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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Regelsätze der Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter


Regelsätze ab 1. Januar 2018

Das Bundeskabinett hat am 06. September 2017 die Erhöhung der bundeseinheitlichen Regelsätze zum 1. Januar 2018 beschlossen. Analog dieser Erhöhung werden auch in der Landeshauptstadt München die Regelsätze angehoben. In München werden jedoch im Rahmen der Sozialhilfeberechnung höhere Regelsätze berücksichtigt, als die von der Bundesregierung bundeseinheitlich festgesetzten Regelsätze. Dies geschieht im dritten Kapitel SGB XII durch den Erlass einer Regelsatzfestsetzungsverordnung und im vierten Kapitel SGB XII durch aufstockende Leistungen in gleicher Höhe. Grund hierfür ist, dass nach einem wissenschaftlichen Gutachten aus dem Jahr 2012 der Kaufkraftindex in der bayerischen Landeshauptstadt höher ist, als in der restlichen Bundesrepublik. Zur Sicherstellung des soziokulturellen Existenzminimums ist es daher notwendig, die Regelsätze anzuheben. Aus diesem Grund hat der Stadtrat am 23. November 2017 die Erhöhung der Regelsätze wie folgt beschlossen:

Hilfe zum Lebensunterhalt (3. Kapitel SGB XII)

  • Haushaltsvorstand beziehungsweise Alleinstehende, Alleinerziehende: 437 Euro
  • für zwei volljährige Partner einer Bedarfsgemeinschaft (Ehe-/Lebenspartner): 393 Euro
  • Bewohner einer stationären Einrichtung: 348 Euro
  • 14 bis 17 Jahre: 331 Euro
  • 6 bis 13 Jahre: 308 Euro
  • 0 bis 5 Jahre: 250 Euro

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (4. Kapitel SGB XII)

  • Haushaltsvorstand beziehungsweise Alleinstehende, Alleinerziehende: 416 Euro und 21 Euro Aufstockung
  • für zwei volljährige Partner einer Bedarfsgemeinschaft (Ehe-/Lebenspartner): 374 Euro und 19 Euro Aufstockung
  • Bewohner einer stationären Einrichtung: 332 Euro und 16 Euro Aufstockung
  • 14 bis 17 Jahre: 316 Euro und 15 Euro Aufstockung
  • 6 bis 13 Jahre: 296 Euro und 12 Euro Aufstockung
  • 0 bis 5 Jahre: 240 Euro und 10 Euro Aufstockung