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Informationen für Berufsbetreuer


    Vier Personen mit Sprechblasen  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © miakievy/Claudia Adam - istockphoto.com

    Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer

    Unter beruflich tätigen Betreuerinnen und Betreuern versteht die Betreuungsstelle München (vgl. Empfehlungen für Betreuungsbehörden für die Betreuerauswahl) freiberuflich tätige Betreuerinnen und Betreuer und die bei Betreuungsvereinen angestellten Vereinsbetreuerinnen und Vereinsbetreuer oder die bei einer Behörde als Behördenbetreuerin und Behördenbetreuer tätigen Bediensteten.
    Gemäß § 8 Abs. 2 Betreuungsbehördengesetz (BtBG) unterstützt die Betreuungsstelle das Betreuungsgericht, indem sie geeignete Betreuerinnen und Betreuer gewinnt.
    Sie hat zudem eine Beratungs- und Unterstützungspflicht.

    Wie kann jemand berufsmäßig rechtliche Betreuungen führen?

    Wird eine Person erstmals bestellt berufsmäßig rechtliche Betreuungen zu führen, soll das Gericht zuvor die zuständige Behörde zur Eignung des ausgewählten Betreuers anhören (§ 1897 Abs. 7 BGB).

    Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, hat die Betreuungsstelle ein Verfahren entwickelt, um bei Interessenten die Voraussetzungen zur Führung von berufsmäßig geführten Betreuungen zu prüfen. Dabei wird festgestellt, ob einerseits die persönliche Eignung und andererseits die auf den Einzelfall bezogene Eignung vorliegt, um die Angelegenheiten der oder des Betreuten in den vom Betreuungsgericht festgelegten Aufgabenkreisen rechtlich zu besorgen und dabei die Betreute oder den Betreuten persönlich zu betreuen. Da der Gesetzgeber nur wenige Anforderungskriterien an Betreuerinnen und Betreuer festgelegt hat, bildeten sich in der Praxis Kriterien der Voraussetzung heraus. Diese Kriterien sind Bestandteil dieses Auswahlverfahrens (Anforderungsprofil, Anschreiben mit Nachweisen, persönliches Gespräch mit Interessierten).

    Fortbildungs- und Qualifikationsveranstaltungen

    Fort- und Weiterbildungen müssen von Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuern selbst organisiert und finanziert werden.

    Die Betreuungsstelle bietet im Jahr mehrmals Fortbildungen für Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer an.

    Die Planungen für 2018 sind angelaufen. Voraussichtlich im März 2018 findet die nächste Veranstaltung statt.

    Wichtige Adressen – eine Auswahl

     

    Grafik zum Vergleich von ehrenamtliche und berufsmäßig geführten Betreuungen im Amtsgerichtsbezirk München.   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    Betreuungen im Amtsgerichtsbezirk München

    Betreuungen im Amtsgerichtsbezirk München

    Vergleich der ehrenamtlich und berufsmäßig geführten Betreuungen im Amtsgerichtsbezirk München (Stand 2016).

    • 58,70 % ehrenamtlich geführt
    • 41,30 % berufsmäßig geführt

     

    Grafik zur Aufteilung der Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer im Bereich der Landeshauptstadt München.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer im Bereich der Landeshauptstadt München

    Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer im Bereich der Landeshauptstadt München

    Aufteilung der Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer im Bereich der Landeshauptstadt München (Stand 2016):

    • 25 % Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen
    • 37 % Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte
    • 26 % sonstige Berufe
    • 12 % Vereinsbetreuerinnen und Vereinsbetreuer

     

    Weitere Informationen

    Berufsbetreuerinnen und Berufsbetreuer können zur Meldung ihrer Angaben den Vordruck zur Mitteilungspflicht nach § 10 VBVG (PDF, 217 KB) verwenden.

     

    Informationen für Fachpersonal

     

    Kontakt

    Landeshauptstadt München

    Sozialreferat
    Schuldner-/Insolvenzberatung, Betreuungsstelle und Fachstelle Armutsbekämpfung

    Mathildenstraße 3a
    80336 München

    Fax:
    089 233-25056