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Skateboarden – Ein urbaner Sport


München auf dem Weg zur Skatepark-City

Attraktive Skateanlagen in München sind das Ergebnis des Dialogs mit Experten aus der Skaterszene

Skateboarden ist ein Sport, der sich ständig weiterentwickelt. Deshalb orientieren sich auch die Anlagen der Landeshauptstadt München am aktuellen Stand. Die Stadt München unterstützt als traditionell sportfreundliche Großstadt im Rahmen ihrer Möglichkeiten die vielfältigen sportlichen Aktivitäten der Münchnerinnen und Münchner. In den innerstädtisch dicht bebauten Wohnquartieren gestaltet sich die Standortsuche gerade oft schwierig. Bei der Planung von Skateanlagen, die vom Gesetzgeber als besonders lärmintensiv eingestuft werden, müssen genügend große Abstände zur umgebenden Wohnbebauung eingehalten werden.

In München ist Skateboarden dennoch mittlerweile so vielfältig und abwechslungsreich wie in kaum einer anderen Stadt – Street- oder Poolskater kommen voll auf ihre Kosten:

Gab es in den Anfängen des neuen Sporttrends in den 80er und 90er Jahren eher die Standard-Fertigteilanlagen, meistens aus Holz oder Betonfertigelementen, hat München in den letzten Jahren in attraktive Skateparks investiert, die gemeinsam mit den Nutzern individuell entwickelt wurden. So wird größtmöglicher Fahrspaß und letztlich eine hohe Akzeptanz erreicht. 34 öffentliche Skateanlagen in einer Größe zwischen 100 und 1.500 Quadratmetern werden vom Baureferat betreut. Nach Ansicht von Skateboard-Freaks ist München auf dem Weg zu der Skatepark-City.

Mit Skateexperten an einem Tisch

Um für die Münchner Skater möglichst interessante und bestens nutzbare Anlagen zu bauen, arbeitet das Baureferat schon seit Jahren mit Experten aus der Szene zusammen. In Workshops und Gesprächen haben die verantwortlichen Planer für die Grün- und Spielanlagen erfahren, welche Besonderheiten den Reiz einer attraktiven Skateanlage ausmachen und welche Details den Fahrspaß erheblich erhöhen. Viele Wünsche der Skater erfüllten sich: Es entstanden Skateparks von hoher sportlicher Qualität und Attraktivität. Die intensive und kreative Zusammenarbeit trägt weitere Früchte: Dank der Anregungen wird nicht nur in neue Skateparks investiert. Auch kleinere Anlagen aus den Anfängen des Skateboardens werden in den kommenden Jahren vom Baureferat optimiert und mit attraktiven Elementen ergänzt. Damit stärkt die Landeshauptstadt deren wichtige soziale Funktion als Treffpunkt für die Kinder und Jugendlichen in den Stadtteilen und als Ort der Integration. Aber auch immer mehr Erwachsene, die das Skateboarden neu oder wieder entdecken, finden ein Angebot sich sportlich auszuprobieren.