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Kanalnetzsanierung


Kanalnetzsanierung Landsberger Straße 2. BA

Aktuelles

Vortriebsarbeiten

Die Vortriebsarbeiten wurden erfolgreich beendet. Der Rohrstrang mit einer Gesamtlänge von 2,2 km wird derzeit mit einer Schmutzwasserrinne ausgestattet.
Ebenfalls werden in den nächsten Monaten 20 Einstiegschächte von der Oberfläche aus errichtet

Baufeld Willibaldstraße

Der Rückbau der Vortriebseinrichtungen erfolgt bis März 2020, danach wird das Baufeld als Baustelleneinrichtungsfläche für die Restarbeiten genutzt.

Verkehrsumlegungen

Zwischen der Willibaldstraße und dem Laimer Kreisel ist die nördliche Fahrbahn der Landsberger Straße stadtauswärts auf die Begleitstraße verlegt, da dort noch bis Sommer 2020 Einstiegschächte errichtet werden.

An der Willibaldstraße bleibt die gesamte Fahrbahn der Landsberger Straße in Richtung Süden noch bis Mai 2021 umgelegt.

Am Knie ist die Fahrbahn der Landsberger Straße ebenfalls Richtung Süden verschoben.
Nach Fertigstellung des Profilübergangs, voraussichtlich Ende 2020, können die Fahrspuren rückverlegt werden.

Voraussichtlich ab Sommer 2020 kommt es zwischen der Willibaldstraße und Am Knie zu umfangreichen Fahrbahnumlegungen, da dann dort Einstiegschächte zum neuen Kanal gebaut werden müssen.

Die geplante Fertigstellung der Arbeiten bis Mai 2021 kann gehalten werden.

Kanaltrasse mit einem Durchmesser von 3 Metern

Allgemeines
Die Kanalnetzsanierung Landsberger Straße, 2. Bauabschnitt, soll das aus der Mitte des 20. Jahrhunderts stammende, bestehende Kanalsystem im Bereich Pasing und Laim entlasten. Um die großen Abwassermengen im Münchner Westen / Südwesten abzuleiten, ist in der Landsberger Straße ein neuer Abwasserkanal geplant, der nach Fertigstellung an den bereits hergestellten Abwasserkanal DN 3000 am Laimer Kreisel anschließt und das anfallende Mischwasser über das Regenrückhaltebecken Hirschgarten ableitet.

Mit der Baumaßnahme wird der Lückenschluss zwischen dem ersten Bauabschnitt, Bereich „Offenbachstraße“ bis „Am Knie“ (Fertigstellung im Jahr 2012) und dem bereits hergestellten Teilstück am „Laimer Kreisel“ (Fertigstellung im Jahr 2016) geschaffen.

Es ist geplant die Kanaltrasse mit einem Durchmesser von 3 Metern von einem Doppelstartschacht an der „Willibaldstraße“, zunächst in östliche Richtung zum „Laimer Kreisel“ (Länge etwa 980 Meter) durch ein sogenanntes Rohrvortriebsverfahren aufzufahren. Nach Bergung der Vortriebsmaschine über einen neu zu erstellenden Zielschacht am „Laimer Kreisel“ wird diese erneut in die Startbaugrube gebracht. Dann erfolgt der zweite Vortrieb in Richtung Westen bis zum Anschluss an den Bestand ca. 160 Meter östlich „Am Knie“ (Länge etwa 1.200 Meter). Dort muss eine bereits im ersten Bauabschnitt im Jahr 2012 erstellte Zielgrube erneut ausgehoben und umfangreich angepasst werden.

Nach Abschluss der Vortriebsarbeiten erfolgt die Erstellung der Schmutzwasserrinne aus Kanalklinkern, die Herstellung von 20 Einsteigschächten und drei Überleitungsbauwerken vom Bestandskanal in den neu zu erstellenden Abwasserkanal.