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Pettenkofer-Stiftung


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Max von Pettenkofer

Forschungen zur Hygiene und Medizinischer Mikrobiologie

Die rechtsfähige Stiftung dient der Förderung der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und praktischen Hygiene und medizinischen Mikrobiologie und Virologie und verleiht zu diesem Zweck den Pettenkofer-Preis.
Das Preisgeld und die Preisverleihung werden von der Roche Diagnostics Deutschland GmbH gesponsert.

Ausschreibung des Pettenkofer-Preises 2019

Die Pettenkofer-Stiftung, verwaltet von der Stiftungsverwaltung der Landeshauptstadt München, beabsichtigt, im Dezember 2019 einen Forschungspreis über 5.000 Euro zu vergeben.
Verliehen wird der Preis für eine nach dem 1.1.2016 veröffentlichte hervorragende wissenschaftliche Originalarbeit zum Thema.
Neue Präventionsmaßnahmen gegen Virusinfektionen

Die Originalarbeit soll zu einem wichtigen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn beigetragen haben und / oder von besonderer klinischer Bedeutung sein. Der Preis kann sowohl an eine Einzelperson als auch an eine Gruppe vergeben werden. Der Bewerbung ist eine Versicherung beizufügen, dass alle Co-Autoren der eingereichten Arbeit mit der Bewerbung einverstanden sind. Über die Vergabe des Preises entscheidet ein unabhängiges, fachkundiges Preisgericht. Die Originalarbeit samt Lebenslauf, wissenschaftlichen Werdegang und Publikationsliste senden Sie bitte per E-Mail an das Max von Pettenkofer-Institut, Sekretariat Pettenkofer-Preis 2019, unter pettenkoferpreis@mvp.uni-muenchen.de.
Einsendeschluss ist 30.06.2019.

Ausschreibungstext für den Pettenkofer-Preis 2019 (PDF, 69 KB)

 

Verleihung des Pettenkofer-Preises 2018

Wie alt sind Pest et al.: Ehrung für Pionier der bakteriellen Evolutionsforschung

Professor Mark Achtman, PhD, FRS, von der Universität Warwick, UK, wurde am 07.12.2018 im Rahmen des Pettenkofer-Symposiums zu Ehren des 200. Geburtstags Max von Pettenkofers im Pettenkofer-Institut mit dem Pettenkofer-Preis 2018 ausgezeichnet. Der unter Infektionsforschern renommierte Pettenkofer-Preis wird, seit 2017 jährlich, von der Pettenkofer-Stiftung verliehen, die von der Stadt München verwaltet wird.

Nach der Begrüßung durch Stadtdirektor Groth führte der Vertreter des Sponsors Roche Diagnostics Deutschland GmbH in das Ausschreibungsthema des Preises, „Die Evolution bakterieller Pathogene und ihrer Assoziation mit dem Menschen“, ein.

In seiner Laudatio stellte Professor Sebastian Suerbaum, Vorstand der Medizinischen Mikrobiologie und Krankenhaushygiene des Max von Pettenkofer-Instituts und Mitglied des Kuratoriums der Stiftung, die Vita des Preisträgers vor und veranschaulichte die Arbeiten von Professor Achtman, die unter anderem Wegweisendes zur Evolution des Magenkrebserregers Helicobacter pylori, des Pesterregers Yersinia pestis und des Durchfallerregers Salmonella enterica beigetragen haben. Zu den Leistungen Achtmans gehört auch die Entwicklung von Werkzeugen für die Analyse bakterieller Pathogene und der Aufbau weltweiter Datenbanken für den Vergleich der Genomsequenzen von Pathogenen. Nachfolgend gab Professor Achtman einen Überblick über seine Forschungsergebnisse und stellte seine neuesten in der international hoch angesehenen Fachzeitschrift Current Biology veröffentlichten Forschungsarbeiten sowie unveröffentlichte Ergebnisse vor. Unter großem Beifall im Saal erhielt der Mikrobiologe Achtman die Preisurkunde. Die Veranstaltung und das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro wurden von der Firma Roche Diagnostics Deutschland GmbH gesponsert.

Für seine bahnbrechenden und international wegweisenden Arbeiten auf dem Gebiet der Evolution bakterieller Krankheitserreger und ihrer Assoziation mit dem Menschen hat das Kuratorium der Pettenkofer-Stiftung Professor Achtman mit dem Pettenkofer-Preis 2018 ausgezeichnet.

Die Pettenkofer-Stiftung dient der Förderung der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und praktischen Hygiene und medizinischen Mikrobiologie und Virologie. Pettenkofers Name und sein Lebenswerk stehen für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Max von Pettenkofer widmete sich insbesondere der Bekämpfung der Cholera-Seuche Ende des 19. Jahrhunderts. Auf sein Betreiben hin wurden die Münchner Kanalisation gebaut, ein zentraler Schlachthof angelegt und die Münchner Trinkwasserversorgung aus dem Mangfalltal eingeführt.

Spenden

Um die Stiftungsarbeit auch zukünftig erfolgreich weiterführen zu können, ist auch die Pettenkofer-Stiftung auf Spenden angewiesen.

Wenn Sie spenden wollen, überweisen Sie bitte auf folgendes Konto: 

Landeshauptstadt München
IBAN DE86 7015 0000 0000 2030 00
BIC SSKMDEMM
Stadtsparkasse München
Überweisungstext: SK 387 727 Spende PET, Bukr 9050 

Wir stellen gerne eine Spendenbescheinigung aus.