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Der Einsatz von Psychopharmaka und Antihistaminika in der vollstationären Pflege


Wie sieht es mit dem Einsatz von Psychopharmaka und Antihistaminika aus?

Die Zahl freiheitsentziehender Maßnahmen in den Münchner Pflegeheimen ist gesunken.
Doch wie sieht es mit dem Einsatz von Psychopharmaka und Antihistaminika aus?

Im Zeitraum von 03.08.2018 bis 31.05.2021 untersucht die Katholische Stiftungshochschule München, wie Psychopharmaka / Antihistaminika in der vollstationären Pflege in München verschrieben und verabreicht werden. Ziel ist unter anderem festzustellen, wie der Einsatz von Psychopharmaka und Antihistaminika mit sedierender Wirkung reduziert werden kann. An der Studie beteiligen sich fünf vollstationäre Pflegeeinrichtungen in München.

Der Münchner Stadtrat hat am 17.09.2015 dem Konzept zur Durchführung dieser Studie zur Verschreibung und Verabreichung von Psychopharmaka in der vollstationären Pflege zugestimmt.

Auftraggeberinnen sind das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege und die Landeshauptstadt München. Ausgangspunkt war die Initiative München, die versucht, durch die Bündelung von Fachwissen eine weitere Verbesserung bei der Versorgung von Seniorinnen und Senioren zu erreichen. Alle Professionen, die an der Verordnung von Psychopharmaka oder Antihistaminika mit sedierender Wirkung beteiligt sind, sollen sensibilisiert werden hinsichtlich der freiheitsentziehenden Wirkung dieser Medikamente, der Genehmigungsbedürftigkeit beim  Betreuungsgericht sowie für alternative Möglichkeiten.

Die Betreuungsstelle des Sozialreferats hat hierzu bereits gemeinsam mit zwei Heimträgern Fachtage zu diesem Thema durchgeführt. Die  Dokumentationen stehen zum Download zur Verfügung.