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Spielen in München


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Spielplatz Nordhaide

München bietet ein attraktives Spielangebot für Groß und Klein

Von Ball- über Bolz- und Kleinkindspielplätzen bis zu Skateanlagen ist alles zu finden

München ist eine kinder- und familienfreundliche Stadt. Dieses Leitbild aufrecht zu erhalten und weiterzuentwickeln ist nicht immer ganz einfach: Großstädte sind geprägt durch den Verkehr, durch Single-Haushalte, durch begrenzte Grünflächen und Spielräume und durch Nutzungskonflikte um die vorhandenen Freiflächen.

Attraktives Spielangebot für Groß und Klein

Innerhalb der öffentlichen Grünflächen bietet die Stadt München viele abwechslungsreiche Spielangebote. Die Spielmöglichkeiten für Mädchen und Jungen aller Altersstufen sind groß: da gibt es Kinderspielplätze mit Buddelkisten, Spielhäusern und Krabbelwiesen, mit Spielgeräten wie Rutschen, Schaukeln, verschiedenen Klettermöglichkeiten und einige Wasserspielplätze.

Für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat die Stadt ebenfalls ein attraktives Angebot: für sie stehen Bolzplätze, Skateanlagen, Streetballplätze und Volleyballanlagen bereit. Vor allem in den größeren Parks sind Spielzentren - also besonders aufwändige und umfangreich ausgestattete Spielbereiche für alle Altersgruppen - eingerichtet.

Sicherheit und Sauberkeit

Die hygienische und die bauliche Sicherheit ihrer Spielplätze hat bei der Stadt München einen sehr hohen Stellenwert. Bitte melden Sie uns defekte Spielgeräte und Verunreinigungen auf Spielplätzen

Nutzungsintensität

Die Häufigkeit der Reinigungsgänge hängt von der Nutzungsintensität und somit von Faktoren, wie etwa der Lage eines Spielplatzes im Stadtgebiet sowie von Jahreszeit und Witterung ab. In der Spielsaison reicht der Turnus von ein bis zwei mal monatlich auf schwach frequentierten Plätzen, am Stadtrand bis zu täglich auf stark besuchten Spielanlagen im Stadtkern. Der Spielsand in öffentlichen Grünanlagen wird dabei tiefgründig gereinigt. Buddelsand aus Kleinkinderspielkästen wird jährlich komplett ausgetauscht.

Fahrradhelme - ein unterschätztes Risiko

Beim Radfahren können Helme viele Folgen eines Unfalles verhindern, auf Spielplätzen stellen sie dagegen ein ernstes Risiko dar. Kinder können sich mit den Helmen an bestimmten Teilen von Spielgeräten wie z.B. Kletternetzen oder Leiteraufstiegen verfangen bzw. einklemmen und sich dadurch schwer verletzen. Sorgen Sie deshalb bitte dafür, dass Ihr Kind auf Spielplätzen den Fahrradhelm rechtzeitig abnimmt.

Übrigens: Auch lange Schals, Ketten oder Schlüsselbänder sollten Kinder vor dem Spielen ablegen und sie sollten keine Kleidungsstücke mit Kordeln tragen. Die Gefahr ist sehr groß, damit an Spielgeräten hängen zu bleiben und sich zu verletzen.

Rauchverbot auf Spielplätzen

Nach dem in Bayern geltenden Gesetz zum Schutz der Gesundheit vom 1. August 2009 ist es grundsätzlich verboten, in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche zu rauchen. Das Rauchverbot gilt demnach auch auf allen Kinderspielplätzen, in öffentlichen Grünanlagen und Parks. Ziel dieses Gesetzes ist hier insbesondere, Kinder und Jugendliche vor den gesundheitlichen Gefahren des Rauchens und Passivrauchens zu schützen. Das Baureferat bittet alle Eltern und sonstige Begleitpersonen, Kindern und Jugendlichen durch den Verzicht auf das Rauchen in Spielbereichen ein gutes Vorbild zu sein.

Spielflächenversorgungsplan als Planungsinstrument

Die Stadt stützt sich bei der Entwicklung ihrer Spielangebote auf Instrumente, die den Belangen der Kinder und Jugendlichen Rechnung tragen: Beteiligungsverfahren, Maßnahmen für Sicherheit und Sauberkeit, das Modell Spielplatzpatenschaften bis hin zur Befragung der Nutzerinnen und Nutzer auf den Spielplätzen zu ihrer Zufriedenheit. Trotz der großen Zahl an Spielplätzen in München ist die Versorgung im Stadtgebiet nicht gleichmäßig, in manchen Stadtvierteln gibt es noch deutliche Defizite. Als Arbeitsgrundlage für die Bereitstellung von Spielflächen wird im Baureferat seit einigen Jahren das Instrument des Spielflächenversorgungsplanes genutzt.

Bürgerbeteiligung vermeidet Fehlplanungen

Seit gut zehn Jahren wird die Münchner Bevölkerung an der Planung des städtischen Grüns beteiligt. Vor allem Kindern und Jugendlichen wird aus gutem Grund ein Mitspracherecht bei der Planung ihrer Spielplätze eingeräumt. Fehlplanungen können so vermieden und ein persönlicher Bezug zum Ort aufgebaut werden. All das führt zu mehr Akzeptanz und weniger Vandalismus.

Spielplatzpatenschaften fördern die Identifikation mit dem Spielplatz

Als weiterer Baustein zur Verbesserung der Spielbedingungen im öffentlichen Raum werden seit 1992 in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft "Spiellandschaft Stadt e.V." Spielplatzpatenschaften vergeben. Dieses Projekt des bürgerschaftlichen Engagements findet Zuspruch und zeigt Erfolg: Die Identifikation mit dem Ort wurde gefördert, Vandalismus und Müll reduziert.