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Wer ist von Armut betroffen?


Menschen mit Behinderung

In München leben etwa 115.000 Personen mit anerkannter Schwerbehinderung. Aufgrund ihrer Behinderung haben sie oft niedrigere Schul- und Berufsabschlüsse als Nichtbehinderte und sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen.
Schon vor dem 45. Geburtstag ist ein Viertel der Menschen mit Behinderung auf Rente, Grundsicherung oder Leistungen aus der Pflegeversicherung angewiesen.

In der Altersgruppe zwischen 45 und 65 Jahren verdoppelt sich dieser Anteil. Menschen mit Behinderung haben hohe Ausgaben für barrierefreies Wohnen, Pflege und Assistenz, die die Sozialversicherungen nur zum Teil übernehmen.

Was tut München gegen Armut bei Menschen mit Behinderung?

Wir fördern Chancengerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Besonders wichtig ist der Behindertenbeirat.

Einige Beispiele:

  • Förderung von barrierefreien und rollstuhlgerechten Wohnungen
  • Planung und Vergabe von Sozialwohnungen an Wohngemeinschaften von Menschen mit Behinderung
  • Infrastruktur zur Versorgung in der eigenen Häuslichkeit, z. B. Projekt „Wohnen im Viertel“
  • Unterstützung von Beratungsstellen und Vereinen für Menschen mit Behinderung
  • Integration in Arbeit und Beruf, z. B. mit dem Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm
  • Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention