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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Regelsätze der Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter


Regelsätze ab 1. Januar 2019

Das Bundeskabinett hat am 19. September 2018 die Erhöhung der bundeseinheitlichen Regelsätze zum 1. Januar 2019 beschlossen. Analog dieser Erhöhung werden auch in der Landeshauptstadt München die Regelsätze angehoben. In München werden jedoch im Rahmen der Sozialhilfeberechnung höhere Regelsätze berücksichtigt, als die von der Bundesregierung bundeseinheitlich festgesetzten Regelsätze. Dies geschieht im dritten Kapitel SGB XII durch den Erlass einer Regelsatzfestsetzungsverordnung und im vierten Kapitel SGB XII durch aufstockende Leistungen in gleicher Höhe. Grund hierfür ist, dass nach einem wissenschaftlichen Gutachten aus dem Jahr 2012 der Kaufkraftindex in der bayerischen Landeshauptstadt höher ist, als in der restlichen Bundesrepublik. Zur Sicherstellung des soziokulturellen Existenzminimums ist es daher notwendig, die Regelsätze anzuheben. Aus diesem Grund hat der Stadtrat am 27. November 2018 die Erhöhung der Regelsätze wie folgt beschlossen:

Hilfe zum Lebensunterhalt (3. Kapitel SGB XII)

  • Haushaltsvorstand beziehungsweise Alleinstehende, Alleinerziehende: 445 Euro
  • für zwei volljährige Partner einer Bedarfsgemeinschaft (Ehe-/Lebenspartner): 401 Euro
  • Bewohner einer stationären Einrichtung: 355 Euro
  • 14 bis 17 Jahre: 337 Euro
  • 6 bis 13 Jahre: 314 Euro
  • 0 bis 5 Jahre: 255 Euro

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (4. Kapitel SGB XII)

  • Haushaltsvorstand beziehungsweise Alleinstehende, Alleinerziehende: 424 Euro und 21 Euro Aufstockung
  • für zwei volljährige Partner einer Bedarfsgemeinschaft (Ehe-/Lebenspartner): 382 Euro und 19 Euro Aufstockung
  • Bewohner einer stationären Einrichtung: 339 Euro und 16 Euro Aufstockung
  • 14 bis 17 Jahre: 322 Euro und 15 Euro Aufstockung
  • 6 bis 13 Jahre: 302 Euro und 12 Euro Aufstockung
  • 0 bis 5 Jahre: 245 Euro und 10 Euro Aufstockung