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Kulturbaufonds


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Die vom Kulturbaufonds geförderten Projekte sind vielfältig

Der Kulturbaufonds als eine der ersten Münchner Bürgerinitiativen mit seinen beispielhaften Förderprojekten.

Nach dem Krieg lag die Stadt in Trümmern. Alle Energie und die spärlich vorhandenen Mittel wurden in erster Linie für den Wiederaufbau von Wohnungen und der Wirtschaftsbetriebe eingesetzt. Einige weit blickende, engagierte Bürger setzten sich dafür ein, auch Baudenkmäler möglichst bald wiederherzustellen, das städtebauliche Erbe zu erhalten und es mit Zukunftsperspektiven zu verbinden. 1946 rief der Stadtrat die Stiftung offiziell ins Leben.

Der Kulturbaufonds hat seitdem geholfen, eine Vielzahl Münchner Kulturdenkmäler wieder aufzubauen oder zu erneuern – etwa das Siegestor, die Propyläen und bedeutende Brunnen, wie den Rindermarkt-Brunnen und den Wittelsbacher Brunnen.

Auch lässt der Kulturbaufonds verstärkt Künstler "zu Wort" kommen, die mit ihren Arbeiten Denkanstöße geben. So finanzierte der Kulturbaufonds die Skulpturen des Künstlerpaars Anne und Patrick Poirier zwischen Nordbad und Stadtarchiv ebenso wie die Lichtspur, die den Weg vom Lenbachhaus zum Kunstbau erleuchtet, oder die (Hand-)Schriftspuren zum Gedenken an Oskar-Maria Graf von Jenny Holzer im Literaturhaus.

Der Kulturbaufonds setzt sich für München ein – wo ein öffentliches Interesse, aber wenig oder gar kein Geld vorhanden ist. Zu verdanken ist das den Spenden der Bürgerinnen und Bürger, aber auch der Unterstützung engagierter Firmen. Wir brauchen auch Ihre Hilfe. Jede kleine und große Spende zählt. Steuern sparen Sie außerdem.

Beispielhafte Förderprojekte

Welcher Weg führt vom 1947 instandgesetzten Münchner Kriegerdenkmal zum teilweise elektronisch betriebenen Oskar-Maria-Graf-Denkmal im Münchner Literaturhaus, das von der New Yorker Künstlerin Jenny Holzer, einer engagierten Frau und Feministin, die der künstlerischen Avantgarde zuzuordnen ist, entworfen und das genau 5O Jahre später, im Frühsommer 1997, der Öffentlichkeit übergeben wurde?

Einen derartigen Bogen kann niemand spannen, mag man annehmen und - irrt. Der Kulturbaufonds München vereinigt diese beiden Pole. Dass sich der Kulturbaufonds seit seiner Gründung 1946 gewandelt hat, genauso wie die Stadt und ihre Bürger, spricht für seine Nähe zu den Menschen in dieser Stadt.

Ansprüche und Aufgaben, die die Münchner an uns herantragen, sind andere geworden, aber eines ist geblieben: Wer sich im Kulturbaufonds engagiert und/oder für den Kulturbaufonds spendet, tut dies in Sorge und in Sympathie für München, das als Bürgerstadt auf eine lange Tradition zurückblicken kann. „Von Bürgern für Bürger" ist unser Motto - gestern, heute, morgen.

Spender gesucht!

Wie vielfältig die vom Kulturbaufonds geförderten Projekte sind und sein können, haben wir Ihnen vorgestellt. Vielleicht haben wir Sie angeregt, ein Stück München zu bewahren oder neu zu (er)finden. Jede Unterstützung ist dabei willkommen. Jede kleine und große Spende zählt.

Wer seinen Beitrag aber nur für ein Denkmal oder ein aktuelles Kunstprojekt seiner Wahl leisten will, kann auch das tun. Der Kulturbaufonds dankt so oder so mit einer Spendenquittung. Gerne nehmen wir auch Ihre Anregungen und Wünsche entgegen. Teilen Sie uns mit, wo "Ihr München" das Augenmerk von uns allen verlangt! Denn dafür engagieren wir uns, für Sie, für uns, für das München der Münchner.
 

Spendenkonto "Kulturbaufonds"
Stadtsparkasse München
BLZ 701 500 00
Konto 203 000
 

Zu dem politisch unabhängigen Entscheidungsgremium des Verwaltungsausschusses gehören:

Dr. Dr. Enno Burmeister (Vorsitzender)
Marion Grcic-Ziersch (Stellvertretende Vorsitzende)
Stadträtin Monika Renner
Stadtrat Otto Seidl
Baureferentin Rosemarie Hingerl
Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers

Kontakt

Wahllokal - Baureferat

Friedenstraße 40
81671 München