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Zuständigkeit von Beratung und Finanzierung im Rahmen der Sozialhilfe


    Menschen mit Pflegebedarf – Hilfe zur Pflege

    Wenn die hauswirtschaftliche Versorgung oder/und die Pflegeleistung nicht selbst finanziert wer­den können oder die Leistung der Pflegeversicherung dazu nicht ausreicht, gibt es unterschiedli­che Anlaufstellen. Bei Fragen zum Erhalt von Sozialhilfe für

    • die Versorgung zu Hause,
    • den Besuch der Tagespflege,
    • die Versorgung in einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft, das Wohnen in einem Be­treuten Wohnen oder einer besonderen Wohnform (wie beispielsweise einer Altenwohnanlage),
    • die Versorgung in einem Pflegeheim (vollstationär)

    nennen wir Ihnen nachstehend die möglichen Ansprechpartnerinnen bzw. Ansprechpartner.

    Leistungen der Pflegeversicherung erhalten Sie unabhängig von Ihrem Wohnort bei der für Sie zu­ständigen Pflegekasse.

    München

    Wenn die Versorgung im häuslichen Bereich stattfindet, wenden Sie sich bitte an das zuständige Sozialbürgerhaus. Es ist das Sozialbürgerhaus zuständig, in dessen Bereich die pflegebedürftige Person wohnt. Informationen zur Hilfe zur Pflege erhalten Sie hier.

    Für Wohnen im Rüstigenbereich einer Altenwohnanlage ist das Amt für Soziale Sicherung zustän­dig.

    Erfolgt eine Versorgung in einem Pflegeheim (Kurzzeitpflege, vollstationäre Pflege) so ist für Münchner Bürgerinnen und Bürger der Bezirk Oberbayern Ansprechpartner.

    Für weitere Informationen können Sie Kontakt mit den Beratungsstellen aufnehmen.

    Bayern

    In anderen Städten und Gemeinden gibt es entsprechende Beratungsangebote, über die Sie sich durch die jeweilige Internetseite oder die dortige Verwaltung sowie durch die zuständige Pflegekas­se informieren können.

    Bei Fragen zur Sozialhilfe wenden Sie sich an das Sozialamt der Stadt oder des Landratsamtes, das für den Wohnsitz der pflegebedürftige Person zuständig ist.

    Erfolgt eine Versorgung in einem Pflegeheim (Kurzzeitpflege, vollstationäre Pflege) so ist die jewei­lige Bezirkssozialverwaltung zuständig, in deren Bereich die pflegebedürftige Person zuletzt ge­wohnt hat.

    Versorgung außerhalb Bayerns

    In anderen Städten und Gemeinden gibt es entsprechende Beratungsangebote wie beispielsweise Pflege­stützpunkte, in denen die Sie sich über die dortige Verwaltung sowie über die zuständige Pflege­kasse informieren können.

    Bei Fragen zu den oben genannten Versorgungsformen wenden Sie sich an das Sozialamt der Stadt oder des Landratsamtes, das für den Wohnort der pflegebedürftige Person zuständig ist.

    Erfolgt eine Versorgung in einem Pflegeheim (Kurzzeitpflege, vollstationäre Pflege) so erfragen Sie die zuständige Behörde ebenfalls im Sozialamt der Stadt oder des Landratsamtes, in dessen Be­reich die pflegebedürftige Person wohnt.

    Zuzug nach München

    Bei einem Zuzug der pflegebedürftigen Person nach München, beispielsweise um näher bei der ei­genen Familie versorgt zu werden, ist für die Leistungen der Sozialhilfe der letzte Wohnort beziehungsweise in Bayern die entsprechende Bezirkssozialverwaltung zuständig.

    Hier ist es wichtig, die Bestimmungen der zuständigen Behörde zu Kostenübernahmen zu kennen. Erkundigen Sie sich vor dem Umzug bei der Heimatgemeinde nach eventuell bestehenden Vorgaben. Unter Umständen erfolgt zwischen den verschiedenen Verwaltungen jedoch ein entsprechender Informationsaustausch, sodass die Kostenübernahme in der Regel zeitnah geprüft werden kann.

    Die Vergabe von sozialem Wohnraum ist in München an eine Anwartschaft gebunden (zum Beispiel Woh­nen in ambulant betreuten Wohngemeinschaften, gegebenenfalls Anmeldeliste bei städtischen Wohnungsbau­gesellschaften). Hierüber kann Sie das zuständige Sozialbürgerhaus informieren.

    Menschen mit Behinderungen - Eingliederungshilfe

    Einen Anspruch auf Eingliederungshilfe für behinderte Menschen haben unter bestimmten Um­ständen Personen, deren körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit be­einträchtigt ist oder die von einer solchen Behinderung bedroht sind.

    Im Rahmen der Eingliederungshilfe können beispielsweise folgende Leistungen finanziert werden:

    • Früherkennung und Frühförderung (heilpädagogische und/oder psychologische Leistungen für Kinder, die noch nicht eingeschult sind)
    • Hilfen zu einer angemessenen Schulbildung, insbesondere im Rahmen der allgemeinen Schulpflicht und zum Besuch weiterführender Schulen einschließlich der Vorbereitung hier­zu
    • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
    • Leistungen in anerkannten Werkstätten für Menschen mit Behinderung oder in vergleichba­ren Beschäftigungsstätten
    • Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft wie zum Beispiel Hilfen zur Förderung der Verständigung mit der Umwelt.

    München

    Informationen können Sie über den Behindertenbeirat sowie den Behindertenbeauftragten der Stadt München erhalten. Liegen Pflegebedürftigkeit mit ambulanter Versorgung und der Bedarf an Eingliederungshilfe gleichzeitig vor, wenden Sie sich in München an das zuständige Sozialbürgerhaus.

    Bayern

    Zuständig für die Beratung als auch für Leistungen der Eingliederungshilfe sind in Bayern die Be­zirke als überörtliche Träger der Sozialhilfe. Die zuständige Bezirkssozialverwaltung finden Sie hier.

    Außerhalb Bayerns

    In den jeweiligen Bundesländern sind die Zuständigkeiten für die Gewährung von Eingliederungshilfe für behinderte Menschen unterschiedlich geregelt. Am besten fragen Sie bei Ihrer örtlichen Sozialhilfeverwaltung nach und erkundigen sich, an wen Sie sich wenden können.