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»Die Malwerkstatt für den Untergrund«


Kanalbetriebsstationen Ost und West
Mutter/ Genth: »Die Malwerkstatt für den Untergrund«

Von der Münchner Stadtentwässerung (Eigenbetrieb des Baureferates) und der Kunstkommission wurde Anfang 2008 im Zuge des Neubaus zweier Kanalbetriebsstationen ein Künstlerwettbewerb ausgelobt. Die Kommission empfahl den Vorschlag »Die Malwerkstatt für den Untergrund« des Künstlerduos Heike Mutter und Ulrich Genth, Hamburg, zur Realisierung.


„Unser Projekt sieht vor, eine temporäre Malwerkstatt zu gründen, die nach dem Vorbild mittelalterlicher Malwerkstätten organisiert ist. Die Werkstatt wird als praktische Arbeitsform nur so lange existieren, wie wir sie benötigen, ein einziges monumentales Ölgemälde auszuführen. In diesem formalen Rahmen erarbeiten wir ein komplexes Portrait der gesamten Belegschaft der Kanalbetriebshöfe. Es soll ein signifikantes Bild für das in unserem Focus konzentrierte Milieu der Gesellschaft verkörpern.“
Das Bild (ca. 380 x 200 cm) wird vor Ort mit einem Illustrator konzipiert. Die Kanalarbeiter werden bei der Motiventwicklung einbezogen. Eine Internetseite begleitet den Prozess und dient der Information und Kommunikation. Nach Abschluss soll eine Plakataktion im öffentlichen Raum mit fotografischen Reproduktion von Bild-Ausschnitten das Interesse der BürgerInnen wecken. Das fertige Gemälde wird in einem der Betriebshöfe aufgehängt, im anderen wird die fotografische Dokumentation der Plakataktion präsentiert.

Heike Mutter
geb. 1969 in München. Studium Kommunikationsdesign und Medien in Pforzheim, Karlsruhe und Köln. Professur für Grafik, Typografie und Fotografie an der HFBK Hamburg.

Ulrich Genth
geb. 1971 in Tübingen. Studium an der Kunstakademie Münster.
Beide Künstler leben und arbeiten heute in Hamburg.

»Die Malwerkstatt für den Untergrund« entsteht im Rahmen von QUIVID, dem Kunst am Bau Programm der Stadt München.

Weitere Informationen finden Sie unter www.quivid.de