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Betreuungsstelle der Landeshauptstadt München


Betreuungsstelle: Vorsorge durch Vollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Betreuungsrecht

Das Betreuungsrecht gilt seit dem 1.1.1992. Es hat die Entmündigung, Vormundschaft und Gebrechlichkeits­pflegschaft für Erwachsene durch die sogenannte „Betreuung” ersetzt. Diese Betreuung wird in den §§ 1896 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) geregelt.

Mit der neuen Bezeichnung wollte der Gesetzgeber die Zielsetzungen des neuen Rechts verdeutlichen: Erwachsene Menschen sollen eben schon sprachlich nicht mehr „bevormundet” werden. Vielmehr sollen sie, soweit erforderlich, unterstützt und begleitet, eben „betreut” werden.

Die Betreuungsstelle der Landeshauptstadt hilft mit, die Ziele des Betreuungsrechts zu erreichen.

Als Ansprechpartner steht Ihnen ein Team von Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen zur Verfügung. Sie haben folgende gesetzlichen Aufgaben zu erfüllen:

  • für das Betreuungsgericht vor Anordnung einer Betreuung ermitteln und Stellungnahmen abgeben
  • geeignete Betreuerinnen und Betreuer gewinnen und sie dem Betreuungsgericht vorschlagen
  • haupt- und ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer in die Aufgabe einführen und Fortbildungsmaßnahmen anbieten
  • gemeinnützige Betreuungsvereine unterstützen und finanziell fördern
  • über Vollmacht mit Betreuungsverfügung, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung (siehe Formularsatz der Münchner Betreuungsstelle) informieren

Die Zuständigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betreuungsstelle richtet sich nach dem Stadtbezirk in dem Sie wohnen.

Kontakt

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Landeshauptstadt München

Sozialreferat
Schuldner-/Insolvenzberatung, Betreuungsstelle und Fachstelle Armutsbekämpfung

Mathildenstraße 3a
80336 München

Fax:
089 233-25056