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Einkommensorientierte Zusatzförderung


    Mietshaus, © Harald07 - Fotolia.com  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Harald07 - Fotolia.com

    Förderleistung

    Die Einkommensorientierte Zusatzförderung (EOZF) ist eine Förderleistung, die an Mieterinnen und Mietern von Wohnungen ausgezahlt wird, die im Fördermodell der Einkommensorientierten Förderung (EOF) errichtet wurden.

    Die EOZF wird nur auf Antrag der Mieterin bzw. des Mieters bewilligt. Die Höhe richtet sich nach den jeweiligen gültigen Wohnraumförderungsbestimmungen (WFB).

    Weitere Informationen

    Die Mieterinnen und Mieter dieser Wohnungen zahlen an die Vermieterin bzw. den Vermieter die bei der Bewilligung der Fördermittel festgelegte "höchstzulässige Miete". Ebenfalls im Rahmen des Förderverfahrens wird festgelegt, wie hoch die zumutbare Miete je Quadratmeter ist.

    Der Unterschied zwischen höchstzulässiger und zumutbarer Miete ist der Ausgangsbetrag für die Gewährung der Einkommensorientierten Zusatzförderung.

    Den vollen Ausgangsbetrag erhalten die Haushalte, deren Familienjahreseinkommen die Basiseinkommensgrenze der jeweils gültigen Wohnraumförderungsbestimmungen (WFB) nicht überschreitet.

    Es sind gestaffelte Abzugsbeträge festgelegt. Und je nach Höhe des ermittelten Einkommens werden diese vom Ausgangsbetrag der Zusatzförderung abgezogen. Das heißt bei steigendem Familieneinkommen wird der Betrag der monatlich ausgezahlten Zusatzförderung geringer und die Mietbelastung steigt.

    Dadurch wird vermieden, dass in staatlich subventionierten Wohnungen nach einigen Jahren Familien weiterhin zu günstigen Mietkonditionen wohnen, auch wenn sie vom vorhandenen Einkommen her gar nicht mehr zum Einzug in eine geförderte Wohnung berechtigt wären.

    Die Bewilligung erfolgt für 36 Monate; die Auszahlung erfolgt monatlich im Voraus. Die Zahlung ist zweckgebunden zur Finanzierung der Wohnungsmiete.

    Einkommensänderungen während des Bewilligungszeitraums sind dem Amt anzuzeigen. Unterbleiben sie, werden bereits ausgezahlte Beträge zurückgefordert.
    Jedoch bleiben Einkommensänderungen innerhalb von 6 Monaten vor Ablauf des Bewilligungszeitraums unberücksichtigt.

    Rechtzeitig vor Ablauf des Bewilligungszeitraums sollte ein Weitergewährungsantrag gestellt werden, damit in der Auszahlung möglichst keine Unterbrechungen eintreten.

    Die Maximalhöhe der Einkommensorientierten Zusatzförderung bleibt für die Dauer des Förderzeitraumes der Wohnung unverändert. Die Miete kann jedoch im Rahmen der Vorschriften für den freifinanzierten Wohnungsbau erhöht werden.

    Benötigte Unterlagen

    • Antragsformblatt und Einkommenserklärung (Selbstauskunft), vollständig ausgefüllt und von allen volljährigen Mitbewohnerinnen/ Mitbewohnern unterschrieben
    • SWIFT-BIC- und IBAN-Nummer für Ihr Girokonto, welche Sie auch durch Ihren Kontoauszug nachweisen können
    • Nachweise über alle steuerpflichtigen und steuerfreien Einkünfte sowie sämtliche Gehaltsnachweise
    • Neuester Ihnen vorliegender Einkommensteuerbescheid
    • Vollständiger aktueller Bescheid über Bezug und Höhe von Arbeitslosengeld, Sozialhilfe oder Grundsicherung für Arbeitssuchende
    • aktuelle Rentenmitteilungen
    • Nachweis über laufende Beiträge zur freiwilligen Krankenversicherung und Altersvorsorge
    • Schwerbehindertenausweis - falls vorhanden (Vorder- und Rückseite) oder Bescheid des Amtes für Versorgung und Familienförderung
    • Nachweis über Kindergeld
    • Bestätigung der Vermieterin/ des Vermieters über die aktuelle Grundmiete
    • Nachweis über den Mietzahlungsbeginn
    • Vollständige Kopie des Mietvertrags mit Unterschrift der Vermieterin/ des Vermieters und der Mieterin/ des Mieters
    • Wohnungsübergabeprotokoll für die neue Wohnung
    • Anmeldebestätigung des Einwohnermeldeamtes für die neue Wohnung

    (Keine abschließende Auflistung aufgrund individueller Lebensumstände.)

    Bitte legen Sie alle Nachweise im Original oder als beglaubigte Fotokopie vor.
    Einfache Kopien werden nicht anerkannt.
    Einfacher und für Sie günstiger ist es, wenn Sie Ihre Originalbelege vorlegen.

    » Weitere Informationen des Kreisverwaltungsreferats zur Beglaubigung

    Kontakt - Zuständige Sachbearbeitung

    Hier finden Sie Ihre Sachbearbeiterin oder Ihren Sachbearbeiter:
    Ihren Antrag können Sie während der regulären Sprechzeiten des Amtes für Wohnen und Migration

    Montag: 8.30 – 12 Uhr
    Mittwoch: 8.30 – 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr
    Freitag: 8.30 – 12 Uhr

    in der Franziskanerstr. 8 im zweiten Stock im Wartebereich B2 abgeben.

    Die Sachbearbeitung ist nach den Anfangsbuchstaben der Familiennamen organisiert.
    Eine Voranmeldung oder Terminvereinbarung ist nicht erforderlich. Auch Wartenummern gibt es bei uns nicht.
    Bitte denken Sie daran: Wenn Sie möglichst alle Unterlagen mitbringen, die zur Antragstellung erforderlich sind, dann können wir Ihren Antrag auch schnell bearbeiten.

    Diese Aufstellung zeigt Ihnen, wo Sie Ihre Sachbearbeitung finden:

    Familienname / Zimmer / Telefon
    A - C / 221 / 233 - 40134
    D - G / 222 / 233 - 40319
    H – Kr / 222 / 233 - 40140
    Ks – O / 220 / 233 - 40136
    P - S  / 220 / 233 - 40299
    T - Z / 229 / 233 - 40110