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Logo der Münchner Stadtentwässerung Landeshauptstadt München

Strahlenschutz in den Entwässerungsanlagen


Informationen für Einleitugn von radioaktivem Abwassser

Die Landeshauptstadt München , als ein Zentrum von Wissenschaft und Forschung hat eine große Zahl von Einrichtungen, in denen mit radioaktiven Stoffen gearbeitet wird. Universitäten mit Radiologischen Instituten, Krankenhäuser aber auch private Forschungseinrichtungen sind Orte, an denen mit ionisierender Strahlung belastete Abwässer anfallen.

Zum Schutz ihrer Mitarbeiter und Anlagen stellt die Münchner Stadtentwässerung in § 15 Abs. 2 Entwässerungssatzung (EWS) Anforderungen an das Einleiten radioaktiver Abwässer. Bevor diese Abwässer eingeleitet werden dürfen, muss der Verursacher durch eine geeignete Vorbehandlungsanlage sicher stellen, dass er die nach der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) zulässigen Grenzwerte einhalten kann.
Die Münchner Stadtentwässerung prüft die Eingabepläne für diese Vorbehandlungsanlagen nach den Vorgaben der Entwässerungssatzung. In der Regel werden weitere Auflagen gefordert, bevor eine Einleitgenehmigung erteilt werden kann.
Auch der weitere Betrieb der Anlage wird von der Münchner Stadtentwässerung überwacht. Dabei werden die Abwässer vor Einleitung in die städtische Kanalisation regelmäßig beprobt, im Labor analysiert und bei Einhaltung der Grenzwerte zur Einleitung freigegeben .