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Wer ist von Armut betroffen?


Menschen, mit wenig Geld

Haben die Menschen zu wenig Geld, um lebensnotwendige Ausgaben für Wohnen, Essen, Kleidung und Gesundheit zu bezahlen, leisten Staat und Kommune finanzielle Unterstützung. Besonders wichtig sind dabei die Grundsicherung für Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II, Sozialgeld), Sozialhilfe (u.a. Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Hilfe zur Pflege und Gesundheit) sowie das Wohngeld. Die Höhe des Regelsatzes orientiert sich nach einer Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, die das Statistische Bundesamt alle fünf Jahre durchführt.

Ein Einpersonenhaushalt in München bekommt den derzeit gültigen Regelsatz zuzüglich der angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung. Der Regelsatz ist sehr knapp, besondere Ausgaben wie der Kauf einer Waschmaschine können kaum gedeckt werden.

Grundsicherung für Arbeitsuchende bekommen in München ca. 75.000 Menschen, Sozialhilfe erhalten mehr als 18.000 Menschen. Dazu kommen weitere Leistungen wie Wohngeld.

Was tut München gegen materielle Notlagen?

Wir unterstützen Menschen und zahlen neben den gesetzlichen auch freiwillige kommunale Leistungen. Mit Mitteln aus sozialen Stiftungen und Spenden von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen können soziale Notlagen gemindert werden.

Einige Beispiele:

  • Höherer Regelsatz bei der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung: Die in München derzeit geltenden Regelsätze
  • München-Pass: Vergünstigungen bei einigen Kinos, Museen oder Schwimmbädern
  • IsarCard S: vergünstigte Monatstickets für den öffentlichen Nahverkehr