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Wohngeld


    Geldscheine, © ExQuisine - Fotolia.com  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
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    Wohngeldreformgesetz zum 01.01.2016

    Zum 01.01.2016 sind durch das Wohngeldreformgesetz spürbare Leistungsverbesserungen zu erwarten.

    Nähere Informationen finden Sie auf dieser Seite der Bundesregierung:
    http://www.bmub.bund.de/service/buergerforum/haeufige-fragen-faq/faq-wohngeld/

    Wohngeldempfänger, deren Wohngeldbewilligung bis ins Jahr 2016 hineinreicht, müssen keinen erneuten Antrag stellen. Das bewilligte Wohngeld wird, im Rahmen der Überleitungsregelung, automatisch angepasst und ein neuer Bescheid im Januar 2016 zugestellt.

    Durch das zu erwartende höhere Antragsvolumen wird es voraussichtlich zu verlängerten Bearbeitungszeiten kommen, wir bitten um Ihr Verständnis.

    Wohngeld ist ein Zuschuss zur wirtschaftlichen Sicherung angemessenen und familiengerechten Wohnens. Diese Sozialleistung wird jedoch grundsätzlich nur auf Antrag gewährt. Beim Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen besteht ein Rechtsanspruch auf das Wohngeld.

    Wohngeld gibt es für

    • Mieter und Mieterinnen von selbst genutztem Wohnraum (Mietzuschuss)
    • Eigentümer und Eigentümerinnen von selbst genutztem Wohnraum (Lastenzuschuss)

    Beantragen Sie das Wohngeld bitte rechtzeitig, da es grundsätzlich nur vom Beginn des Monats an gewährt wird, in dem der Antrag bei der Wohngeldbehörde gestellt worden ist.

    Nicht wohngeldberechtigt sind Personen, die eine staatliche Sozialleistung beziehen, die auch die Kosten der Unterkunft enthält.

    Das sind insbesondere Empfänger und Empfängerinnen von

    • Grundsicherung
    • Arbeitslosengeld II
    • Sozialgeld und
    • Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch.

    Ebenfalls nicht wohngeldberechtigt sind Personen die sich in Ausbildung befinden, alleine leben und dem Grunde nach einen Anspruch auf Ausbildungsförderungen haben

    Anspruchsvoraussetzungen

    Ob und in welcher Höhe Ihnen Wohngeld zusteht, hängt ab von

    • der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder
    • dem Gesamteinkommen und
    • der Höhe der berücksichtigenden Miete/ Belastung für den Wohnraum

    Wohngeldrechner

    Der aufrufbare Online-Wohngeldrechner (von Berlin zur Verfügung gestellt) berechnet auf der Basis Ihrer Angaben unverbindlich das monatliche Wohngeld. Ihr tatsächlicher Wohngeldanspruch kann nur im Rahmen eines schriftlichen Antrags bei der für Sie zuständigen Wohngeldstelle nach Vorlage aller erforderlichen Unterlagen ermittelt werden.
    Die von Ihnen in den Wohngeldrechner eingegebenen Daten werden nicht gespeichert.
    Hinweis: Im Eingabefeld 1.1 ist München auszuwählen - nicht der Landkreis München

    Antrag

    Wo erhalte ich den Antrag?

    Wo stelle ich den Antrag?

    Anträge auf Mietzuschuss im Stadtgebiet werden in dem für das Stadtviertel zuständigen Sozialbürgerhaus bearbeitet. Anträge auf Lastenzuschuss werden im Amt für Wohnen und Migration, Franziskanerstraße 8, bearbeitet

    Den Antrag können Sie auf dem Postweg einreichen oder an den Infotheken der Sozialbürgerhäuser abgeben.
    Für eine persönliche Vorsprache bei Ihrer Sachbearbeiterin oder Ihrem Sachbearbeiter ist auf jeden Fall eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich.

    Bitte bedenken Sie, dass nur ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Antrag und die Vorlage der benötigten Unterlagen eine zügige Bearbeitung ermöglichen.
    Die Wohngeldstelle ist verpflichtet, die Plausibilität Ihrer Einkommensangaben zu überprüfen. Die Angabe der Einkünfte dient daher nicht nur der Berechnung des wohngeldrechtlich maßgeblichen Einkommens, sondern auch einer sachgerechten Entscheidung über den gestellten Wohngeldantrag und liegt somit in Ihrem eigenen Interesse.

    Wohngeldanträge für Wohnraum außerhalb Münchens sind bei der jeweiligen Gemeinde bzw. dem Landratsamt zu stellen.

    Unterlagen

    Dem Antrag auf Wohngeld sind die folgenden Unterlagen beizufügen (falls zutreffend).

    Nachweise über das Bruttoeinkommen aller zum Haushalt zählenden Personen

    • bei Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen (auch Minijobs und geringfügige Beschäftigungen): Verdienstbescheinigungen einschließlich Nachweisen über Ausbildungsvergütungen (Formblatt bei der Wohngeldstelle oder im Internet, beim Bayerischen Staatsministerium des Inneren, erhältlich)
    • bei Rentnern und Rentnerinnen: Rentenbescheide auch Betriebs-, Werks-und Firmenrenten, sowie Pensionen mit den jeweils letzten Änderungsmitteilungen (Rentenmitteilungen)
    • bei Einkommensteuerpflichtigen (soweit der Nachweis nicht durch Verdienstbescheinigung zu erbringen ist):
    • letzter Einkommensteuerbescheid
      letzte Einkommensteuererklärung
    • bei Empfängern und Empfängerinnen von Unterhaltsleistungen: Nachweis über Art, Höhe und Empfänger der Leistungen (Unterhaltstitel, Unterhaltsvereinbarungen, Bestätigungen, Zahlungsbelege)
    • bei Kindern: Nachweis über Kindergeld oder einer hiermit vergleichbaren Leistung
    • bei Arbeitslosen: Bewilligungs- oder Leistungsbescheid des Arbeitsamtes über Arbeitslosengeld
    • bei in Ausbildung befindlichen Personen: Nachweise über Art, Höhe und Empfänger der Ausbildungsförderung (z.B. BAföG, Berufsausbildungsbeihilfe)
    • bei Empfängern und Empfängerinnen von Leistungen des Jobcenters München, von Sozialhilfe oder Kriegsopferfürsorge: Nachweis über Art, Höhe und Empfänger der Leistungen
    • Nachweise über sonstige Einnahmen (z.B. Nachweise über Zinseinnahmen oder sonstige Kapitalerträge, Mieteinnahmen, Leistungen Dritter ggf. auch auf Darlehensbasis, Sachzuwendungen, Fördermittel aus Stipendien)
    • Die Formblätter 2, 2a und 2b sind ausgefüllt und unterschrieben dem Antrag beizulegen.
      » Formblatt 2/PDF, 92 KB (PDF, 92 KB)
      » Formblatt 2 a/PDF, 36 KB (PDF, 36 KB)
      » Formblatt 2 b/PDF, 40 KB (PDF, 40 KB)

    Nachweise über die Miete (bei Mietzuschuss)

    • Mietvertrag und Ergänzungsvereinbarungen, letztes Mieterhöhungsschreiben, z. .B. Kontoauszüge, Mietquittungen,
    • Nachweis über Untervermietung (Untermietvertrag, Bestätigung, Zahlungsbelege)
    • bei gewerblicher oder beruflicher Nutzung, Untervermietung oder sonstiger entgeltlicher oder unentgeltlicher Überlassung von Wohnraum an Dritte: Wohnflächenberechnung

    Nachweise über das Eigenheim, Eigentumswohnung (bei Lastenzuschuss)

    • Kaufvertrag (mit Wohnflächenplan/Wohnraumskizze)
    • Darlehensverträge und letzte Jahresauszüge
    • Grundsteuerbescheid
    • Nachweis der Verwalterkosten (nur bei Eigentumswohnung)
    • Erbbauzinsen
    • Bausparbeiträge, deren angesparter Betrag für die Rückzahlung von Fremdmitteln zweckgebunden ist

    Sonstige Nachweise

    • Nachweis über erhöhte Werbungskosten und Erklärung über Höhe der wieder zu erwartenden Werbungskosten
    • Nachweise über Kinderbetreuungskosten (Verträge, Rechnungen und Zahlungsnachweise)
    • Nachweise über die Erfüllung gesetzlicher Unterhaltsverpflichtungen mit Angaben über Art und Höhe der Leistungen und der empfangsberechtigten Person(en)
    • bei in Ausbildung befindlichen Personen: Nachweis über Ausbildungsart und Ausbildungsort
    • bei Schwerbehinderten: Schwerbehindertenausweis oder Feststellungsbescheid
    • bei Pflegebedürftigen (in häuslicher Pflege befindlich): Nachweis über die Pflegebedürftigkeit im Sinne des § 14 Sozialgesetzbuch XI (Pflegegeldbescheid)
    • bei Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung und ihnen Gleichgestellten im Sinne des Bundesentschädigungsgesetzes: Nachweis über die Zugehörigkeit zu dieser Personengruppe

    Negativbescheinigung

    Bei Umzug

    Die Negativbescheinigung wird bei einem Umzug von der früher zuständigen Wohngeldbehörde ausgestellt.
    Hierdurch soll geprüft werden, ob und bis wann Wohngeld gezahlt wurde.

    Sonstiges

    In Einzelfällen können Negativbescheinigungen auch aus sonstigen Gründen (z. B. Ausländerbehörde) ausgestellt oder angefordert werden.

    Die Negativbescheinigung wird in dem für das Stadtviertel zuständigen Sozialbürgerhaus ausgestellt.

    Kontakt

    Zuständiges Sozialbürgerhaus

    Fragen allgemeiner Art und Fragen zum Mietzuschuss richten Sie bitte an das zuständige Sozialbürgerhaus.

    Zum 01.01.2016 sind durch das Wohngeldreformgesetz spürbare Leistungsverbesserungen zu erwarten.

    Nähere Informationen finden Sie auf der Seite der Bundesregierung.

    Wohngeldempfänger, deren Wohngeldbewilligung bis ins Jahr 2016 hineinreicht, müssen keinen erneuten Antrag stellen. Das bewilligte Wohngeld wird, im Rahmen der Überleitungsregelung, automatisch angepasst und ein neuer Bescheid im Januar 2016 zugestellt.

    Durch das zu erwartende höhere Antragsvolumen wird es voraussichtlich zu verlängerten Bearbeitungszeiten kommen, wir bitten um Ihr Verständnis.