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Das städtische Grün wächst


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Die Ausstellung „Das städtische Grün wächst“
© Peter Schinzler

Eine blühende Bilanz

„Das städtische Grün wächst“ lautet die gute Botschaft. Die „blühende Bilanz“ weist mit bemerkenswerten Zahlen und eindrucksvollen Beispielen nach, wie das städtische Grün sowohl quantitativ wie qualitativ in den letzten zehn Jahren gewachsen ist. Gegliedert in die vier Themenbereiche „Neues Grün für eine wachsende Stadt“, „Ökologie und Biodiversität“, „Platz für Freizeit – Spielen für alle“ sowie „Entwickeln und aufwerten“, werden die Anstrengungen des städtischen Gartenbaus für große Parks, öffentliche Grünanlagen und Spielplätze, Biotope und Ausgleichsflächen bis zu Wildblumenwiesen aber auch für prägende Stadtbäume und das Grün im öffentlichen Raum deutlich. Allein die öffentlichen Grünanlagen, Biotop- und Ausgleichsflächen haben dabei um 440 Hektar zugenommen. Das ist eine Fläche, die mehr als 6 mal so groß ist wie der Westpark oder 1,4 mal so groß wie der gesamte Stadtbezirk Altstadt/Lehel.

Ausstellung "Das städtische Grün wächst" Pressetermin  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Oberbürgermeister Dieter Reiter und Baureferentin Rosemarie Hingerl
© Nagy / Presseamt München

Qualität und Quantität

Oberbürgermeister Dieter Reiter, der die Ausstellung im Baureferat zusammen mit Baureferentin Rosemarie Hingerl bei einem Pressetermin im Februar besuchte, war positiv überrascht. „Die Bedeutung der Grünflächen für das Stadtklima ist unumstritten – in doppeltem Sinn des Wortes. Denn gut gestaltete, öffentliche Parks und Plätze tragen entscheidend zum guten Miteinander bei. Es sind Orte, an denen sich die Menschen gerne treffen und aufhalten. Es ist beeindruckend, was hier an neuen Flächen geschaffen wurde und auch, was alles getan wird, um die Qualität vorhandener Flächen zu erhalten. Das ist eine Herausforderung im Trias von Bürgerwünschen, Nutzungsdruck und Naturschutz.“ Dass dies dem Gartenbau bislang schon gut gelungen ist, belegen weitere Zahlen: Etwa 55 Prozent der städtischen Grünanlagen dienen der Erholungsnutzung und bereits 45 Prozent der heimischen Vogel- und Insektenwelt.

Bemerkenswert ist auch die seit Jahren positive städtische Baumbilanz. Obwohl jedes Jahr durchschnittlich etwa 1.400 kranke oder nicht mehr standsichere Bäume gefällt werden müssen, konnte das Baureferat in den letzten zehn Jahren auf städtischen Verkehrs- und Grünflächen etwa 22.000 Bäume neu pflanzen. Um den Baumbestand auch in Zeiten des Klimawandels zukunftsfähig zu machen, wird das Baureferat ein standortbezogenes Baumentwicklungskonzept erarbeiten lassen. „Es geht darum, zu erfahren, wie die jeweilige Baumvitalität von der Baumart und den jeweiligen Standortbedingungen abhängt und was kann getan werden, um sie zu verbessern. Für den städtischen Gartenbau zählt nicht nur jeder Quadratmeter Grünfläche und jede insektenfreundliche Blüte sondern auch jeder einzelne Baum“, machte Baureferentin Rosemarie Hingerl deutlich.