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IsarCard S


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Das Sozialticket in München

Die IsarCard S wird in Form einer persönlichen Monatskarte für hilfeberechtigte Menschen, für Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahres sowie für Freiwillige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes angeboten. Sie orientiert sich an der IsarCard9Uhr, ist aber wesentlich günstiger.

Wie funktioniert die IsarCard S?

Die IsarCard S gilt wie die IsarCard9Uhr an den Werktagen ab neun Uhr, sonst ganztägig bis 6 Uhr des folgenden Tages und für den Zeitraum eines Kalendermonats. Mit der IsarCard S können beliebig viele eigene Kinder und Enkelkinder oder sonst maximal drei Kinder bis zum 15. Lebensjahr mitgenommen werden. Allerdings ist die IsarCard S eine persönliche Monatskarte, die nicht auf eine andere Person übertragen werden kann und sie ist nur zusammen mit dem München-Pass gültig. Die mitgenommenen Kinder müssen nicht in Besitz des München-Passes sein.

Voraussetzung: München-Pass

Voraussetzung für den Erwerb der IsarCard S ist ein gültiger München-Pass, der im Sozialbürgerhaus zu bekommen ist. Einen München-Pass erhalten Personen, die Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II), nach dem SGB XII (Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung) oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bekommen, sowie Menschen, die ein Freiwilliges Soziales oder Ökologisches Jahr machen oder Freiwillige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes sind. Auf dem München-Pass ist – analog den Kundenkarten im Ausbildungstarif – eine 5-stellige Kontrollnummer angegeben. Diese Kontrollnummer muss beim Kauf des Tickets über Automaten in das Gerät eingegeben werden oder beim personenbedienten Verkauf dem Verkäufer mitgeteilt werden.

…und wo ist sie erhältlich?

Der Verkauf der IsarCard S erfolgt über

  • Zeitkartenautomaten an U-Bahn-Stationen (hier, wie alle Zeitkarten, nur bargeldlos, mit Geldkarte oder EC-Karte)
  • Fahrkartenautomaten an S-Bahn-Stationen
  • MVG-Kundencenter und private MVG-Verkaufsstellen (z. B. Kioske)
  • Personalbediente DB-Verkaufsstellen (z. B. Reisezentren)
  • Private MVV-Verkaufsstellen der Deutschen Bahn (z.B. Kioske)
  • Elektronische Fahrscheindrucker in MVV-Regionalbussen
  • Verkaufsstellen von Vogtlandbahn und Bayerischer Oberlandbahn

Sonstige Vergünstigungen

Nicht alle Hilfeberechtigten brauchen eine Monatskarte. Diese Vergünstigungen gibt es neben der IsarCard S:

  • Günstige Kinder, Single- oder Partnertageskarten - diese kosten nur ein Drittel des regulären Preises.
  • Bei erwerbstätigen Menschen, die aufgrund ihrer Arbeitszeit vor 9 Uhr die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen müssen, werden im Sozialbürgerhaus bei der Berechnung der Hilfe die Fahrtkosten in voller Höhe berücksichtigt.
  • Einen Zuschuss in Höhe von acht Streifenkarten pro Halbjahr für Personen ab dem 65.ten Lebensjahr. Den Zuschuss können Sie in Ihrem zuständigen Sozialbürgerhaus beantragen.