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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Gesellschaftliches Engagement während der Corona-Krise


    Große Hilfsbereitschaft und ausgewählte Beispiele

    Im Zusammenhang mit der Corona-Krise erleben wir in München aktuell eine überwältigende Hilfsbereitschaft von Bürgerinnen und Bürgern, gemeinnützigen Organisationen, Stiftungen und Unternehmen. Gerade in diesen schweren Zeiten sind Solidarität, Engagement und Übernahme von Verantwortung besonders wichtig. Deshalb möchten wir Ihnen im folgenden ein paar Beispiele darstellen, wie wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern, in der Corona-Krise Unterstützung leisten.

    Finanzielle Unterstützung des Spendenkontos „Corona-Hilfe“ und das Projekt „Helft den Helfern!“

    Das Sozialreferat hat ein Spendenkonto eröffnet, mit dem Projekte und Menschen dort unterstützt werden, wo Hilfe dringend gebraucht wird - sei es bereits jetzt akut oder zu einem späteren Zeitpunkt bei Spätfolgen.

    Seit Eröffnung im März sind bereits über 600 Einzelspenden auf dem Konto „Corona-Hilfe“ eingegangen. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an jede einzelne Spenderin und jeden einzelnen Spender! Mit Ihrer Spende können wir Münchner Projekte finanziell unterstützen, damit sie den Menschen direkt helfen, die durch die Corona-Pandemie besonders belastet sind.

    Um den Mitarbeiter*innen, die bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie an vorderster Front stehen, eine Anerkennung zu geben und ihnen unseren Dank auszusprechen, hat das Sozialreferat zudem das Projekt „Helft den Helfern!“ ins Leben gerufen. Mit „Helft den Helfern!“ werden die Menschen unterstützt, die den besonders durch Corona betroffenen Münchner*innen, sei es in Krankenhäusern, im Rettungsdienst, in Alten- und Pflegeheimen oder sozialen Organisationen, helfen. Dafür haben uns viele Organisationen die Bedarfe zur Unterstützung ihres Personals gemeldet.

    Viele kleine und große Wünsche konnten wir bereits durch die Spendengelder oder unsere Projektpartner erfüllen. Im Namen aller sagen wir: Danke, liebe Alltagshelden!

    Im Folgenden sehen Sie einige ausgewählte Beispiele der Projekte, die wir bereits durch das Spendenkonto „Corona-Hilfe“ und dem Projekt „Helft den Helfern!“ unterstützen konnten:

    Zwei Kinder vor einem Laptop.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Startup Stock Photos / Pixabay

    Computerausstattungen für soziale Organisationen

    zur Nutzung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

    Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Schulunterricht und auch viele andere Angebote oder Kurse, die bis dahin als Präsenzveranstaltungen stattfanden, in den virtuellen Raum verlegt. Dies führte dazu, dass viele Kinder und Jugendliche nur sehr eingeschränkt bis gar nicht am Unterricht oder anderen Angeboten teilnehmen konnten. Nicht wenige haben leider keine Möglichkeiten, sich technische Geräte zu beschaffen bzw. Zugang zu Onlinediensten zu erhalten.

    Deshalb haben wir verschiedene soziale Organisationen dabei finanziell unterstützt, Angebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in den jeweiligen Räumen der Organisation zu schaffen. Dadurch erhielten sie einen Zugang zum Internet, wodurch sie die Möglichkeit zum Recherchieren, zur Suche von Ausbildungsplätzen, zur Teilnahme am Schulunterricht oder anderen Kursen, zur Nutzung der Lernportale oder auch zur Kommunikation mit Behörden erhielten. Darüber hinaus können sie seitdem im Umgang mit den neuen Medien, Lernplattformen und den gängigen Computerprogrammen wie beispielsweise Word oder Zoom geschult werden, sodass ihre Medienkompetenz gestärkt und ihre gesellschaftliche Teilhabe in diesen schwierigen Zeiten ermöglicht wurde.

    Einige Personen sitzen auf der Wiese vor einem Gebäude und schauen zwei Personen beim Tanzen zu.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Stiftung Pfennigparade

    Stiftung Pfennigparade

    Tanztheater für die Bewohner*innen und Verpflegung für die Mitarbeitenden

    Die Stiftung Pfennigparade ist eines der größten Rehabilitationszentren für körperbehinderte Menschen in Deutschland, sie betreibt Kindergärten, Schulen, ambulante und stationäre Wohneinrichtungen, ein Mehrgenerationenhaus, Pflegedienste mit speziellen Förderangeboten sowie Werkstätten und eine Integrationsfirma.
    Die Bewohner*innen der Einrichtungen der Pfennigparade waren lange Zeit von Kontaktbeschränkungen betroffen. Deshalb sollte die Vorstellung des Tanztheaters eine Ablenkung und jede Menge Unterhaltung schaffen. Diese fand im Innenhof statt und hatte sogar anschließend einen Mitmachteil für die Zuschauer*innen.
    In den Außenwohngruppen der Pfennigparade, die verteilt auf die Stadt München sind, musste aufgrund der Corona-Beschränkungen eine 24 Stunden Betreuung sichergestellt werden, da die Werkstätten und andere Angebote der Tagesstruktur geschlossen hatten. Die Mitarbeitenden wurden deshalb mit Getränken und Obst, als ein spezielles Dankeschön der Spender*innen, versorgt.

    Bewegungslandschaft für Kinder aus großen, bunten Bauelementen.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Internationaler Bund

    Bewegungslandschaft für den Internationaler Bund e.V.

    Wohnungslosenhilfe Bayern

    Das Clearinghaus des Internationalen Bunds e.V. dient zur Unterbringung von Menschen, die akut wohnungslos geworden sind, und gehört zum Münchner Gesamtplan „Soziale Wohnraumversorgung/Wohnungslosenhilfe“. Während des Corona Lockdowns und der einhergehenden Veränderungen der Lebenssituation lag eine hohe Belastung auf den Familien mit Kindern. Vor allem Kleinkinder kompensieren oftmals Anspannung und Angst durch einen größeren Bewegungsdrang. Momentan sind im Clearinghaus über 20 Kinder untergebracht. Da die Kontaktbeschränkungen weiter bestehen, soll die Bewegungslandschaft den Kindern Abwechslung bieten und Spielen und Toben ermöglichen.

    Ein Mann steht vor dem Einsatzfahrzeug.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © BLUE PEERS

    BLUE PEERS – Unterstützung bei der Notversorgung von Senior*innen und Familien

    Als Kriseninterventionsteam unterstützt BLUE PEERS normalerweise Motorradfahrer*innen und deren Familien nach schweren Unfällen. Als das Team die Notlagen und Unsicherheiten vieler Menschen mit dem Umgang der Corona-Pandemie erkannte, wurde schnell gehandelt und ein Einsatzfahrzeug zur Notversorgung und Betreuung von Senior*innen und Familien zum Einsatz gebracht. Finanzielle Unterstützung erhielt das Kriseninterventionsteam deshalb auch von uns, um das Einsatzfahrzeug mit einer kostenfreien Lebensmittelnotversorgung und wichtigen Hygieneartikel (Mund-/Nasenschutz, Desinfektionsmittel usw.) auszustatten, um in Not geratenen Senior*innen und Familien zu helfen. Die Lebensmittel und Hygieneartikel wurden kostenfrei zur Verfügung gestellt und eine gemeinsame Lösung zur sicheren Versorgung erarbeitet.

    Eine Frau hält ein Dankeschild in den Händen.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Atelier La Silhouette

    Digitales Equipment für das Atelier La Silhouette / Junge Frauen und Beruf e.V.

    Das Atelier La Silhouette ist eine Damenmaßschneiderei mit Innungszugehörigkeit und gleichzeitig ein Ausbildungsbetrieb mit besonderer Nachwuchsförderung. Das Atelier ermöglicht speziell jungen Frauen, die durch soziale Ausgrenzung in mehreren Dimensionen Chancen zur beruflichen und gesellschaftlichen Integration brauchen, eine ganzheitliche Ausbildung zur Damenmaßschneiderin und damit eine individuelle Existenzsicherung. Um die jungen Frauen beim digitalen Lernen zu unterstützen, wurden die Unterrichts- und Werkräume mit technischem Equipment ausgestattet. Sie konnten zwar per Whatsapp kommunizieren, waren aber den Anforderungen der Schule beispielsweise bei digitalem Lernen oftmals nicht gewachsen und konnten daran nicht teilnehmen. Durch die Unterstützung beim digitalen Unterricht haben sie jetzt die Möglichkeit wieder zu lernen und gleichzeitig ihre Kenntnisse der deutschen Sprache zu verbessern.

    Eine ältere Frau telefoniert.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Sabine van Erp | Pixabay

    RETLA e.V. – Projekt "Telefonengel - Gespräche gegen Einsamkeit"

    RETLA (Rückwärts „ALTER“) bietet Senior*innen unter der kostenfreien Telefonnummer 089 / 189 10026 die Möglichkeit, mit Ehrenamtlichen über alles zu sprechen was sie bewegt, um mit ihnen in einen (auch längerfristig angelegten) Telefonkontakt zu treten („Telefonpatenschaften“). Die Aktion richtet sich vor allem an alle ältere Menschen, deren soziales Leben durch die Corona-Krise extrem eingeschränkt ist, um aktiv Einsamkeit und Isolation entgegenzuwirken. Mehr als 400 freiwillige Helfer*innen machen mit, darunter auch die Retla-Schirmherr*innen Michaela May und Elmar Wepper.

    Nach wie vor sind älteren Menschen diejenigen, die am stärksten betroffen sind und für die Corona noch lange nicht vorbei sein wird. Das soziale Leben der Senior*innen ist immer noch extrem eingeschränkt, in Alten- und Pflegeheimen sind die Besuchsregeln zwar etwas lockerer, aber aus berechtigter Sorge vor einer Ansteckung muss das soziale Leben weiterhin auf ein Minimum reduziert werden. Deshalb erhielt der Verein finanzielle Unterstützung, um Senior*innen weiterhin erreichen und soziale Teilhabe ermöglichen zu können.

    Zwei Clowns beim Auftritt.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Christopher Klotz

    Auftritt der ZIRKEL-Clowns für Kinder und Senior*innen

    Der Verein Zirkel für kulturelle Bildung e.V. engagiert sich für die kulturelle Bildung, vor allem für Menschen, die dafür keine extra Mittel zur Verfügung haben. Alle Altersgruppen, unabhängig von der aktuellen Lebenssituation, sollen einen Zugang und Bezug zu Kunst, Musik, Theater und Literatur aufbauen können.

    Freude und inspirierende Abwechslung vom Alltag konnten die Zirkel-Clowns durch ihre Auftritte schenken. Zu dem breitgefächerten Publikum zählten: Kindergartenkinder, Schüler*innen, Bewohner*innen von Waisenhäusern und Gemeinschaftsunterkünften, sowie Senior*innen.

    Essensausgabe vor dem Gemeindehaus der Auferstehungskirche  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Andrea Huber

    Das Westend tafelt - Warmes Essen für Wohnungslose und sozial Benachteiligte

    Bedingt durch die Corona-Maßnahmen, entfielen im Westend wichtige Hilfsangebote für sozial Benachteilige. Deshalb unterstützen wir durch das Spendenkonto das Vorhaben „Das Westend tafelt“. So können täglich ab 12 Uhr für etwa 300 Menschen alles von Schweinswürstl über Farfalle mit Tomatensuppe oder Rahmschwammerl mit Knödl aus Profihand angeboten werden. Wer nicht selbst das Essen abholen kann, weil er beispielsweise zur Risikogruppe gehört, wird sogar beliefert.

     

    Zwei Mitarbeiter stehen vorm Malteser Rettungswagen. Vor ihnen sind die Präsente auf einer Bierbank aufgebaut.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Malteser Hilfsdienst

    Süßigkeiten, Getränke und Knabbereien für den Malteser Hilfsdienst

    Über 400 ehrenamtliche Malteser engagieren sich im Katastrophenschutz, im Rettungsdienst und Krankentransport, bei Sanitätseinsätzen, im Besuchs- und Begleitungsdienst, in der Integration von Migranten*innen und Geflüchteten, in der Erste-Hilfe-Ausbildung und in der Jugendarbeit. Die Mitarbeitenden sind hier besonders durch die Corona-Situation belastet, da sie Rettungsdiensteinsätze und Corona-Krankentransporte vornehmen sowie sich um die Versorgung zahlreicher Menschen kümmern.

    Wir erfüllten den Mitarbeitenden den Wunsch nach Kaffee und Tee, Energy Drinks, Schokoriegeln, Knabbereien und Smoothies, um ihnen damit für den täglichen Einsatz für alle Münchner*innen zu danken.

    Blumen, Süßigkeiten und Essensgutscheine für die Mitarbeiter*innen des Internationalen Bundes (IB) Jugendhilfe & Migration.
Vier Damen zeigen die Geschenke.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Internationaler Bund

    Verpflegung, Süßigkeiten und Blumen für den Internationalen Bund (IB)

    Der Internationale Bund (IB) Jugendhilfe & Migration ist ein freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit. Die etwa 100 Mitarbeiter*innen leisten Krisenintervention und Betreuung rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche in stationären Wohngruppen und Schutzstellen für Mädchen* und junge Frauen*. Auf Grund der Corona-Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen müssen sich alle in den Wohnräumen aufhalten und die Betreuer*innen ermöglichen neben Homeschooling und viel Kreativität einen abwechslungsreichen Alltag für alle zu Betreuenden. Um den Mitarbeiter*innen einen Dank zurück geben zu können, haben wir sie mit Blumen, Süßigkeiten und Essensgutscheinen überrascht.

    Süßigkeiten für die Mitarbeitenden der MÜNCHENSTIFT GmbH  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © MÜNCHENSTIFT GmbH

    Süßigkeiten für Mitarbeitenden der MÜNCHENSTIFT GmbH

    Das Team der MÜNCHENSTIFT GmbH setzt sich täglich für die Senior*innen ein, die in den verschiedenen Häusern des Alten- und Pflegeheims wohnen.

    Wir konnten den 2.000 Mitarbeitenden mit Süßigkeiten ein Lächeln auf die Atemschutzmaske zaubern.

    Verpflegung und Blumensträuße für das Kinderhaus AtemReich  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Kinderhaus AtemReich

    Verpflegung und Blumensträuße für das Kinderhaus AtemReich

    Im Kinderhaus AtemReich leben 18 Kinder, die nicht selbständig atmen können, beatmet werden müssen und eine interdisziplinäre Intensivbetreuung benötigen.

    Aufgrund verschiedener Ursachen können die Kinder nicht zuhause versorgt werden. Im AtemReich finden diese Kinder vom Säuglingsalter bis zur Vollendung des Schulalters ein familiäres Zuhause. Das Team wünschte sich wöchentlich Obst, Smoothies, Getränke und Kaffee, aber auch Blumensträuße für die Wohngruppen und Handcremes standen auf der Wunschliste. Um den Mitarbeiter*innen einen positiven Stimmungsschwung mitzugeben, wurden Tageslichtlampen für die Pausenräume ermöglicht.

    Frühstück und Verpflegung im Klinikum rechts der Isar  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © congerdesign/Pixabay

    Frühstück und Verpflegung im Klinikum rechts der Isar

    Mitarbeitende im Klinikum rechts der Isar konnten durch die Spenden täglich bzw. mehrmals wöchentlich Obstkörbe, Frühstück, Süßigkeiten, belegte Semmeln, Kaffee und Milch erhalten.

    Blumen für die Frauenhilfe München  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Pexels

    Blumen und Schokolade für die Frauenhilfe München

    Die Frauenhilfe München bietet Frauen, die in ihrer Beziehung Gewalt erleben, Information, Beratung, Schutz und Begleitung. Das Frauenhaus beherbergt aktuell 45 Frauen und 53 Kinder.

    Um den Bewohnerinnen eine Freude zu machen, wurden Blumen für die Pforte und Schokolade für die Mitarbeitenden gekauft.

     

    Osterkörbchen für das Katholische Familien- und Altenpflegewerk   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Stiftung Kath. Familien- und Altenpflegewerk

    Osterkörbchen für das Katholische Familien- und Altenpflegewerk

    Zu den Leistungsschwerpunkten des Katholischen Familien- und Altenpflegewerks gehören ambulante Pflegedienste, ein Alten- und Pflegeheim, Tagespflegen, ein Mobiler Sozialer Dienst, Familienpflege sowie Angebote des Alten- und Service-Zentrums und die Berufsfachschule für Pflege.

    Den Wunsch nach Osterkörbchen erfüllte die Josef und Luise Kraft-Stiftung mit engagierten Ehrenamtlichen und packte 64 prallgefüllte Osterkörbchen für die Mitarbeitenden in der Familien- und Altenpflege.

    Maskenspenden für die Klient*innen des Sozialreferats

    Masken sind für uns alle dieses Jahr zu einem alltäglichen Begleiter geworden. Diese sind für manche Münchnerinnen und Münchner leider oftmals sehr teuer oder teilweise schwer zu beschaffen.

    Zwei Personen stehen vor den Kartons mit den gespendeten Masken.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Sozialreferat | Gesellschaftliches Engagement

    158.400 Masken von Freudenberg

    Damit die Klientinnen und Klienten des Sozialreferats weiterhin sich und andere vor dem Corona-Virus schützen können, hat Hanno D. Wentzler (CEO Freudenberg Chemical Specialities) im Rahmen einer Spendeninitiative von Freudenberg dem Sozialreferat 158.400 Masken übergeben. Diese wurden über die verschiedenen Ämter im Sozialreferat beispielsweise an Jugendliche, Wohnungslose oder Menschen mit Behinderungen ausgegeben.

    Vier Personen stehen hinter einem Tisch und zeigen die gespendeten Masken.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Sozialreferat

    14.500 Masken von der Josef und Luise Kraft-Stiftung

    Vor allem für den Schutz der älteren Mitbürger*innen hat die Josef und Luise Kraft-Stiftung 13.500 Einweg- und wiederverwendbare FFP 2 Masken gespendet. Ausgegeben wurden diese vorwiegend an Senior*innen, aber auch an jüngere Kontaktpersonen und Mitarbeiter*innen von sozialen Einrichtungen.

    Zudem freut sich das Stadtjugendamt München über die Entgegennahme von 1.000 Stoffmasken, die die Stiftung Dank der Unterstützung von Hüsken Textilveredelung Golf & More GmbH spenden konnte. Das Besondere an diesen Masken war, dass diese von den Jugendlichen individuell bemalt werden konnten, sodass sie sich in ihrem neuen Alltagsbegleiter mit Ihrer Kreativität verwirklichen konnten.

    Einkaufshilfe von BMW  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © BMW

    BMW unterstützt den Einkaufsservice des Sozialreferats

    Das Sozialreferat hatte während des Corona-Lockdowns in allen seinen zwölf Sozialbürgerhäusern einen Einkaufsservice für ältere Menschen initiiert. Damit konnten die Menschen, die zur besonders gefährdeten Personengruppe gehören, zuhause bleiben und wurden trotzdem mit Lebensmitteln versorgt. Die Unterstützung sollte dabei möglichst ohne direkten persönlichen Kontakt stattfinden, um das Infektionsrisiko niedrig zu halten.

    Hierfür hatte das Sozialreferat ein Servicetelefon eingerichtet, an das sich die Bürgerinnen und Bürger wenden und ihre Bedarfe mitteilen konnten. Ehrenamtliche, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt München kauften die notwendigen Lebensmittel ein, die dann von Fahrerinnen und Fahrern von BMW vom Supermarkt abgeholt und direkt zu der älteren Person gefahren wurden.

    BMW unterstützte mit diesem Angebot das Sozialreferat während der Ausgangsbeschränkungen in München, damit die Menschen, die zuhause bleiben sollten, auch wirklich zuhause bleiben konnten. Damit stellten sie täglich sieben bis zwölf Fahrer*innen inklusive Fahrzeuge kostenfrei zur Verfügung, um Münchner*innen mit dem Notwendigsten zu versorgen.

    Weitere Informationen zum Einkaufsservice des Sozialreferats

     

    Koch in der Großküche  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Gustavo Smith

    Restaurants und Ehrenamtliche kochen für Münchner*innen

    In München hatten sich während des Corona-Lockdowns zwei Initiativen entwickelt, die für Münchner*innen kochten. Die Gerichte konnten dann zuhause oder am Arbeitsplatz aufgewärmt werden.

    Die Mahlzeiten wurden mit strengen Hygiene- Maßnahmen (Gesichtsmaske, Handschuhe, Kopfbedeckung etcetera) vorgekocht, gekühlt, verpackt und zugestellt.

    1000 Teller

    Die Idee für 1000 Teller stammt von den Geschäftsführern der Lebenslust Event GmbH, Alexander Surjahn und Gustavo Smith, unter Mitwirkung des Bundestagsabgeordneten Florian Post. In der Küche des St. Anna Gymnasiums werden täglich gesunde warme Mahlzeiten zubereitet. Ein Team von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer liefert diese an bedürftige ältere Menschen, Familien und Einrichtungen aus.

    Seit dem 8. Mai 2020 wurden die Gerichte zum Selbstkostenpreis an soziale Organisationen geliefert, die dann die Weiterverteilung vornahmen und sogar für ihre Mitarbeitenden das Angebot buchen konnten.

    Weitere Informationen

    Kochen für Helden München #mingahoitzam

    Bei "Kochen für Helden München" kochen drei Münchner Restaurants unter dem Motto „mingahoitzam“ kostenfrei für Personal in medizinischen und Pflege-Einrichtungen ebenso wie in Jugendhilfe-Häusern oder auch für weitere systemrelevante Bereiche wie Feuerwehr-Stützpunkte: Reinigungsbelegschaft, Verwaltungsangestellte, Pflegerinnen und Pfleger, Ärzte – wer auch immer dort beschäftigt ist und sich über eine kulinarische Abwechslung freut, für den wurde gekocht und es natürlich auch geliefert.

    Weitere Informationen unter www.facebook.com/mingahoitzam

    In München haben sich zwei Initiativen entwickelt, die in der Corona-Pandemie für Münchnerinnen und Münchner kochen, die Gerichte können dann zuhause oder am Arbeitsplatz aufgewärmt werden.

    Die Mahlzeiten werden mit strengen Hygiene- Maßnahmen (Gesichtsmaske, Handschuhe, Kopfbedeckung etc.) vorgekocht, gekühlt, verpackt und zugestellt.

    Kontakt

    Wenn auch Sie München in Corona-Zeiten unterstützen wollen, können Sie uns gerne kontaktieren.

    Sozialreferat München, Gesellschaftliches Engagement
    Telefon: 089 233-48042 (Montag bis Donnerstag 8 bis 15 Uhr, Freitag 8 bis 13 Uhr)
    Mail: coronahilfe.soz@muenchen.de
    www.muenchen.de/engagement