    Die Gliederung von „München sozial“ orientiert sich an der Produktsystematik des Sozialreferates:
    Bekämpfung von Armut, Familien, Kinder und Jugendliche, Wohnen, Alter, Pflege und Betreuung, Behinderte und pflegebedürftige Menschen und Flüchtlinge.

    Informationen und Statistiken

    Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung
    Indikatoren-Atlas München
    Statistisches Bundesamt 
    Monatszahlen Monitoring des Statistischen Amtes
    München Sozial, Controllingbericht 2018 (PDF, 1198 KB)

    Dauerbeobachtung sozialer Entwicklungen in München - Monitoring

    Daten ermitteln - analysieren - steuern

    Mit dem Monitoring für das Sozialreferat wird eine Gesamtsicht auf soziale Lagen und den dadurch bedingten Handlungsbedarf durch das Sozialreferat erarbeitet.

    Das Monitoring für das Sozialreferat soll:

    • Analyseergebnisse für einen gemeinsamen Bewertungsprozess erarbeiten, um den regionalen Handlungsbedarf zu ermitteln und abzustimmen.
    • Die Produktsteuerung bei der regionalen Bedarfs- und Ressourcenplanung unterstützen.
    • Den Fokus auf relevante Entwicklungen lenken.

    Einerseits wird eine Grundlage für Abwägungen planerischer Art geschaffen und andererseits gilt es, das Monitoring mit seiner Warnfunktion zu nutzen - es zeigt auf, in welchen Planungsregionen genauere Analysen (auch mit qualitativen Methoden) nötig sind, um eine solide Basis für die Planung zu erhalten.

    Das Monitoring ist eine Dienstleistung und Datengrundlage für das Sozialreferat. Es besteht nicht der Anspruch, ein System zur umfassenden Beschreibung von Stadtbezirksteilen zu erarbeiten. Dieses würde weit über das derzeit Geleistete — und Leistbare — hinaus gehen.

    Was ist Monitoring?

    Monitoring ist eine besondere Form der Sozialberichterstattung, mit der soziale Räume über einen längeren Zeitraum hinweg systematisch beobachtet werden. Man setzt es immer dann ein, wenn die interessierenden sozialen Prozesse in ihren Entwicklungslinien nachvollziehbar sein sollen. Durch die kontinuierliche Datenerhebung werden regelmäßig Informationen zu sozialen Entwicklungen bereitgestellt.

    Monitoring gibt zunächst Aufschluss über den Ist-Zustand sozialer Gegebenheiten; es erstellt eine ausführliche Dokumentation und eine exakte Beschreibung sozialer Tatbestände. Monitoring beinhaltet keine Ursachenanalysen.

    Neben der Beobachtung sozialer Entwicklungen kommt dem Monitoring eine Warnfunktion zu. Wenn bestimmte Phänomene regelmäßig betrachtet werden, werden (kritische) Veränderungen rechtzeitig wahrgenommen, so dass eine Gegensteuerung erfolgen kann.

    Materialien

    InstantAtlas - Interaktives Monitoring für das Sozialreferat für das Jahr 2019
    Monitoring: Tabellen und Karten 2019 (PDF, 1534 KB)

    Kontakt

    Landeshauptstadt München

    Sozialreferat
    Geschäftsbereich Sozialplanung

    Orleansplatz 11
    81667 München