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Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung


    Beratung und Hilfe

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialbürgerhäuser beraten Sie in Fragen der Sozialhilfe, der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sowie in sonstigen sozialen Angelegenheiten. Wir helfen allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenen Kräften und mit eigenen finanziellen Mitteln beschaffen können und für die nicht Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) in Betracht kommen, oder die aufgrund besonderer Lebensumstände Hilfe brauchen.

    Formen der Leistungen

    Sozialhilfe können Sie als persönliche Hilfe, als Geldleistung oder als Sachleistung erhalten. Es gibt:

    • Die Hilfe zum Lebensunterhalt. Dazu gehören zum Beispiel die Kosten für Lebensmittel, Wohnung. Diese Leistung ist gegenüber den Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende des Sozialgesetzbuches II (SGB II) nachrangig und kommt damit nicht für erwerbsfähige Bürgerinnen und Bürger zwischen dem 15. und 65. bzw. 67. Lebensjahr (gestaffelt nach der maßgebenden Altersgrenze nach § 41 Abs. 2 SGB XII) in Betracht.
    • Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel des Sozialgesetzbuches XII (SGB XII). Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung können Münchnerinnen und Münchner ab dem vollendetem 65. Lebensjahr bzw. bis zur Vollendung des 67. Lebensjahres (gestaffelt nach der maßgebenden Altersgrenze nach § 41 Abs. 2 SGB XII) sowie Bürgerinnen und Bürger, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und eine dauerhafte Erwerbsminderung vorweisen können (zum Beispiel durch ein Gutachten vom Rentenversicherungsträger) beantragen.
    • Die Hilfen nach Kapitel 5 bis 9 des Sozialgesetzbuches XII (SGB XII) umfassen unter anderem Leistungen bei Krankheit, Behinderung oder Schwangerschaft.
    • Die Beratung und Unterstützung, sowie Aktivierung nach § 11 des Sozialgesetzbuches XII (SGB XII). Sie umfasst die Beschäftigungsförderung und Teilhabe für erwerbsgeminderte und ältere Menschen und bietet die Möglichkeit einer sinnstiftenden Beschäftigung bis zu 15 Wochenstunden in den verschiedensten Aufgabenfeldern. Genauere Auskünfte hierzu kann Ihnen die Fachstelle Aktivierung, Tel: 233-48534 oder 233-48535 erteilen. Weitere Informationen können Sie unserem Flyer Beschäftigung und Teilhabe entnehmen.

    Voraussetzungen

    Bei der Berechnung der Sozialhilfe oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung wird der persönliche monatliche Bedarf den Einkünften in Geld oder Geldwert und dem Vermögen gegenübergestellt. Zum monatlichen Bedarf gehören der Regelsatz, die Kosten der Unterkunft / Wohnungskosten (in angemessener Höhe - siehe auch "Mietobergrenzen") und möglicherweise ein Mehrbedarf. Sind die Einkünfte geringer als der Bedarf, wird monatlich Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in Höhe des Unterschiedsbetrages geleistet.

    Bei Gewährung von Hilfe zum Lebensunterhalt wird auch überprüft, ob und inwieweit Ihre unterhaltspflichtigen Verwandten (Kinder, Eltern) in der Lage sind, Unterhaltszahlungen für Sie zu leisten. Im Rahmen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung erfolgt eine Unterhaltsprüfung nur in seltenen Ausnahmefällen.

    Ergibt die Berechnung des Sozialbürgerhauses, dass die Höhe der Einkünfte gerade keinen Anspruch auf laufende monatliche Sozialhilfe begründen, kann vielleicht eine einmalige Hilfe gewährt werden.

    So erreichen Sie uns

    Welches Sozialbürgerhaus für Sie zuständig ist, richtet sich nach dem Stadtbezirk, in dem Sie wohnen:

    Sozialbürgerhaus-Suche: Hier finden Sie Ihre zuständige Einrichtung.

    Um Ihnen lange Wartezeiten zu ersparen, haben die Sozialbürgerhäuser Sprechzeiten eingerichtet. Nach telefonischer Terminvereinbarung können Sie sich von Ihrer Sachbearbeiterin oder Ihrem Sachbearbeiter beraten lassen und Sozialhilfe beantragen.

    Außerhalb der Sprechzeiten der Sozialbürgerhäuser stehen Ihnen Notrufnummern zur Verfügung.

    Unterlagen

    Bringen Sie zum vereinbarten Termin bitte alle Unterlagen mit, die sich ums Geld drehen.

    Dazu gehören beispielsweise

    • der Mietvertrag,
    • die Stromrechnung,
    • der Rentenbescheid (z. B.: Altersruhegeld, Rente wegen voller bzw. teilweiser Erwerbsminderung etc.)
    • und - falls Sie arbeiten - einen Lohn- oder Gehaltszettel,
    • ggf. Nachweis über Kranken-/Pflegegeld
    • Kontoauszüge,
    • der Kindergeldbescheid,
    • die Sparbücher.

    Bitte bringen Sie außerdem Ihren Personalausweis bzw. gültigen Pass mit.