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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Gesellschaftliches Engagement während der Corona-Krise


    Große Hilfsbereitschaft und ausgewählte Beispiele

    Im Zusammenhang mit der Corona-Krise erleben wir in München aktuell eine überwältigende Hilfsbereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern, gemeinnützigen Organisationen, Stiftungen und Unternehmen. Gerade in diesen schweren Zeiten sind Solidarität, Engagement und Übernahme von Verantwortung besonders wichtig. Deshalb möchten wir Ihnen im folgenden ein paar Beispiele darstellen, wir wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern, in der Corona-Krise unterstützen.

    Finanzielle Unterstützung des Spendenkontos „Corona-Hilfe“ und das Projekt „Helft den Helfern!“

    Das Sozialreferat hat ein Spendenkonto eröffnet, mit dem Projekte und Menschen dort unterstützt werden, wo Hilfe dringend gebraucht wird - sei es bereits jetzt akut oder zu einem späteren Zeitpunkt bei Spätfolgen.

    Damit können Projekte den Menschen direkt helfen, die durch die Corona-Krise besonders belastet sind.

    Um den Mitarbeiter*innen, die bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie an vorderster Front stehen, eine Anerkennung zu geben und ihnen unseren Dank auszusprechen, hat das Sozialreferat zudem das Projekt „Helft den Helfern!“ ins Leben gerufen. Mit „Helft den Helfern!“ werden die Menschen unterstützt, die den besonders durch Corona betroffenen Münchner*innen, sei es in Krankenhäusern, im Rettungsdienst, in Alten- und Pflegeheimen oder sozialen Organisationen, helfen. Dafür haben uns viele Organisationen die Bedarfe zur Unterstützung ihres Personals gemeldet.

    Viele kleine und große Wünsche konnten wir bereits durch die Spendengelder oder unsere Projektpartner erfüllen. Im Namen aller sagen wir: Danke, liebe Alltagshelden!

    Im Folgenden sehen Sie einige ausgewählte Beispiele der Projekte, die wir bereits durch das Spendenkonto „Corona-Hilfe“ und dem Projekt „Helft den Helfern!“ unterstützen konnten:

    Essensausgabe vor dem Gemeindehaus der Auferstehungskirche  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Andrea Huber

    Das Westend tafelt - Warmes Essen für Wohnungslose und sozial Benachteiligte

    Bedingt durch die Corona-Maßnahmen, entfielen im Westend wichtige Hilfsangebote für sozial Benachteilige. Deshalb unterstützen wir durch das Spendenkonto das Vorhaben „Das Westend tafelt“. So können täglich ab 12 Uhr für etwa 300 Menschen alles von Schweinswürstl über Farfalle mit Tomatensuppe oder Rahmschwammerl mit Knödl aus Profihand angeboten werden. Wer nicht selbst das Essen abholen kann, weil er beispielsweise zur Risikogruppe gehört, wird sogar beliefert.

     

    Zwei Mitarbeiter stehen vorm Malteser Rettungswagen. Vor ihnen sind die Präsente auf einer Bierbank aufgebaut.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Malteser Hilfsdienst

    Süßigkeiten, Getränke und Knabbereien für den Malteser Hilfsdienst

    Über 400 ehrenamtliche Malteser engagieren sich im Katastrophenschutz, im Rettungsdienst und Krankentransport, bei Sanitätseinsätzen, im Besuchs- und Begleitungsdienst, in der Integration von Migranten*innen und Geflüchteten, in der Erste-Hilfe-Ausbildung und in der Jugendarbeit. Die Mitarbeitenden sind hier besonders durch die Corona-Situation belastet, da sie Rettungsdiensteinsätze und Corona-Krankentransporte vornehmen sowie sich um die Versorgung zahlreicher Menschen kümmern.

    Wir erfüllten den Mitarbeitenden den Wunsch nach Kaffee und Tee, Energy Drinks, Schokoriegeln, Knabbereien und Smoothies, um ihnen damit für den täglichen Einsatz für alle Münchner*innen zu danken.

    Blumen, Süßigkeiten und Essensgutscheine für die Mitarbeiter*innen des Internationalen Bundes (IB) Jugendhilfe & Migration.
Vier Damen zeigen die Geschenke.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Internationaler Bund

    Verpflegung, Süßigkeiten und Blumen für den Internationalen Bund (IB)

    Der Internationale Bund (IB) Jugendhilfe & Migration ist ein freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit. Die etwa 100 Mitarbeiter*innen leisten Krisenintervention und Betreuung rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche in stationären Wohngruppen und Schutzstellen für Mädchen* und junge Frauen*. Auf Grund der Corona-Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen müssen sich alle in den Wohnräumen aufhalten und die Betreuer*innen ermöglichen neben Homeschooling und viel Kreativität einen abwechslungsreichen Alltag für alle zu Betreuenden. Um den Mitarbeiter*innen einen Dank zurück geben zu können, haben wir sie mit Blumen, Süßigkeiten und Essensgutscheinen überrascht.

    Süßigkeiten für die Mitarbeitenden der MÜNCHENSTIFT GmbH  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © MÜNCHENSTIFT GmbH

    Süßigkeiten für Mitarbeitenden der MÜNCHENSTIFT GmbH

    Das Team der MÜNCHENSTIFT GmbH setzt sich täglich für die Senior*innen ein, die in den verschiedenen Häusern des Alten- und Pflegeheims wohnen.

    Wir konnten den 2.000 Mitarbeitenden mit Süßigkeiten ein Lächeln auf die Atemschutzmaske zaubern.

    Verpflegung und Blumensträuße für das Kinderhaus AtemReich  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Kinderhaus AtemReich

    Verpflegung und Blumensträuße für das Kinderhaus AtemReich

    Im Kinderhaus AtemReich leben 18 Kinder, die nicht selbständig atmen können, beatmet werden müssen und eine interdisziplinäre Intensivbetreuung benötigen.

    Aufgrund verschiedener Ursachen können die Kinder nicht zuhause versorgt werden. Im AtemReich finden diese Kinder vom Säuglingsalter bis zur Vollendung des Schulalters ein familiäres Zuhause. Das Team wünschte sich wöchentlich Obst, Smoothies, Getränke und Kaffee, aber auch Blumensträuße für die Wohngruppen und Handcremes standen auf der Wunschliste.

    Frühstück und Verpflegung im Klinikum rechts der Isar  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © congerdesign/Pixabay

    Frühstück und Verpflegung im Klinikum rechts der Isar

    Mitarbeitende im Klinikum rechts der Isar konnten durch die Spenden täglich bzw. mehrmals wöchentlich Obstkörbe, Frühstück, Süßigkeiten, belegte Semmeln, Kaffee und Milch erhalten.

    Blumen für die Frauenhilfe München  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Pexels

    Blumen und Schokolade für die Frauenhilfe München

    Die Frauenhilfe München bietet Frauen, die in ihrer Beziehung Gewalt erleben, Information, Beratung, Schutz und Begleitung. Das Frauenhaus beherbergt aktuell 45 Frauen und 53 Kinder.

    Um den Bewohnerinnen eine Freude zu machen, wurden Blumen für die Pforte und Schokolade für die Mitarbeitenden gekauft.

     

    Osterkörbchen für das Katholische Familien- und Altenpflegewerk   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Stiftung Kath. Familien- und Altenpflegewerk

    Osterkörbchen für das Katholische Familien- und Altenpflegewerk

    Zu den Leistungsschwerpunkten des Katholischen Familien- und Altenpflegewerks gehören ambulante Pflegedienste, ein Alten- und Pflegeheim, Tagespflegen, ein Mobiler Sozialer Dienst, Familienpflege sowie Angebote des Alten- und Service-Zentrums und die Berufsfachschule für Pflege.

    Den Wunsch nach Osterkörbchen erfüllte die Josef und Luise Kraft-Stiftung mit engagierten Ehrenamtlichen und packte 64 prallgefüllte Osterkörbchen für die Mitarbeitenden in der Familien- und Altenpflege.

    Einkaufshilfe von BMW  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © BMW

    BMW unterstützt den Einkaufsservice des Sozialreferats

    Das Sozialreferat hat in allen seinen zwölf Sozialbürgerhäusern einen Einkaufsservice für ältere Menschen initiiert. Damit können die Menschen, die zur besonders gefährdeten Personengruppe gehören, zuhause bleiben und werden trotzdem mit Lebensmitteln versorgt. Die Unterstützung soll dabei möglichst ohne direkten persönlichen Kontakt stattfinden, um das Infektionsrisiko niedrig zu halten.

    Hierfür hat das Sozialreferat ein Servicetelefon eingerichtet, an das sich die Bürgerinnen und Bürger wenden und ihre Bedarfe mitteilen können. Ehrenamtliche, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt München kaufen die notwendigen Lebensmittel ein, die dann von Fahrerinnen und Fahrern von BMW vom Supermarkt abgeholt und direkt zu der älteren Person gefahren werden.

    BMW unterstützt mit diesem Angebot das Sozialreferat während der Ausgangsbeschränkungen in München, damit die Menschen, die zuhause bleiben sollen, auch wirklich zuhause bleiben können. Damit stellen sie täglich 7 bis12 Fahrer*innen inklusive Fahrzeuge kostenfrei zur Verfügung, um Münchner*innen mit dem Notwendigsten zu versorgen.

    Weitere Informationen zum Einkaufsservice des Sozialreferats

     

    Koch in der Großküche  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Gustavo Smith

    Restaurants und Ehrenamtliche kochen für Münchner*innen

    In München haben sich zwei Initiativen entwickelt, die in der Corona-Pandemie für Münchner*innen kochen, die Gerichte können dann zuhause oder am Arbeitsplatz aufgewärmt werden.

    Die Mahlzeiten werden mit strengen Hygiene- Maßnahmen (Gesichtsmaske, Handschuhe, Kopfbedeckung etcetera) vorgekocht, gekühlt, verpackt und zugestellt.

    1000 Teller

    Die Idee für 1000 Teller stammt von den Geschäftsführern der Lebenslust Event GmbH, Alexander Surjahn und Gustavo Smith, unter Mitwirkung des Bundestagsabgeordneten Florian Post. In der Küche des St. Anna Gymnasiums werden täglich gesunde warme Mahlzeiten zubereitet. Ein Team von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer liefert diese an bedürftige ältere Menschen, Familien und Einrichtungen aus.

    Ab dem 8. Mai 2020 werden die Gerichte zum Selbstkostenpreis an soziale Organisationen geliefert, die dann die Weiterverteilung vornehmen und sogar für ihre Mitarbeitenden das Angebot buchen können.

    Weitere Informationen

    Kochen für Helden München #mingahoitzam

    Bei "Kochen für Helden München" kochen drei Münchner Restaurants unter dem Motto „mingahoitzam“ kostenfrei für Personal in medizinischen und Pflege-Einrichtungen ebenso wie in Jugendhilfe-Häusern oder auch für weitere systemrelevante Bereiche wie Feuerwehr-Stützpunkte: Reinigungsbelegschaft, Verwaltungsangestellte, Pflegerinnen und Pfleger, Ärzte – wer auch immer dort beschäftigt ist und sich über eine kulinarische Abwechslung freut, für den wird gekocht und es natürlich auch geliefert.

    Weitere Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten unter www.facebook.com/mingahoitzam

    In München haben sich zwei Initiativen entwickelt, die in der Corona-Pandemie für Münchnerinnen und Münchner kochen, die Gerichte können dann zuhause oder am Arbeitsplatz aufgewärmt werden.

    Die Mahlzeiten werden mit strengen Hygiene- Maßnahmen (Gesichtsmaske, Handschuhe, Kopfbedeckung etc.) vorgekocht, gekühlt, verpackt und zugestellt.

    Kontakt

    Wenn auch Sie München in Corona-Zeiten unterstützen wollen, können Sie uns gerne kontaktieren.

    Sozialreferat München, Gesellschaftliches Engagement
    Telefon: 089 233-48042 (Montag bis Donnerstag 8 bis 15 Uhr, Freitag 8 bis 13 Uhr)
    Mail: coronahilfe.soz@muenchen.de
    www.muenchen.de/engagement