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Häufig gestellte Fragen zum Grillen


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Ihre Fragen - unsere Antworten

Fragen und Antworten zum Thema Grillen in der Stadt

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Dann schicken Sie entweder eine E-Mail an

gartenbau@muenchen.de

oder rufen Sie das Grilltelefon der Landeshauptstadt München an   Telefon 089-233 279 00

oder die Funkzentrale des Gartenbaus,
Telefon 089-233 276 56.

Die Landeshauptstadt München hat an der Isar, an Seen und in Parkanlagen Bereiche ausgewiesen, in denen gegrillt werden darf. Die genaue Lage aller Grillzonen finden Sie hier
Übersicht der Grillzonen
 

Welche Brennstoffe darf ich benutzen?
Holzkohle und Gas in Kombination mit handelsüblichen Grillgeräten sind erlaubt. Brandstellen werden so vermieden und die Rauchentwicklung bleibt gering.
 

Was ist beim Betreiben handelsüblicher Grillgeräte sonst zu beachten?
Handelsübliche Grillgeräte mit einer "Beinlänge" von unter 30 cm oder ganz ohne "Beine" dürfen innerhalb der Grillzonen nur auf vegetationsfreien Flächen (z.B. Kiesbank) betrieben werden.
 

Warum sind Bodenfeuer in jeder Form (auch mit Holzkohle) verboten?
Gegen Bodenfeuer und Holzfeuer - gemeinhin Lagerfeuer - sprechen eine Reihe von Gründen: Gerade im Sommer, wenn Gras und Bäume trocken sind, können Feuer leicht außer Kontrolle geraten und Menschen gefährden. Bodenfeuer hinterlassen große Brandstellen und Asche - das zerstört die Vegetation. Ebenso das Verfeuern von Bäumen und Sträuchern aus der Umgebung. Ist das Holz frisch und feucht oder werden Abfälle verbrannt, entwickeln sich noch schädliche Rauchgase. Die Rauchentwicklung ist bei Holzkohlegrills sehr stark - besonders in der Hochsaison, wenn viele Menschen grillen. In einem Krankenhaus bei den Isarauen mussten Operationen abgesagt werden, weil die Lüftungsanlagen mit dem Grill-Rauch überlastet waren.
 

Wo stelle ich mein Auto ab?
An allen Parks und den Erholungsgeländen an den Seen gibt es Parkplätze. Diese sind im Sommer schnell zugeparkt. Deshalb empfehlen wir das Rad oder die öffentlichen Verkehrsmittel. Gerade an der Isar sind die ruhigeren Grillzonen besser mit dem Fahrrad erreichbar. Übrigens: In den Grünanlagen ist das Fahren oder Parken mit Kraftfahrzeugen außerhalb der Parkplätze nicht erlaubt - das gilt auch für die Anlieferung. Fußgänger und Radfahrer, insbesondere Kinder sollen sich hier ungefährdet durch Autos bewegen können. Für Dienst- und Rettungsfahrzeuge müssen die Zufahrten frei bleiben.

Welche Regeln gelten noch?
Zu Bäumen und Sträuchern und zu ausgetrockneten Grasflächen muss ein Abstand von mindestens zehn Metern eingehalten werden. Funkenflug ist zu vermeiden - im Sommer ist die Vegetation trocken und leicht brennbar. Deshalb: Bitte die Glut direkt nach dem Grillen und bei starkem Wind vollständig löschen. Selbstverständlich ist auch, auf Anwohner und andere Parkbesucher in punkto Lärm Rücksicht zu nehmen. Um anderen Grillfreunden den Ausflug nicht zu vermiesen, gilt das Prinzip: Müll wieder mitnehmen oder Abfälle und ausgekühlte Grillrückstände in die bereit gestellten Abfallbehälter werfen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Baureferates oder von uns beauftragte Fremdfirmen reinigen Montag, Mittwoch und Freitag, zum Teil auch am Wochenende die Parks. Die Entsorgung des Grill-Mülls während der Frühjahrs- und Sommermonate verschlingt eine Menge Geld. Im vergangenen Jahr kostete die wöchentliche Reinigung des Westparks 5000 Euro!
 

In welchen Abschnitten der Isarauen darf ich grillen?
Auf den Kiesbänken südlich der Brudermühlbrücke (Mittlerer Ring Süd) ist das Grillen erlaubt. Die Grillzone beginnt rund 100 Meter südlich der Brudermühlbrücke und reicht bis zur südlichen Stadtgrenze etwa 500 Meter vor der Großhesseloher Brücke. Nördlich des Oberföhringer Wehrs in Höhe St. Emmeram gibt es weitere Grillstellen.
Die genaue Lage der Grillzonen an der Isar finden Sie unter der Übersicht der Grillzonen.
 

In welchen Abschnitten der Isar ist Grillen verboten?
Im gesamten innerstädtischen Bereich von der Brudermühlbrücke bis zum Oberföhringer Wehr im Norden ist das Grillen nicht erlaubt. Dazu gehören auch alle Gebiete um die Braunauer Eisenbahnbrücke, die Wittelsbacher Brücke, die Reichenbachbrücke, die Museumsinsel und die Praterinsel. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss mit einem Bußgeld rechnen.
 

Warum sind diese Bereiche tabu?
Grund für das Grillverbot in den innenstadtnahen Bereichen ist die Nähe zu den Häusern und die damit verbundene Störung der Anwohner. Einen Grillabend an der Isar erleben die meisten Besucher nur ein paar Mal im Jahr - die Anwohner dagegen müssen bei schönem Wetter jedes Wochenende und zum Teil während der Woche Qualm, Lärm und Grilldunst ertragen. Aufsteigender Rauch nahe der Brücken kann zu Sichtbehinderungen führen - aus diesem Grund und zur Vermeidung hoher Sachschäden im Brandfall ist das Grillen dort generell untersagt. Die Isar wurde in den letzten Jahren von Süden her naturnah umgestaltet - der Freizeitwert ist gestiegen. Trotzdem soll sich die Natur in der Großstadt erholen und entwickeln können. Aus diesem Grund ist das Grillen auf bestimmte Bereiche beschränkt.
 

Warum darf ich an der Isar nur auf den Kiesbänken grillen und nicht auf den Wiesen?
Die Isarauen sind Landschaftsschutzgebiet. Nach der naturnahen Umgestaltung sollen sich die Wiesen so gut wie möglich entwickeln können. Das geht nur, wenn sie nicht belastet werden - dazu gehört auch das Grillen. Ein Teil der Wiesen ist auch zum Spielen da.
Fußball spielen oder Drachen steigen lassen, macht keinen Spaß, wenn man dabei über Brandstellen, Abfälle stolpert oder Glasscherben herumliegen.
 

Wieso werden Feiern und Events an der Isar nicht toleriert?
Laute Musik, hunderte feiernde Menschen - mehrere ungenehmigte Feste In den Isarauen fanden in den letzten Jahren an der Isar statt. Anwohner wurden gestört, die Umgebung mit liegen gebliebenen Abfällen verschmutzt - hohe Reinigungskosten waren die Folge. In den Isarauen ist es grundsätzliches verboten, Feste zu feiern - das Landschaftsschutzgebiet ist für die naturnahe Erholung da und bietet Lebensraum für Flora und Fauna. Ansonsten sind alle Veranstaltungen und Feste genehmigungspflichtig. Hierzu gibt es weitere Informationen beim Veranstaltungsbüro im Kreisverwaltungsreferat.
 

In welchen Freizeitgeländen (Seen) ist das Grillen erlaubt?
Am Langwieder See sind mehrere Grillzonen ausgeschildert. Größere Grillzonen gibt es am Westufer des Feldmochinger Sees und am Westufer des Fasaneriesees. Sie sind auch dort gekennzeichnet.
Am Lerchenauer See ist ebenfalls eine kleine Grillzone eingerichtet.
 

In welchen Parks gibt es Grillstellen?
Spielen, Verweilen, Raum für Begegnungen - das bieten unsere Münchner Parks und Grünanlagen. Das Grillen gehört auch dazu, allerdings ist es nicht überall erlaubt - Steaks dürfen nur an in den eigens ausgewiesenen Grillstellen gebrutzelt werden. Im Westpark (Ostteil / Westteil), im Hirschgarten und im Ostpark gibt es Plätze für Grill-Fans. Sie sind mit einem Grillschild gekennzeichnet.
 

Wieso sind in den Parks nur wenige Grillstellen ausgewiesen?
Mit den fröhlichen Grill-Picknicks kommen auch Grillrauch und Lärm. Für die Anwohner in der Umgebung der Parkanlagen ist es kein Vergnügen, Grill- und sonstige Düfte mit schnuppern zu müssen. Und bei schönem Wetter ihre Balkontür zu schließen. Deshalb sind die Grillstellen dort eingerichtet, wo die Nachbarn möglichst weit entfernt sind. Oder dort, wo Hügel, Büsche und Bäume eine gewisse Abschirmung bieten. Das funktioniert nur in großen Parkanlagen und auf vergleichsweise kleinen Flächen.