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Pflegeergänzende Leistungen


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Was sind pflegeergänzende Leistungen (PEL)?

Pflegeergänzende Leistungen sind notwendige Pflegeleistungen, die dazu beitragen sollen, die qualitative Versorgung von pflegebedürftigen Menschen zu Hause zu verbessern. Bis 2018 werden sie ergänzend zu den Leistungen der Pflege- oder Krankenkasse erbracht und als freiwillige Leistung von der Stadt München finanziert.

Ab Januar 2019 können die bisherigen Betreuungsleistungen der ambulanten Pflegedienste nun direkt mit der Pflege- oder Krankenkasse abgerechnet werden. Daher dürfen diese Leistungen nicht mehr von der Stadt München übernommen werden.

Ziel ist jedoch nach wie vor, die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen zu verbessern. Daher wurde das Angebot der Pflegeergänzenden Leistungen ab Januar 2019 verändert. Der Münchner Stadtrat hat dafür weiterhin Mittel zur Verfügung gestellt.

Wer kann PEL erhalten?

Personen, deren Einkommen eine bestimmte Höhe nicht übersteigt und die folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Wohnsitz im Stadtgebiet München
  • Feststellung eines Pflegegrades bzw. auch unterhalb Pflegegrad 1 im Sinne der Sozialgesetzbücher (SGB) XI (Pflegeversicherung) oder XII (Sozialhilfe) oder
  • Erhalt von Leistungen nach SGB V (Leistungen der Krankenkasse für Behandlungspflege)

Näheres (z. B. Einkommensgrenze) können Sie den Richtlinien (siehe Informationen und Dokumente zum Herunterladen) zur Förderung von PEL entneh­men.

Gegenstand und wesentliche Inhalte der Förderung

Gegenstand der Förderung sind notwendige pflegeergänzende Leistungen, die ambulante Pflegeeinrichtungen (Pflegedienste) für Münchner Bürgerinnen und Bürger erbringen.
Ausschließlich diese drei Leistungsbereiche sind ab Januar 2019 förderungsfähig:

  1. Unterstützung und Begleitung in der Sterbephase: Es werden sterbende Personen sowie nahestehende Personen begleitet und unterstützt.
  2. Unterstützung nach Todeseintritt in unmittelbarem Zusammenhang mit der letzten Versorgung.
  3. Anleitung/Training zum Umgang mit neuen Hilfsmitteln im Pflege- und Betreuungsarrangement in den ersten zwei Monaten nach der ersten Einweisung zum Beispiel mit dem Rollator oder Pflegebett.

Nicht finanziert werden Leistungen, die über das SGB XI, SGB V oder SGB XII abgerechnet werden können oder von anderer Seite gefördert werden.

Förderumfang

Berechtigte ambulante Pflegedienste, und  Dienstleisterinnen/ Dienstleister (siehe Richtlinien ab 2019) können bis zu 200 Stunden halbjährlich mit dem So­zialreferat abrechnen. Insgesamt steht ein jährliches Budget in Höhe von 350.000 Euro zur Verfü­gung. Für Pflegebedürftige und ihnen nahestehende Personen fallen keine Kosten an.

Flyer zu Pflegeergänzenden Leistungen (PDF, 340 KB)

Informationen und Dokumente zum Herunterladen

Kontakt

Landeshauptstadt München

Sozialreferat
Altenhilfe und Pflege

Sankt-Martin-Straße 53
81669 München

Fax:
089 233-68494