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Mark Lothar Stiftung


Der neue Steinwayflügel der Musikhochschule München   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Der neue Steinwayflügel der Musikhochschule München

© Musikhochschule

Förderer der Musik, Kunst und Kultur

Der letzte Wille von Mark Lothar war es, hilfsbedürftige Komponisten und Musiker sowie die Kunst und Kultur in München zu fördern.

Mark Lothar, der selbst Komponist war, wusste, wie dringend Vertreterinnen und Vertreter seiner Zunft oft Geld brauchen. Am 10.12.1968 wurde die Mark Lothar – Stiftung mit einem Grundstockvermögen von damals rund 840.000 DM errichtet. Darüber hinaus erhielt die Stiftung die Verwertungsrechte der Werke von Mark Lothar. Das Vermögen mehrt sich also heute noch, sobald eines seiner Stücke aufgeführt oder gespielt wird.

Ein Leben für die Musik

Mark Lothar, der eigentlich Lothar Hundertmark hieß, ist am 23. Mai 1902 in Berlin geboren. Nach seinem Studium wurde er als Liedbegleiter berühmter Sängerinnen und Sänger, wie Hermann Prey, bekannt. 1934 holte ihn Gustaf Gründgens an das Preußische Staatstheater in Berlin. Seit 1955 arbeitete er als freischaffender Komponist in München. Seinen ersten großen Opernerfolg errang er 1928 mit „Tyll“. In den darauf folgenden Jahren schlossen sich Opern wie „Münchhausen“ oder „Momo und die Zeitdiebe“ an.
Am 6. April 1985 starb Mark Lothar.

Von der Musik soll man leben können

Von den jährlichen Stiftungserträgen werden Geldbeihilfen vor allem an ältere verdiente Komponisten und Musiker in München vergeben. Es sollen aber auch strebsame jüngere Komponistinnen und Komponisten sowie Musikerinnen und Musiker von der Stiftung profitieren. Studierende der Musik können z.B. Stipendien oder einen Zuschuss zu einer Studienreise bzw. zur Anschaffung für ein neues Instrument erhalten.

Um diese Förderungen zu ermöglichen, wurde mit der Hochschule für Musik und Theater in München ein Kooperationsvertrag geschlossen. Die Stiftung hat der Hochschule mit Hilfe von Stiftungsmitteln bereits den Kauf eines Steinwayflügels und einer Geige für die Studierenden ermöglicht. Und im Jahr 2017 konnte z.B. eine Stipendiatin ein Violoncello aus dem Jahr 1800 erwerben.