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Wer ist von Armut betroffen?


Menschen mit Migrationshintergrund

In München leben 500.000 Menschen mit Migrationshintergrund.
Sie haben ein höheres Armutsrisiko als Menschen ohne Migrationshintergrund, weil sie aufgrund von Sprachbarrieren, nicht anerkannten Schul- und Berufsabschlüssen oder geringen Qualifikationen schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.

Etwa 20 Prozent der ausländischen Jugendlichen verlassen die Schule ohne Abschluss, bei den deutschen Jugendlichen sind es rund 6 Prozent. Darüber hinaus ist einigen Ausländerinnen und Ausländern durch Gesetzesvorgaben der Zugang zum Arbeitsmarkt erschwert. Bildung und Sprachkenntnisse sind Voraussetzung für eine Integration in die Gesellschaft.

Was tut München gegen Armut bei Menschen mit Migrationshintergrund?

Wir schaffen Chancengerechtigkeit durch Bildung und fördern gemeinsam mit dem Ausländerbeirat eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Einige Beispiele:

  • Frühförderprogramme für Eltern mit Kindern von 0 bis 6 Jahren: Eltern werden in der Erziehung gestärkt und die Bildung bei Kindern gefördert
  • Sprachkurse zur Integration in Arbeit mit qualifizierter Kinderbetreuung
  • Bürgerschaftliches Engagement und Selbsthilfe, z. B. Nachhilfeunterricht und Bewerbungstraining
  • Kooperation mit Schule, Universität und Stiftungen: Lehramtsstudierende geben Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund Förderunterricht
  • Beratung und Unterstützung bei der Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen
  • Integrationskonzept: Öffnung der sozialen Dienste für alle unabhängig von ethnischer, religiöser oder kultureller Herkunft