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Strategische Ausrichtung des Netzwerks FiBA 2


FiBA – Flüchtlinge in Beruf und Ausbildung 2  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Bündelung von Kompetenzen und Fachkenntnissen

Zur Durchsetzung seiner Ziele bündelt das Netzwerk FiBA 2 die unterschiedlichen Kompetenzen und Fachkenntnisse der Partner aus den Bereichen Flüchtlingsarbeit, Bildungs- und Arbeitsmarkt, Arbeitsverwaltung und kommunaler Verwaltung. Dadurch agiert FiBA 2 an den Schnittstellen zwischen Migration, Integration und Arbeitsmarkt.

Die Partner im Netzwerk FiBA 2 bieten Beratungs-, Qualifizierungs- und Vermittlungsangebote, die auf den besonderen Betreuungs- und Förderbedarf von Personen mit Fluchthintergrund abgestimmt sind. Dadurch möchte FiBA 2 die berufliche Integration von Flüchtlingen verbessern und vorantreiben.

Vielfalt und Diversität als Realität

Angesichts vielfältiger individueller Lebenssituationen und Hintergründe innerhalb der Zielgruppe wird Vielfalt und Diversität als Realität gesehen, der das Netzwerk FiBA 2 bestmöglich gerecht werden will. Unter Berücksichtigung verschiedener kultureller und schichtspezifischer Vorstellungen soll durch laufende Überprüfung von Kommunikationsabläufen und Angeboten sowohl auf strukturell konzeptionellen als auch auf operativer Praxisebene Gleichstellungseffekte erreicht werden. Hierbei werden die unterschiedlichen Lebenslagen von Frauen und Männern berücksichtigt und die Gleichstellung der Geschlechter gezielt gefördert.

Förderung von jungen Flüchtlingen

Die Förderung von jungen Flüchtlingen hat einen besonderen Stellenwert im Netzwerk FiBA 2. Durch Angebote zur Sprachförderung, zur beruflichen Orientierung, zu schulischen und beruflichen Maßnahmen sowie zu flankierender sozialpädagogischer Begleitung werden junge Flüchtlinge intensiv auf den Einstieg in Ausbildung und Arbeit oder den Besuch weiterführender Schulen vorbereitet.

Netzwerkstruktur

Auf lokaler und überregionaler Ebene bindet FiBA 2 strategisch relevante Partner wie bspw. die Ausländerbehörden, Arbeitsagenturen und Jobcenter, Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften, Akteure der Zivilgesellschaft und Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik in die Netzwerkstruktur ein. Auf diese Weise können gemeinsam wirksame Strategien zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitssituation von Flüchtlingen und Bleibeberechtigten erarbeitet werden.

Aufbau und Pflege von Kontakten zu Arbeitgebern und Unternehmen

Der Aufbau und die Pflege von Kontakten zu Arbeitgebern durch die Netzwerkpartner von FiBA 2 ist ein wichtiges Kriterium für eine erfolgreiche Arbeitsvermittlung und die Gestaltung von Bildungs- und Berufskarrieren möglichst vieler Personen mit Fluchthintergrund. Arbeitgeber und Mitarbeiter in den Unternehmen werden für die besonderen Potenziale von Flüchtlingen und ihren oft schwierigen Lebenssituation sensibilisiert, damit die Bereitschaft wächst, vermehrt Flüchtlinge als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen.

Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit

Durch gezielte Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit wirbt das Netzwerk FiBA 2 für die Potenziale und Ressourcen der Flüchtlinge bei Unternehmen und Wirtschaftsverbänden. Damit wird dazu beigetragen, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, das eine nachhaltige Integration von Bleibeberechtigten und Flüchtlingen begünstigt.

Bundesweite Zusammenarbeit

FiBA 2 führt einen regelmäßiger Austausch mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie den bundesweit insgesamt 40 weiteren, in der ESF-Integrationsrichtlinie Bund mit dem Schwerpunkt „Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen (IvAF)“ geförderten Netzwerken. Schwerpunkt ist hierbei u.a. der Austausch über Praxiserfahrungen auf operativer Ebene sowie zu Kooperationsmöglichkeiten mit strategischen Partnern, zur Öffnung von Bildungs- und Förderangeboten des SGB II und III sowie zur Situation auf lokalen Arbeitsmärkten.