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Für welche Leitungen ist der Grundstückseigentümer zuständig?


Grundstücksentwässerungsanlagen befinden sich im Gegensatz zur öffentlichen Kanalisation in Privatbesitz. Sie sind vom Grundstückseigentümer selbst zu errichten und zu betreiben. In München beginnt die Zuständigkeit des Grundstückseigentümers am Anschlussstück, also am Abzweig des städtischen Kanals. Das heißt auch der Anschlusskanal im Straßenbereich, also die Leitung zwischen städtischem Kanal und der Grundstücksgrenze, ist vom Eigentümer zu errichten, zu unterhalten und falls erforderlich instand zu setzen.

Diese Regelung ist nicht unumstritten, fallen für den Eigentümer ja auch Kosten für Leitungen an, die gar nicht auf seinem Grund liegen. Jedoch hat sich diese seit langem praktizierte, und seit 1969 in der Satzung festgeschriebene, Abgrenzung für die Münchner Bürger auch ausgezahlt. Im Vergleich zu anderen Großstädten hat München die günstigsten Entwässerungsgebühren, die seit 1999 konstant geblieben sind und auch wenigstens bis 2013 nicht erhöht werden müssen. Wären auch die Anschlusskanäle durch die Münchner Stadtentwässerung zu bauen und zu betreiben, müsste dies durch höhere Gebühren finanziert werden.


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