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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Münchner Sozialstiftung


Jugendliche der Stiftung Pfennigparade auf ihrer Abschlussfahrt  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Foto: Pfennigparade
© Pfennigparade

Der soziale Zweck steht im Vordergrund

Die Stiftung ist im besten Sinne sozial: Sie schließt keine Projekte oder Menschen aus. Sie thematisiert, was uns alle bewegt: Senior*innen, Kinder, Armut und Not. So bietet die Münchner Sozialstiftung der bayerischen Landeshauptstadt großen Spielraum, Gutes zu tun.

Seit ihrer Errichtung am 24. April 2002 ist ihr Grundstockvermögen von rund 625.000 Euro dank wertvoller Nachlässe und Großspenden auf über 15 Millionen Euro (Stand: 31.12.2020) gewachsen.

Ein großzügiges Geschenk

Die Münchner Sozialstiftung ist ein Geschenk des Stifters Konstantin Erhard an seine Mitbürger*innen in Not.

Konstantin Erhard hat nach dem Krieg als Mosaikleger in München gearbeitet. Eines seiner bekanntesten Werke ist das Mosaik am Odeonsplatz beim U-Bahnaufgang (in Zusammenarbeit mit dem berühmten Prof. Karl Knappe). Als der Stifter 1999 starb und all sein Geld der Stadt vermachte, stellte er nur eine Bedingung: Es solle für soziale Zwecke verwendet werden.
Der breite soziale Wirkungskreis ermöglicht vielen Menschen in Not sowie sozialen Trägern wichtige Hilfeleistungen.

Hilfe für alle, die sie brauchen

Die Münchner Sozialstiftung unterstützt jedes Jahr eine Vielzahl von in Not geratenen Münchner*innen im Rahmen von Einzelfallbeihilfen.

Auch gemeinnützige Einrichtungen in München werden gefördert - Zum Beispiel erhält der Verein Seniorpartner in School e. V. (SIS) Zuschüsse für die Aus- und Fortbildung von Schulmediator*innen. Der Verein bildet in kostenlosen Ausbildungen Ehrenamtliche der Generation 55+ zu Schulmediator*innen aus. Diese helfen Kindern ihre Alltagskonflikte gewaltfrei zu lösen. Das schulische Angebot wird so ergänzt und das Beratungsnetzwerk der Schulen unterstützt. Das generationenübergreifende Projekt ist bereits an elf Münchner Schulen erfolgreich tätig.

Weitere Beispiele für das Wirken der Müncher Sozialstiftung sind: die Erneuerung der Küche in einer Obdachloseneinrichtung für Frauen, Dolmetscherkosten für Familien mit Migrationshintergrund, eine Kunst- und Maltherapie im Haus Bethanien, eine Schwimmgruppe für ausländische Mütter und ihre Kinder, eine Abschlussfahrt behinderter Jugendlicher der Stiftung Pfennigparade sowie der Kauf von Textilien für eine Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in München.