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Pettenkofer-Stiftung


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Max von Pettenkofer

Forschungen zur Hygiene und Medizinischer Mikrobiologie

Die rechtsfähige Stiftung dient der Förderung der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und praktischen Hygiene und medizinischen Mikrobiologie und Virologie und verleiht zu diesem Zweck den Pettenkofer-Preis.
Das Preisgeld und die Preisverleihung werden von der Roche Diagnostics Deutschland GmbH gesponsert.

Ausschreibung des Pettenkofer-Preises 2020

Die rechtsfähige Pettenkofer-Stiftung, die von der Stiftungsverwaltung der Landeshauptstadt München verwaltet wird, beabsichtigt, einen Forschungspreis über 5.000 Euro für herausragende wissenschaftliche Arbeiten zum Thema

Molekulare Pathogenese von Infektionen mit Gram-positiven Infektionserregern

zu vergeben.

Berücksichtigt werden können bis zu drei herausragende Arbeiten, die in den vergangenen drei Jahren (2018 bis 2020) publiziert worden sind. Die Originalarbeiten sollen zu einem wichtigen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn beigetragen haben und/oder von besonderer klinischer Bedeutung sein.

Der Preis kann sowohl an eine Einzelperson als auch an eine Gruppe vergeben werden. Bei Einreichung einer einzelnen Arbeit ist eine Versicherung beizufügen, dass alle Co-Autoren der eingereichten Arbeit mit der Bewerbung einverstanden sind.

Über die Vergabe des Preises entscheidet ein unabhängiges, fachkundiges Preisgericht.
Die Arbeiten samt Lebenslauf, wissenschaftlichem Werdegang und Publikationsliste senden Sie bitte per E-Mail bis zum 03.02.2021 an das Max von Pettenkofer-Institut, Sekretariat Pettenkofer-Preis 2020, Pettenkoferstr. 9a, D-80336 München (pettenkoferpreis@mvp.uni-muenchen.de).

Das Preisgeld wird von der Roche Diagnostics Deutschland GmbH zur Verfügung gestellt.

Verleihung des Pettenkofer-Preises 2019

Erfolgreiche Testung eines präventiven Impfstoffs gegen Ebola

Professorin Marylyn Addo vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und Professorin Claire-Anne Siegrist von der Universität Genf wurden am 25.11.2019 bei einer Feierstunde im großen Hörsaal der Anatomischen Anstalt der LMU München mit dem Pettenkofer-Preis 2019 ausgezeichnet.
Der unter Infektionsforschern renommierte Pettenkofer-Preis wird jährlich von der Pettenkofer-Stiftung verliehen, die vom Sozialreferat der Stadt München verwaltet wird.
 
Nach der Begrüßung durch Stadtdirektor Sebastian Groth führte Professor Heinz Feldmann vom National Institute of Allergy and Infectious Diseases in Hamilton, USA in das diesjährige Ausschreibungsthema des Preises, „Neue Präventionsmaßnahmen gegen Virusinfektionen“, ein.  In seinem Vortrag “Ebola: From Discovery to Prevention“ beschrieb Professor Feldmann
eindrucksvoll die immer wiederkehrenden Ausbrüche dieser hochansteckenden und oft tödlich verlaufenden Infektionskrankheit in Zentralafrika und - erstmals im Jahre 2014  - auch in Westafrika. Er selbst ist Entwickler des Impfstoffs gegen Ebola, dessen Testung am Menschen Grundlage der prämierten Arbeit ist.   

In seiner Laudatio stellte Professor Oliver T. Keppler, Vorstand des Max von Pettenkofer-Instituts, Lehrstuhl Virologie, und Mitglied des Kuratoriums der Stiftung, die Vita der beiden Preisträgerinnen vor und veranschaulichte den ungebrochenen Bedarf der Entwicklung neuer Präventionsmaßnahmen gegen schwere Virusinfektionen.
 
Nachfolgend erläuterte Professorin Addo die in der international hoch angesehenen klinischen Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlichte Impfstudie, die insbesondere die Sicherheit und immunologische Antwort des Impfstoffs in Freiwilligen aus Europa und Afrika untersuchte. Seit kurzem ist dieser hoch-effektive Impfstoff zugelassen und kann dazu beitragen, den derzeitigen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo einzudämmen und medizinisches Personal zu schützen.

Unter großem Beifall im Saal erhielten die beiden Wissenschaftlerinnen die Preisurkunde. Die Preisverleihung und das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro wurden von der Firma Roche Diagnostics Deutschland GmbH gesponsert.
 
Die Pettenkofer-Stiftung dient der Förderung der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und praktischen Hygiene und medizinischen Mikrobiologie. Pettenkofers Name und sein Lebenswerk stehen für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Max von Pettenkofer widmete sich insbesondere der Bekämpfung der Cholera-Seuche Ende des 19. Jahrhunderts. Auf sein Betreiben hin wurden die Münchner Kanalisation gebaut, ein zentraler Schlachthof angelegt und die Münchner Trinkwasserversorgung aus dem Mangfalltal eingeführt.

Spenden

Um die Stiftungsarbeit auch zukünftig erfolgreich weiterführen zu können, ist auch die Pettenkofer-Stiftung auf Spenden angewiesen.

Wenn Sie spenden wollen, überweisen Sie bitte auf folgendes Konto: 

Landeshauptstadt München
IBAN DE86 7015 0000 0000 2030 00
BIC SSKMDEMM
Stadtsparkasse München
Überweisungstext: SK 387 727 Spende PET, Bukr 9050 

Wir stellen gerne eine Spendenbescheinigung aus.