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Schmutzwassergebühr


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Festsetzung der Schmutzwassergebühr durch die Landeshauptstadt München

Schmutzwassergebühren werden für die Entsorgung des Schmutzwassers erhoben. Die Entsorgung umfasst die Ableitung im städtischen Kanalnetz und die Reinigung des Schmutzwassers in den Kläranlagen.
Die Festsetzung der Schmutzwassergebühr richtet sich nach der Entwässerungsabgabensatzung (EAS) der Landeshauptstadt München, die Ihnen hier zum Download zur Verfügung steht.

Berechnungsgrundlage
Für die Berechnung der Schmutzwassergebühr wird grundsätzlich die dem Grundstück zugeleitete Frischwassermenge herangezogen, die Sie von den Stadtwerken München (SWM) beziehen. Die Münchner Stadtentwässerung gewährt pauschal einen Abzug von zehn Kubikmetern auf die verbrauchte Frischwassermenge pro Jahr (sogenannter Pauschalabzug). Damit werden die Frischwassermengen berücksichtigt, die nicht in die Kanalisation eingeleitet werden (z. B. Gießwasser).

Gebührenhöhe
Die Schmutzwassergebühr beträgt derzeit 1,56 Euro pro Kubikmeter (Mehrwertsteuer fällt nicht an). Sie wurde im Jahre 1999 gesenkt und seitdem nicht mehr erhöht.

Bescheid
Den Gebührenbescheid (PDF, 83 KB)für das Schmutzwasser erhalten Sie von der Münchner Stadtentwässerung.

Berechnungsbeispiel zur Ermittlung der Schmutzwassergebühr:
Am Verbrauchsort wurde durch Wasserzählerablesung für den zurückliegenden Jahreszeitraum ein Frischwasserverbrauch in Höhe von 100 Kubikmeter ermittelt. Auf Basis dieses Frischwasserbezuges wird die Schmutzwassergebühr ermittelt. Nach Abzug der jährlichen Pauschale in Höhe von 10 Kubikmeter ergibt sich eine gebührenpflichtige Schmutzwassermenge in Höhe von 90 Kubikmeter. Durch Multiplikation der gebührenpflichtigen Schmutzwassermenge mit dem jeweils gültigen Schmutzwasserwassergebührensatz von derzeit 1,56 Euro pro Kubikmeter ergibt sich eine Schmutzwassergebühr in Höhe von 140,40 Euro.

Schmutzwassergebühren sparen
Leiten Sie mehr als zehn Kubikmeter Frischwasser pro Jahr nicht in das städtische Kanalnetz, können Sie die darüber hinausgehenden Wassermengen ermäßigend geltend machen. Voraussetzung hierfür ist die Installation eines zusätzlichen, geeichten Zwischenzählers. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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