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Zweckgemeinschaft seit über 60 Jahren


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Münchner Stadtentwässerung entsorgt Abwasser der Umlandgemeinden
Bewährte Form der interkommunalen Zusammenarbeit

Die Münchner Stadtentwässerung (MSE) sorgt auch weiterhin dafür, dass das Abwasser der Umlandgemeinden über das städtische Kanalnetz abgeleitet und in ihren Klärwerken gereinigt wird. Den anfallenden Klärschlamm entsorgt die MSE ebenfalls. Der Stadtrat (Vollversammlung) hat am 5. März 2015 die entsprechende Neufassung der Zweckvereinbarungen beschlossen; zuvor hat der Ausschuss für Stadtentwässerung den Beschluss genehmigt.

Das Vertragswerk, das etwa 250.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Umland betrifft, kam nach intensiven Verhandlungen zustande und setzt die bisherige Kooperation erfolgreich fort; Grundlage ist das Gesetz zur Kommunalen Zusammenarbeit. Jährlich übernimmt die Münchner Stadtentwässerung zirka 13 Millionen Kubikmeter Schmutzwasser gegen Kostenerstattung.

Zweckgemeinschaft seit über 60 Jahren
Die Regionalkontakte der Stadtentwässerung München begannen bereits vor dem 2. Weltkrieg und wurden fortlaufend intensiviert. Im Laufe der Zeit entwickelte sich eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, die auch die neuen Zweckvereinbarungen prägt. Bereits 1950 wurde bei der damaligen „Planungsgemeinschaft Äußerer Wirtschaftsraum München“ die Abwasserbeseitigung im Außenraum von München besprochen. 1956 kam es zum ersten Anschlussvertrag mit der Gemeinde Unterhaching, die seitdem ihr Abwasser in das städtische Kanalnetz einleitet. Es folgten in der südlichen Region 1961 die Gemeinde Pullach und daran anschließend die Gemeinden Haar, Grünwald und Neuried, der Würmtal-Zweckverband, der Zweckverband zur Abwasserbeseitigung im Hachinger Tal und Anfang der 70er Jahre der Zweckverband München Südost sowie die Gemeinde Baierbrunn. Ende der 80er Jahre traten vor dem Hintergrund einer gesicherten Abwasserbeseitigung weitere Gemeinden bis hin zur südlichen Landkreisgrenze (Sauerlach, Aying, Brunnthal) dem Zweckverband München Südost bei oder leiteten ihr Abwasser über unterliegende Gemeinden ein.