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Spenden und Hilfsprojekte


    Spenden und Hilfsprojekte des Büros für Rückkehrhilfen  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © Sozialreferat München

    Spenden

    Mit Spendengeldern von Münchnerinnen und Münchnern konnte vielen Flüchtlingen der Neuanfang in der Heimat erleichtert werden. Darüber hinaus werden Gemeinden unterstützt, in die die Menschen zurückkehren. Mit Geldspenden konnte beispielsweise die Renovierung von Schulen in Südosteuropa und Afrika und die Instandsetzung von Infrastruktur, etwa Strom- und Wasserversorgung gefördert werden. Von 1997 bis Ende 2011 fanden über 120 Hilfstransporte in verschiedene Städte in Bosnien, Kosovo, Serbien sowie nach Afghanistan statt.

     

     

    Geliefert wurden u.a.:

    •  Schul- und Berufsschulausstattungen,
    •  Kindergartenmöbel und Spielzeug
    •  Büromaterial für Gemeindeverwaltungen, Schulen und soziale Einrichtungen
    •  Haushaltsgegenstände, Fahrräder
    •  Rollstühle, Gehhilfen, Prothesen
    •  Bekleidung für bedürftige Personen

    Unterstützung von Hilfsprojekten

    Das Büro für Rückkehrhilfen fördert Projekte, die von Rückkehrerinnen und Rückkehrer selbst initiiert werden. Menschen, die bei uns einst Schutz und Zuflucht vor Zerstörung und Not in ihrer Heimat fanden, kehren nun zurück, um zu Hause ihren Beitrag zum Wiederaufbau und zur Verbesserung der Lebensbedingungen zu leisten.

    Wir bedanken uns im Namen von Allen, denen geholfen wurde.
    Für diese Art humanitärer Hilfe ist das Sozialreferat weiterhin auf Geldspenden aus der Bevölkerung angewiesen.

    Spendenkonto:

    Stadtsparkasse München,
    Konto: 17 270 380, BLZ: 701 500 00
    IBAN DE84 7015 0000 0017 2703 80
    SWIFT-BIC SSKMDEMM
    Büro für Rückkehrhilfen
    Werinherstr. 89
    81541 München
    E-Mail: reintegration@muenchen.de

    Subotica Jugendbegegnung  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Städtepatenschaft München-Subotica

    Seit 2000 sind die bayerische Landeshauptstadt und die serbische Gemeinde Subotica miteinander verbunden. Die wirtschaftliche und soziale Lage in Serbien ist nach wie vor kritisch. Viele Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, so dass diese bis heute Schwerpunkt der Patenschaft ist. Darüber hinaus sind vielfältige Aktivitäten zum Kultur- und Jugendaustausch und zur Wirtschaftsförderung entstanden.

    Orthopädie Versorgung-Prothese  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Orthopädiewerkstatt Afghanistan

    Die Orthopädiewerkstatt

    Wali Nawabi flüchtete im Alter von siebzehn Jahren aus Kabul nach München und rettete dadurch sein Leben. Nach über zwanzig Jahren kehrte er im Jahr 2003 trotz der instabilen und gefährlichen Lage nach Afghanistan zurück, um sich am zivilen Wiederaufbau zu beteiligen. Der in Deutschland ausgebildete Orthopädietechniker eröffnete  Werkstätten in Kabul, Kunduz und Bamiyan und versorgt Minenopfer und Kriegsverletzte mit orthopädischen Hilfen. Um die erforderliche Hilfe langfristig koordinieren zu können, initiierte er 2005 mit deutschen und afghanischen Bekannten den gemeinnützigen Verein "Empor - Aufbauhilfe für Afghanistan". (www.afghanempor.com)

    Afghanistan

    Durch den jahrzehntelangen Krieg wurden zehntausende Menschen verletzt und noch heute sind etwa zehn Millionen Minen auf dem Land verstreut, die eine tägliche Bedrohung für die Bevölkerung darstellt. In jedem fünften Haushalt lebt eine behinderte Person, die Opfer von Minen, Granatsplittern, Kinderlähmung oder Missbildungen geworden ist. Viele dieser Menschen sind mittellos und können die Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln nicht bezahlen. Wali Nawabi bildet weitere einheimische Fachkräfte aus um das Versorgungsnetz für Verletzte und Behinderte zu verbessern und den Auszubildenden eine sichere Einkommensquelle zu verschaffen.

    Materialbeschaffung für die Werkstätten

    Das Sozialreferat der Landeshauptstadt München und der Verein Empor unterstützen Wali Nawabi mit Sachspenden für die Werkstätten. Dank der Spenden von Privatpersonen, Ärzten, Kliniken Sanitätshäusern und Herstellern von orthopädischen Produkten kann seit 2005 jährlich ein Container mit Hilfsgütern nach Kabul geliefert werden.

    So können Sie sich engagieren

    Wir sammeln folgende Sachspenden neu oder gebraucht:

    • Bein-, Arm- und Handprothesen
    • Orthesen, Schienen, Kniegelenke
    • Krücken, Gehstöcke, Rollstühle
    • Materialien zur Prothesenherstellung
    • Werkzeuge

    Geldspenden werden benötigt für:

    • die Finanzierung der Ausbildung von lokalen Fachkräften
    • den Kauf von Materialien zur Herstellung von Prothesen

    Kontakt:

    Sylvia Glaser 089 / 233 48669
    Anja Fürste 089 / 233 48666

    E-Mail: reintegration@muenchen.de
    Weitere Informationen zur Orthopädiewerkstatt und Geldspenden finden Sie unter in unserem Infoflyer "Orthopädische Hilfen für Afghanistan" (PDF, 178 KB)  oder unter www.afghanempor.com

    BurkinaFaso Schule  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Schulprojekt Burkina Faso

    Das Schulprojekt

    Seit 1994 unterstützt der Münchner Halidou S. in seinem Heimatland Burkina Faso den Aufbau einer Schule am Stadtrand der Hauptstadt Ouagadougou. Inzwischen ist aus dem kleinen Unterrichtsraum eine Ausbildungsstätte für 1000 Schülerinnen und Schüler entstanden. Viele von ihnen sind Waisen, deshalb wird das Schuldgeld von Patinnen und Paten übernommen oder aus Spenden finanziert. Das Büro für Rückkehrhilfen fördert das Projekt seit 2004. Der Verein "Wunschträume e.V." hat mit seiner finanziellen Unterstützung zur jetzigen Größe der Schule beigetragen. Durch die enge Abstimmung mit dem engagierten Schulpersonal vor Ort und den regelmäßigen Besuchen hat sich ein beachtliches Erfolgsmodell entwickelt.

    Burkina Faso

    Das westafrikanische Land ist eines der ärmsten Länder der Welt mit einer sehr hohen Analphabetenquote. Bevor das Projekt ins Leben gerufen wurde, gab es in der Gegend keine Schule. Viele Menschen verlassen ihre Heimat Burkina Faso, weil sie sich in anderen Ländern eine Zukunft erhoffen. Die Förderung von Bildungsprojekten ist ein sinnvoller Beitrag, die Perspektiven für die Menschen vor Ort zu ermöglichen.
    Weitere Informationen finden Sie unter www.netzwerk-wunschtraeume.de