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Parkbänder und Grünzüge


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Grünzug in München

Ein Grünes Netz der Freiräume zur Stadtgestaltung und Erholung - die Parkbänder und Grünzüge

Parkbänder und Grünzüge - von der Isar bis zum Parkband zwischen Nymphenburger Schloss und Englischem Garten...

Grünflächen sind aus vielerlei Gründen unverzichtbar - gerade in einer dicht besiedelten Stadt wie München. Sie verschönern das optische Erscheinungsbild, tragen zur Verbesserung der kleinklimatischen Bedingungen bei und bieten den Menschen Freiraum für Spiel, Erholung und nachbarschaftliche Beziehungen. Solche Räume stärken bei den Menschen das Gefühl: Hier bin ich zu Hause. Kinder können sich frei bewegen, sich seelisch, körperlich und sozial besser entwickeln.

Deshalb kommt es in einer lebenswerten Stadt auf große Parks und umfangreiche Erholungsgebiete genauso an wie auf wohnungsnahe Plätze, geruhsame Ecken und grüne Nischen. Ziel der Freiraumplanung ist es, ein dichtes Netz zusammenhängender Grünbereiche zu "stricken".
Bei der künftigen Gestaltung und Erhaltung naturnaher Räume setzt die Stadt auf die Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern. Leitbild ist der frei nutzbare Bürgerpark, ein ausgedehnter grüner Raum für die Öffentlichkeit – und damit eine Einladung zu vielfältiger Nutzung in der Freizeit. Diese Lebensqualität verbindet die Menschen mit Stadt und Stadtviertel – grüne Netze für die Gliederung und Überschaubarkeit der wachsenden Stadt.

Grünzüge von Nord nach Süd und von Ost nach West
Langgestreckte grüne Bänder gliedern das Stadtgebiet und geben Orientierung. Sie verbinden die inneren Stadtbezirke mit der offenen Landschaft. Sie sind da für die Erholung der Bürger im Freien und haben wichtige ökologische Funktionen. Oft sind es nur baumbestandene Straßenräume oder schmale, begrünte Streifen – ehemalige Flächenreserven für aufgegebene Schnellstraßen. Über sie gelangt man auf kurzen Wegen in die großen Stadtparks oder zu anderen attraktiven Freiräumen, die auf diesen Bändern aufgereiht sind wie Perlen. Ein grünes Netz der Freiräume zur Stadtgliederung und Erholung; Parkbänder, die in vielen Jahrzehnten konsequenter Grünpolitik gewachsen sind. Heute sind sie ein charakteristisches Element für die räumliche Ordnung der Stadt München.

Parkband zwischen Nymphenburger Schloss und Englischem Garten
Neben der Isar als dominierendem Flussraum in Nord-Süd-Richtung hat sich bereits früh in West-Ost-Richtung ein zweites, wichtiges grünes Band im Stadtgebiet entwickelt. Ausgangspunkte bildeten Schloss und Park Nymphenburg im Westen – damals noch außerhalb der bürgerlichen Stadt. Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und den Stadterweiterungen in nördlicher Richtung hat sich von hier aus ein Grünzug in West-Ost-Richtung hin zum Englischen Garten entwickelt. Leitlinie war der Nymphenburger Kanal, der seit 1702 zur Gestaltung der Nymphenburger Parklandschaft Wasser aus der Würm im Westen ableitet und als künstliches Gewässer von fast 10 Kilometer Länge schnurgerade zur Isar im Osten führt.