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Riemer Park


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Riemer Park

Streng geometrische Inszenierung - der Riemer Park

Der Riemer Park mit seinem See entstanden im Rahmen der Bundesgartenschau (BUGA) 2005 als artifizielle Landschaft

Der Riemer Park enstand im Rahmen der Bundesgartenschau 2005. Die Stadt München übernahm den Riemer Park offiziell von der BUGA 2005 GmbH. Er steht damit allen Besucherinnen und Besuchern zur Erholung zur Verfügung.

Keine locker geschwungenen Linien, sondern lange, geradlinige Achsen und streng geometrische Flächen prägen das Bild des Riemer Parks. Schnurgerade Böschungen und rasterartige, auf bis zu 3 Meter hohen Ergschollen angelegte Gehölzpflanzungen lassen keine Zweifel bei den Besuchern aufkommen: hier wurde eine höchst artifizielle Landschaft geschaffen. Proportionen und Perspektiven der Landschaftselemente inszenieren wirkungsvoll die Weite des Raumes.

Geplant hat diesen ungewöhnlichen Park das Pariser Landschaftsarchitekturbüro Latitude Nord von Gilles Vexlard. 1995 gewann er den Ideen- und Realisierungswettbewerb für den Riemer Park. Der wesentliche Entwurfsgedanke ist von der Lage des Landschaftsparks zwischen den Waldflächen im Südosten und der strukturarmen Kulturlandschaft im Nordosten Münchens abgeleitet. Diagonal angeordnete Gehölzflächen stehen in einer weiten Fläche aus Grasheiden und spiegeln die Verzahnung eines bewaldeten mit einem offenen Landschaftsraum wider.

Der Park erfüllt eine wichtige Funktion als Frischluftschneise für die in der Messestadt lebenden und arbeitenden Menschen. Sowohl die Gehölzstreifen als auch die offenen Flächen verlaufen von Südwest nach Nordost - im Strom der Hauptwindrichtung, dies begünstigt den Luftmassenaustausch.

Eine besondere Attraktion im Riemer Park bildet der 10 ha große Badesee, der für den gesamten Münchner Osten als neues Naherholungsgebiet dient. Bitte beachten Sie, dass Grillen im Riemer Park nicht gestattet ist.

Riemer Park - Ein Park ohne Grenzen
Der Riemer Park ist durch seine Gestaltung offen gegenüber seiner Umgebung. Mit seinem umfangreichen Wegesystem vermittelt er zwischen den umliegenden Stadtteilen und Ortschaften und leitet im Osten in die Kulturlandschaft über - ein "Park ohne Grenzen".

In Ost-West-Richtung schiebt sich das 1,8 Kilometer lange und 180 Meter breite Aktivitätenband zwischen die Messestadt Riem und die südlich angrenzende, landschaftlich geprägte Fläche. Dadurch wird der Park in einen intensiv nutzbaren Bereich im Norden und den ruhigeren, weitläufigen Bereich im Süden gegliedert. Im Osten führt das Aktivitätenband zum 10 Hektar großen Badesee mit seinen abwechslungsreichen Ufern und zu zwei 20 Meter hohen Rodelhügeln. Die Hügel bieten eine weite Aussicht über die Münchner Ebene.

Größte städtische Grünanlage in München
Der Park mit seinen 130 Hektar Fläche wird durch mehr als 20.000 Bäume geprägt. 10.000 Quadratmeter Rosen- und Staudenflächen befinden sich in den "Parallelen Gärten". Weitere besondere Attraktionen sind ein Großspielplatz für Kinder aller Altersgruppen, ein Geländespielplatz, daneben die Skate-Anlage und östlich des Sees zwei Beachvolleyballfelder.

Im Süden des Riemer Parks liegen ökologisch wertvolle Magerrasen. Diese weiten, charakteristischen Flächen laden vor allem im Sommer mit ihrer Artenvielfalt und ihrem Blütenreichtum zum Durchstreifen ein. Das Baureferat (Gartenbau) bietet regelmäßig im Sommer Führungen für Bürgerinnen und Bürger zu den Blumenwiesen im Park an.

Relikte der BUGA 2005 im Riemer Park
Einige besonderheiten der BUGA 2005 sind dem Riemer Park erhalten geblieben. Die wesentlichsten Elemente sind hier die "Parallelen Gärten" mit ihren Staudenbereichen, die "Senkgärten" mit Ihren Pflanz- und Spielbereichen sowie der "Friendship-Garten", ein Geschenk der Partenerstadt Cincinnati anlässlich der BUGA 2005.