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Steigerung Energieeffizienz


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Thermografieaufnahme zur Veranschaulichung von Wärmeverlusten. Dieses ...

EGuH - ganzheitliche energetische Sanierungen

Das größte Potenzial zur Reduzierung von CO2 liegt weiterhin in der energetischen Gebäudesanierung. Die kontinuierliche Erschließung der Energie- und Kosteneinsparpotenziale bei stadteigenen Gebäuden ist eine Generationen übergreifende Aufgabe.

Durch das Sonderprogramm „Energieeffiziente Gebäudehülle und Heizungssanierung“ (EGuH) erhielt die energetische Sanierung einen weiteren deutlichen Schub.
Damit sollen möglichst ganzheitliche energetische Sanierungskonzepte umgesetzt werden. Es werden Maßnahmen zur Verringerung von Transmissionswärmeverlusten finanziert. Darunter fallen auch die Wärmedämmung von Außenwänden und Dächern, die Erneuerung von Fenstern sowie die damit einhergehenden notwendigen Begleitmaßnahmen.
Die anteilige Finanzierung von ohnehin notwendigen Erhaltungsaufwendungen sowie nutzwertverbessernder Maßnahmen erfolgt über dieses Sonderprogramm.

Die energetische Sanierung von selbst genutzten stadteigenen Gebäuden rechnet sich bei Gebäuden, die ohnehin gemäß den Auswertungen der Gebäudezustandsberichte instand gesetzt werden müssen. Das bedeutet, dass die Kosten der Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz über die eingesparten Energiekosten finanziert werden können. Voraussetzung ist, dass die energetischen Maßnahmen mit sowieso anstehenden Modernisierungs- und Erhaltungsaufwendungen gekoppelt werden.

Energieeinsparkonzept für 2000 Gebäude (ESK 2000)

Ein Fitnessprogramm für städtische Gebäude

Für ein zeitgemäßes kommunales Energiemanagement sind systematische
Schwachstellenanalysen bei städtischen Gebäuden unverzichtbar.

Das Baureferat ermittelt die Einsparpotenziale bei Energie und Wasser und setzt konkrete Maßnahmen um. Damit werden die Klimaschutzziele der Landeshauptstadt München gefördert und die Betriebskosten der Gebäude gesenkt. Als Grundlage dient das „Integrierte Handlungsprogrammes Klimaschutz in München“ (IHKM).

Mit dem Projekt „Energieeinsparkonzept für 2000 Gebäude“ (ESK 2000) führt das Baureferat mit eigenen Mitteln konsequent das bereits im Jahr 2000 eingeführte, bundesweit bekannte und mit Fördergeldern des Freistaates Bayern unterstützte Projekt ESK 1000 fort. So ist gewährleistet, dass die ermittelten Einsparpotenziale für Strom, Wärme und Wasser weiterhin mit entsprechenden Maßnahmen realisiert werden. Die Analysen konzentrieren sich in erster Linie auf die Anlagentechnik und den baulichen Zustand von Schulen, Kinderbetreuungs-einrichtungen und Verwaltungsgebäuden.

Seit Beginn des Projektes hat das Baureferat insgesamt mehr als tausend Gebäude unter die Lupe genommen. Der Untersuchungsschwerpunkt wird auf Energieeinsparmaßnamen gelegt, die sich kurzfristig, d.h. in weniger als zehn Jahren amortisieren. Über die eingesparten Kosten erfolgt die Refinanzierung der Investitionen mit stadteigenen Mitteln.

Die Ergebnisse zeigen auch, dass bei einem Großteil der Gebäude Wärmeverluste durch zusätzliches Dämmen der Außenwände und Erneuern der Fenster reduziert werden können. Die Anpassung der Beleuchtung und der Wärmeversorgung an den jeweils neuesten Stand der Technik ist in der Regel besonders wirtschaftlich und verringert zusätzlich den Energieverbrauch der Gebäude. Die damit vermiedenen CO2-Emissionen entlasten die Umwelt spürbar.

Mit der Fortschreibung des IHKM ist sichergestellt, dass auch künftig weitere städtische Gebäude untersucht werden.