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Wohnungsanpassung - Wohnen zu Hause


Wohnungsanpassung im Alter und bei Behinderung, © danimages - fotolia.com  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
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Anpassung an die veränderten Anforderungen und Bedürfnisse

Die Anpassung der Wohnung an veränderte Anforderungen und Bedürfnisse älterer Menschen, Menschen mit Pflegebedarf und Menschen mit Behinderungen ist eine wichtige Voraussetzung, um möglichst lange selbständig zu Hause leben zu können.

Häufige Anpassungsmaßnahmen sind:

  • Beseitigung von Stolperfallen
  • Ausstattung mit geeignetem Mobiliar
  • Versorgung mit technischen Hilfsmitteln wie zum Beispiel Haltegriffe, Badewannenlift
  • Einbau von bodengleichen Duschen
  • Türverbreiterungen
  • Rampen und Lifte für einen barrierefreien Zugang zur Wohnung

Alten- und Service-Zentren

Eine Grundberatung zur Wohnungsanpassung für ältere Münchner*innen bieten die Alten- und Service-Zentren im Rahmen der Beratung zur häuslichen Versorgung.

Kompetenzzentrum Barrierefreies Wohnen

Im Kompetenzzentrum Barrierefreies Wohnen des Vereins Stadtteilarbeit werden notwendige Veränderungen in der häuslichen Umgebung aufgrund veränderter gesundheitlicher / körperlicher Voraussetzungen mit den Betroffenen und deren Angehörigen überlegt, geplant und umgesetzt.
Münchner Bürger*innen können für Wohnungsanpassungs-Maßnahmen eine Zuwendung beantragen, wenn die persönlichen Voraussetzungen gegeben sind.

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Die Pflegekasse kann für Pflegebedürftige der Pflegegrade 1 bis 5 auf Antrag bis zu 4.000 Euro zahlen, um die häusliche Pflege in der Wohnung zu ermöglichen, zu erleichtern oder um eine möglichst selbstständige Lebensführung der pflegebedürftigen Person wiederherzustellen.

 ► Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen

Baudarlehen für behindertengerechte Wohnung

Wer eine Schwerbehinderung hat, kann ein Baudarlehen für den behindertengerechten Umbau der Eigentums- oder Mietwohnung beantragen. Geförderte Umbaumaßen können ein Treppenlift, ein Badezimmer- oder Küchenumbau sowie eine Rollstuhlrampe sein.

Beratungsstellen für Menschen mit Behinderungen

Folgende Beratungsstellen stehen zur Verfügung:

Weitere Informationen:

Bei Pflegebedarf können Ambulant betreute Wohngemeinschaften eine Alternative zu vollstationärer Versorgung bieten. Ziel ist, unabhängig vom Alter und des Pflegegrades trotz Pflegebedarf ein weitgehend selbstbestimmtes und individuelles Leben in einer gemeinsamen Wohnung zu ermöglichen.

Für schwule Senioren stellt sich bei beginnender Pflegebedürftigkeit - wie für alle Menschen - oft die Frage, in welcher Wohnform der letzte Lebensabschnitt gestaltet werden soll. Hier können Sie sich über das Wohnprojekt für schwule Senioren mit und ohne HIV informieren.