zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Erfahrungsberichte der Mentoring-Partnerschaft München


  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Ashanty Alicia Sibilla Arévalo, Architektin aus Mexiko und ihre Mentorin ...
© S. Molina Romero

„Wir haben viel voneinander gelernt“

Gleich bei ihrem ersten gemeinsamen Treffen erfuhr Fr. Sibilla, dass sie eine Festanstellung in einem Architekturbüro bekommen hat. Daraufhin verschob das Tandem spontan den Fokus von „der richtigen Bewerbung“ auf „die ersten Tage im Job“ und die branchenspezifischen Besonderheiten in der Arbeitsplatzkultur. Diese Tipps waren nicht nur besonders hilfreich, sondern haben auch zu vielen lustigen Momenten geführt. Ganz besonders war auch der gegenseitige Erfahrungsaustausch: Gemeinsam haben Mentorin und Mentee Fortbildungen besucht, über fachliche Fragen diskutiert und in einer entspannten und lockeren Atmosphäre sehr strukturiert und effektiv gearbeitet. „Da ich die Herausforderungen, sich in einer fremden Arbeitswelt zurecht zu finden persönlich kenne, konnte ich berufliche Erfahrungen und Tipps aus meiner eigenen Perspektive weitergeben“, so Paola Stenger. Mittlerweile, so betonen beide, hat sich eine richtige Freundschaft zwischen ihnen entwickelt, die sicher noch lang über die Mentoring-Partnerschaft München hinaus bestehen bleibt.

  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Soukaina Jaddour, Wirtschaftswissenschaftlerin aus Marokko und ihr Mentor ...
© S. Jaddour

„Eine sehr sprachbegabte junge Frau“

„Es war sensationell: wir hatten von Anfang an ein sehr gutes Verständnis für einander“ sagt Herr Dr. Prem, wenn er nach seiner Mentee Soukaina Jaddour gefragt wird. Bei ihrem ersten Treffen war Frau Jaddour noch zurückhaltend, aber das änderte sich schnell: „Sie hat viel Humor und ist sehr aufgeschlossen“. In außergewöhnlich kurzer Zeit hat die Wirtschaftswissenschaftlerin aus Marokko ein sehr hohes Deutsch-Level erreicht. Französisch ist ihre Muttersprache, Arabisch spricht sie auf muttersprachlichem Niveau, ihr Englisch ist verhandlungssicher: „Frau Jaddour ist eine sehr sprachbegabte junge Frau“, lobt sie ihr Mentor. Doch nicht nur sprachlich, sondern auch fachlich konnte Soukaina Jaddour schnell überzeugen und bekam eine der begehrten Praktikumsstellen bei der Bayerischen Landesbank. „Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich an der Mentoring-Partnerschaft teilnehmen konnte. Ich habe viele Kontakt geknüpft, was mir sehr geholfen hat, mich beruflich und privat zu integrieren“, so Soukaina Jaddour. Dr. Walter Prem engagiert sich bereits seit 2014 als Mentor: „Die Mentoring-Partnerschaft ist eine wunderbare Möglichkeit für Unternehmen, Ihren Mitarbeiter/innen neue Horizonte zu eröffnen.“ Soukaina Jaddour war seine vierte Mentee. „Ich bin immer wieder gerne dabei. Und manchmal finde ich es besonders schade, wenn die Zusammenarbeit ein von Ihnen beabsichtigtes, natürliches Ende nimmt“.

  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Jan Jakobej, Ingenieur aus der Slowakei und seine Mentorin Kristina Alam ...
© Andrada Catranici

„Ich habe Selbstvertrauen gewonnen“

Werden Kristina Alam und Jan Jakobej nach den Erfolgskriterien ihrer viermonatigen Tandemphase gefragt, nennen sie zwei Dinge: Zum einen die kontinuierliche Optimierung der Bewerbungsunterlagen und die Präzisierung des beruflichen Profils und zum anderen die persönliche Ebene Ihrer Zusammenarbeit. Kristina Alam betont, dass es vor allem wichtig ist, dem Mentee Unsicherheiten zu nehmen und ihn auch mental zu unterstützen: „Der Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Mentorin und Mentee ist sehr bereichernd und sinnvoll – nicht nur berufliche Erfahrungen werden vermittelt, sondern auch viel positive Energie und Selbstvertrauen“. So konnte zwischen Mentorin und Mentee eine vertrauensvolle Beziehung entstehen und die gemeinsame Freude über die erste Jobzusage war umso größer. Heute hat es Jan Jakobej geschafft: Er arbeitet als Ingenieur bei einem großen Technologie-Konzern und ist beruflich angekommen. Bei offenen Fragen oder Herausforderungen steht ihm seine ehemalige Mentorin aber auch jetzt noch gerne zur Verfügung.

  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Ximena Amado (re.), Kommunikationsexpertin aus Kolumbien, und ihre Mentorin ...

„Die Chemie hat sofort gestimmt.“

Bereits bei der Tandem-Zusammenführung kam es gleich zu einem herzlichen und zielorientierten fachlichen Austausch. „Wir waren uns auf Anhieb sympathisch und auch beruflich haben unsere Profile sehr gut zueinander gepasst“, erklärt Marion Rathmann, Programmdirektorin bei Turner Broadcasting. Mit viel Engagement und Motivation machten sich Mentorin und Mentee an die Arbeit. Der Lebenslauf wurde optimiert, Stellenanzeigen analysiert und Anschreiben für verschiedene Berufsprofile erstellt. „Das Auftakttreffen war sehr wichtig, um dann strukturiert in die Zusammenarbeit zu starten“, sagt die Mentorin. Zu Beginn stellten sie außerdem gemeinsame Spielregeln auf und konnten sich dadurch mit voller Motivation und mit abgestimmtem Arbeitsrhythmus auf das gesteckte Ziel konzentrieren. „Marion ist unglaublich engagiert und,dass sie mir so viel Zeit und Engagement widmete, hat mich noch einmal zusätzlich motiviert“, erzählt die Mentee. Durch die verbesserte Strategie erhielt sie schnell mehr Einladungen zu Vorstellungsgesprächen. „Marion hat immer mitgefiebert und stand mir jederzeit zur Seite. Die erste Person, die ich nach einem Vorstellungsgespräch anrufen wollte, war sie“, berichtet Ximena Amado. Die Rückmeldungen wurden immer positiver und für eine Position lag sogar bereits eine mündliche Stellenzusage vor. Dass es dann doch nicht geklappt hat, nimmt die Mentee nicht so schwer: „Auch wenn es diesmal noch nicht funktioniert hat, hat die Zusammenarbeit mit meiner Mentorin einfach Spaß gemacht. Es war für mich eine sehr wertvolle und hilfreiche Orientierung. Und ich weiß nun, was ich erreichen kann und werde weiter daran arbeiten.“