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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Münchner Sozialstiftung


Jugendliche der Stiftung Pfennigparade auf ihrer Abschlussfahrt  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Foto: Pfennigparade
© Pfennigparade

Der soziale Zweck steht im Vordergrund

Die Stiftung ist im besten Sinne sozial: Sie schließt keine Projekte oder Menschen aus. Sie thematisiert, was uns alle bewegt: Senioren, Kinder, Armut und Not. So bietet die Münchner Sozialstiftung der bayerischen Landeshauptstadt großen Spielraum, Gutes zu tun.

Seit ihrer Errichtung am 24. April 2002 ist ihr Grundstockvermögen von rund 625.000 Euro dank wertvoller Nachlässe und Großspenden auf über 13 Millionen Euro (Stand: 31.12.2015) gewachsen.


Ein großzügiges Geschenk

Die Münchner Sozialstiftung ist ein Geschenk des Stifters Konstantin Erhard an seine Mitbürgerinnen und Mitbürger in Not. Ihr breites Wirkungsfeld war für den Münchner Stadtrat der Grund, sie als Jubiläumsstiftung anlässlich des Stadtgeburtstages auszuwählen. 2008 ist München 850 Jahre alt geworden.

Konstantin Erhard hat nach dem Krieg als Mosaikleger in München gearbeitet. Eines seiner bekanntesten Werke ist das Mosaik am Odeonsplatz beim U-Bahnaufgang (in Zusammenarbeit mit dem berühmten Prof. Karl Knappe). Als der Stifter 1999 starb und all sein Geld der Stadt vermachte, stellte er nur eine Bedingung: Es solle für soziale Zwecke verwendet werden.

Hilfe für alle, die sie brauchen

Die Münchner Sozialstiftung unterstützt Projekte der Altenhilfe, sie fördert Behinderte, Flüchtlinge und junge Menschen.

Der Studentenhilfe München e.V erhielt von der Münchner Sozialstiftung im Rahmen einer Kooperation 10.000,- Euro zur selbständigen Vergabe an bedürftige Studentinnen und Studenten in Form von Einzelfallhilfen. Der Verein fördert und unterstützt junge, begabte Studentinnen und Studenten aus einkommensschwachen Familien.
Bachelor und Master, Studiengebühren und kürzere Studienzeiten haben den Zeit- und Leistungsdruck auf Studentinnen und Studenten deutlich erhöht. Noch massiveren Schwierigkeiten sind Studierende mit Kindern ausgesetzt. Sie müssen ihr Studium, die Betreuung ihrer Kinder und den fast immer notwendigen Nebenjob miteinander vereinen.
Um diese Eltern zu entlasten und ihren Kindern eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu ermöglichen, hat der Verein im Herbst 2009 das Förderprogramm „Freitischchen“ ins Leben gerufen. Mit einem „Freitischchen“ kann ein Kind bedürftiger studierender Eltern ein Jahr lang täglich in der Krippe kostenlos essen.

Weitere Beispiele für das Wirken der Müncher Sozialstiftung sind: die Erneuerung der Küche in einer Obdachloseneinrichtung für Frauen, Dolmetscherkosten für Familien mit Migrationshintergrund, eine Kunst- und Maltherapie im Haus Bethanien, eine Schwimmgruppe für ausländische Mütter und ihre Kinder, eine Abschlussfahrt behinderter Jugendlicher der Stiftung Pfennigparade sowie der Kauf von Textilien für eine Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in München.