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Geförderte Wohnung (sogenannte Sozialwohnung)


    Mietshaus, © Harald07 - Fotolia.com  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Harald07 - Fotolia.com

    Wohnungsbestand

    Die Stadt München hat einen Bestand von circa 71.000 Wohnungen, die über das Amt für Wohnen und Migration vergeben werden, darunter circa 43.000 Sozialwohnungen in der Bindung. Von diesen Wohnungen stehen jährlich circa 3.200 Wohnungen zur Belegung zur Verfügung.
    Im Jahr 2016 standen diesen 3.200 Wohnungen 24.000 Antragstellungen gegenüber. Wir empfehlen Ihnen daher trotz Antragstellung aktiv eigenverantwortlich nach einer Wohnung zu suchen.

    Darüber hinaus gibt es noch Wohnungen im München Modell, für die das Amt für Wohnen und Migration eine Bescheinigung ausstellt. Nähere Informationen finden Sie auf den Seiten des Münchener Modells. Die Vergabe der München Modell Wohnungen erfolgt über die Vermieter.

     

    Wohnungsvergabe

    Die Wohnungsvergabe erfolgt über die Internetplattform SOWON. Einen Überblick zum Verfahren finden Sie im SOWON-Flyer (PDF, 399 KB). Die Adresse lautet:

    Ablauf

    Bei erfolgreicher Antragstellung erhalten Sie mit Ihrer Registrierung die notwendigen Zugangsdaten.
    Sie können nach Wohnungen suchen und sich während der Angebotsdauer bewerben. Nach Ende der Bewerbungsfrist für eine bestimmte Wohnung erhalten im Regelfall die 5 Bewerber mit der höchsten Punktezahl ein schriftliches Wohnungsangebot mit den Kontaktdaten des Vermieters zur Wohnungsbesichtigung. Der Vermieter entscheidet nach Vorstellung der Bewerber, wer die Wohnung erhält.

    Wichtig: Weitere als die im Internet angegebenen Daten liegen uns nicht vor. Ihre Bewerbung auf eine der angebotenen Wohnungen führt nicht zwangsläufig zu einem Wohnungsangebot.

    Antrag auf eine geförderte Wohnung (sogenannte Sozialwohnung)

    Der Antrag wird zentral im Amt für Wohnen und Migration in der Werinherstr. 87 bearbeitet. Um Wartezeiten im Amt zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen den Antrag per Post einzusenden.
    Postadresse: Werinherstr. 89, 81541 München
    Er kann auch persönlich im Kundencenter abgegeben werden.

    Voraussetzungen

    • Einkommen:
      Es gibt unterschiedliche Einkommensgrenzen. Je nach Höhe des anrechenbaren Einkommens ist die Antragstellung nur für bestimmte Bauprogramme mit unterschiedlichen Miethöhen möglich.
    • Soziale Dringlichkeit
    • Aufenthaltsstatus bei ausländischen Wohnungssuchenden

    Benötigte Unterlagen zur Antragstellung

    Folgende Unterlagen müssen Sie in Kopie vorlegen:

    • Personalausweis oder Reisepass
    • Mietvertrag
    • Heiratsurkunde bei verheirateten Personen
    • Nachweis über Eintragung einer Lebenspartnerschaft
    • Mutterpass bei Schwangeren
    • Geburtsurkunden der Kinder
    • Scheidungsurteil mit Sorgerechtsentscheidung oder Sorgerechtsvereinbarung wenn bei Geschiedenen bzw. getrennt Lebenden, minderjährige Kinder im Antrag aufgeführt sind
    • Verdienstbescheinigungen bei Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit für alle verdienenden Familienangehörigen (Formblatt)
    • gegebenenfalls Arbeitslosengeld/Hilfebescheide
    • gegebenenfalls Sozialhilfe- oder Rentenbescheide
    • bei Selbständigen oder Gewerbetreibenden den Steuerbescheid des letzten Jahres oder eine Gewinn- und Verlustrechnung

    Wenn wir noch weitere Unterlagen von Ihnen benötigen, erhalten Sie hierzu eine Nachricht.

    Wo bekomme ich einen Antrag?

    Anträge und Informationsblätter

    Wo gebe ich den Antrag ab?

    • Per Post: Amt für Wohnen und Migration, Soziale Wohnraumversorgung, Werinherstr. 89, 81541 München
    • Persönlich im Kundencenter im Amt für Wohnen und Migration, Werinherstr. 87, Eingang: Pforte Haus 24, 1. Stock, Zimmer Nr. 24.156

    Einkommensorientierte Zusatzförderung

    Förderleistung für Mieterinnen und Mieter

    Wohnraumüberwachung

    Gerade in Großstädten ist der Bedarf an preisgünstigem Wohnraum hoch. Die Mittel für den Bau geförderter Wohnungen stammen aus Steuermitteln. Diese Wohnungen dürfen deshalb nur von Haushalten zu Wohnzwecken genutzt werden, deren Berechtigung vorher geprüft wurde.
    Eine entsprechende Genehmigung stellt das Amt für Wohnen und Migration aus.

    Die ordnungsgemäße Belegung und Nutzung wird durch das Amt für Wohnen und Migration über­prüft. Werden Belegungs- und Nutzungsverstöße festgestellt, wird ein Verwaltungsverfahren zur Beseitigung eingeleitet.

    Wenn eine Heilung nicht möglich ist, muss das Mietverhältnis gekündigt werden bzw. muss der Wohnungsinhaber ausziehen. Wird dem nicht nachgekommen, wird der rechtmäßige Zustand im Wege des Verwaltungszwangs hergestellt. Bei schuldhaften Rechtsverstößen können Geldleistun­gen und Bußgelder verhängt werden. Die Höhe des Bußgeldes kann je nach Schwere des Ver­stoßes bis zu 100.000,- Euro betragen.

    Was sind Belegungsverstöße?

    • Es ziehen nicht alle Personen ein, die vom Amt für Wohnen und Migration benannt wurden
      Der Bedarf nach gefördertem Wohnraum ist so hoch, dass bei Bezug der Wohnung immer darauf geachtet wird, dass die Wohnung nicht unterbelegt ist.
      Ziehen später Familienmitglieder aus (Kinder sind erwachsen), ist das kein Verstoß.
    • Die Wohnung wird weitergegeben
      Auch innerhalb einer Familie darf die Wohnung nicht anderen Personen überlassen werden. So dürfen Kinder oder Enkelkinder die Wohnung der Eltern oder Großeltern nicht übernehmen, wenn diese wegziehen oder versterben. Das Amt für Wohnen und Migration muss zuerst die Voraussetzungen prüfen.
    • Vermietung über Internetportale
      Geförderte Wohnungen dürfen nicht (auch nicht zeitweise) über Internetportale oder andere Medien angeboten und an Dritte überlassen werden.
    • Leerstand
      Neben der Nutzung durch nicht berechtigte Personen ist auch das Lehrstehenlassen einer geförderten Wohnung nicht erlaubt.

    Nachträgliche Erhöhung des Einkommens ist kein Belegungsverstoß!

    Steigt im Laufe der Jahre das Haushaltseinkommen stellt das keinen Belegungsverstoß dar. Aus­schlaggebend sind allein die Einkommensverhältnisse bei Erteilung der Benutzungsgenehmigung.

    Vermuten Sie eine fehlerhafte Wohnungsbelegung?

    Das Amt für Wohnen und Migration greift alle sachdienlichen Hinweise zu Belegungsverstößen auf. Sie können diese per E-Mail an wrue.soz@muenchen.de dem Amt für Wohnen und Migration mitteilen. Oder Sie wenden sich an:

    Amt für Wohnen und Migration
    S-III-S/RV/B/W
    Werinherstr. 89, Haus 24
    81541 München
    Tel.: 089/233-49158 oder 233-49159
    Fax: 089/233-48084

    Für Vermieter

    Das bevorstehende Freiwerden einer Wohnung, für die das Amt für Wohnen und Migration aufgrund einer vorhergehenden Wohnungsbauförderung oder durch vertragliche Vereinbarungen mit Ihnen ein Wohnungsbesetzungsrecht hat, teilen Sie uns über die Internetplattform SOWON mit:

    » www.sowon-muenchen.de

    Kontakt

    Landeshauptstadt München

    Sozialreferat
    Soziale Wohnraumversorgung

    Werinherstraße 87
    81541 München

    Postanschrift:

    Landeshauptstadt München
    Sozialreferat
    Soziale Wohnraumversorgung
    Werinherstr. 89
    81541 München

    Öffnungszeiten:

    Kundencenter Wohnen

    Persönliche Vorsprachen:
    Anmeldung im Kundencenter
    (Eingang: Pforte Haus 24, 1. Stock, Zimmer 24.156)
    Montag, Mittwoch, Freitag 08.00 bis 12.00 Uhr
    Mittwoch 15.00 bis 17.00 Uhr

    Telefonische Auskünfte:
    Telefon-Nr.: 089 233 - 96820
    Montag, Mittwoch, Freitag 08.30 bis 12.00 Uhr
    Mittwoch 15.00 bis 17.00 Uhr
    Die Ausgabe der Wartenummern erfolgt grundsätzlich bis 11:30 Uhr; bei hohem Kundenandrang nur bis 11 Uhr.