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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Über AKIM – lernen Sie uns und unsere Arbeit kennen


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© Carolin Tietz

Wer sind wir?

  • Wir sind Ansprechpartner*innen für alle Seiten im gesamten Stadtgebiet Münchens bei Irritationen und Störungen im öffentlichen Raum.
  • Wir sind sowohl vermittelnd vor Ort tätig als auch als Fachstelle für dialogisches Konfliktmanagement im öffentlichen Raum.
  • Wir sind eine Stabsstelle im Amt für Wohnen und Migration im Sozialreferat der Landeshauptstadt München.
  • Wir hören zu, moderieren, vermitteln, bauen Netzwerke auf, geben Impulse, wechseln Perspektiven und unterstützen ein gutes Miteinander, unabhängig und allparteilich.

» Kontakt zum AKIM-Team

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Was machen wir?

Konfliktmanagement für Bürger*innen vor Ort

In einer Großstadt wie München haben Menschen vielfältige Wünsche und Ansprüche an den öffentlichen Raum. Nicht alle passen auf den ersten Blick zueinander – es treten Störungen, Irritationen und Konflikte auf. Seit 2015 setzt sich AKIM für die Belange aller Nutzer*innen im öffentlichen Raum ein, mit dem Ziel ein gutes Miteinander zu fördern und Unterstützung im Umgang mit Störungen anzubieten.

Schwerpunkte unserer Arbeit vor Ort sind das nächtliche Feiern, wie am Gärtnerplatz oder in Alt-Schwabing, die Feiernde aus ganz München und dem Umland anziehen. Andererseits sind es quartiersbezogene Nutzungskonflikte in Grünanlagen, Parks und auf Plätzen. Meist geht es um Themen wie Lärm, Müll, wildes Urinieren, Vandalismus sowie respektvolles Verhalten.

Durch Dialog auf Augenhöhe und mit einem allparteilichen Ansatz suchen wir gemeinsam mit allen Beteiligten nach Lösungen für störende Situationen, eröffnen neue Perspektiven und schaffen Verständnis für die Anliegen aller Seiten. Unser Ziel ist, sowohl die Lebensqualität von Anwohner*innen zu verbessern als auch den öffentlichen Raum für alle Nutzer*innen zu erhalten. Gegebenenfalls ziehen wir andere Verwaltungsstellen und Institutionen hinzu, um durch strukturelle oder bauliche Lösungen eine Besserung herbei zu führen und die Verantwortung wieder in die Hände der Menschen vor Ort zu geben.

Dialogisches Konfliktmanagement im öffentlichen Raum für Fachkräfte

Neben der praktischen Arbeit für die Bürger*innen vor Ort ist AKIM Fachstelle für Konfliktmanagement im öffentlichen Raum. Wir sind Ansprechpartner*innen für Stadtrat und Bezirksausschüsse, städtische Referate, soziale Einrichtungen, Wohnungsbaugesellschaften, andere Kommunen. Wir informieren und vernetzen, um den dialogischen Ansatz im kommunalen Konfliktmanagement im öffentlichen Raum zu stärken und zu gestalten.

Themenschwerpunkte der Fachstelle sind darüber hinaus Nächtliches Feiern, Subjektive Sicherheit sowie die Förderung urbaner Kompetenz.

Wie wirken wir?

AKIM als Unterstützer für Bürger*innen und Stadt

Das Ziel der AKIM-Arbeit ist, dass der öffentliche Raum von allen Menschen genutzt und genossen werden kann und ein gutes Mit- und Nebeneinander besteht. Die Menschen in der Stadt sollen miteinander tolerant und respektvoll umgehen – ein Balanceakt zwischen „Aushalten von städtischen Phänomenen“ und aktivem Eintreten für das eigene Wohlbefinden – und dies möglichst im Dialog miteinander. Wir umschreiben dies mit „urbaner Kompetenz“ - die Fähigkeit, mit städtischen Erscheinungen angemessen umgehen zu können.

Änderungen von Wissen, Einstellungen und Verhalten sind schwierig zu messen – und trotzdem wirksam:

  • Die Rückmeldungen der Bürger*innen zeigen, dass eine Entlastung auch dadurch eintritt, dass sie sich gehört, verstanden und ernst genommen fühlen, wenn AKIM ihre Anliegen wahrnimmt und versucht, die Situation zu verbessern.
  • Die Anwesenheit von AKIM schafft Vertrauen in das kommunale Handeln, auch bei den Platznutzenden, die sich meist aufgeschlossen für die Ansprache und Anliegen zeigen.
  • In vielen Fällen melden Polizei, Bezirksausschüsse und andere Verwaltungsstellen zurück, dass sie weniger Beschwerden erhalten, nachdem AKIM tätig wurde.
  • Durch die wichtige Aufgabe, den Informationsfluss in alle Richtungen zu verbessern, erhalten auch weitere Stellen, bspw. das Baureferat, Kreisverwaltungsreferat oder die Polizei wichtige Informationen.
  • Auch die politischen Gremien – Bezirksausschüsse vor Ort und Stadtrat – erhalten Rückmeldung über Stimmung und Phänomene im öffentlichen Raum. AKIM wirkt als Seismograph und meldet Probleme, aber auch Potentiale zurück. Damit unterstützt AKIM die Handlungsfähigkeit der Stadt insgesamt.

AKIM als Impulsgeber für andere Städte!

Wir sind deutschlandweit Impulsgeber für dialogisches Konfliktmanagement im öffentlichen Raum. Überregional findet ein intensiver Austausch über dialogisches Konfliktmanagement durch das von AKIM initiierte Netzwerk kommunales Konfliktmanagement (Link zu Artikel „Aus unserer fachlichen Arbeit“) statt.

AKIM wurde 2019 mit dem Eurocities Award (Link zu Artikel „Auszeichnungen und Preise“) in Prag ausgezeichnet. Die EUROCITIES Awards würdigen herausragende Leistungen der Mitgliedsstädte bei der Umsetzung lokaler Aktivitäten oder Praktiken, die die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger verbessern. AKIM sei in Deutschland einzigartig, finde aber aufgrund der Erfolge bereits Nachahmer.