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Weitere Verbesserungen für den öffentlichen Busverkehr


Beschleunigung des Busverkehrs sowie barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen

Auf Grundlage der vom Stadtrat beschlossenen Maßnahmenbündel zur Beschleunigung des Buslinienverkehrs setzt das Baureferat diese von Mobilitätsreferat, Baureferat und SWM/MVG geplanten Verbesserungen für den öffentlichen Busverkehr um. Konkret werden in Straßenabschnitten Busspuren markiert, damit Busse im Berufsverkehr ungehindert fahren können. An anderen Stellen werden Ampelanlagen optimiert oder Halteverbote eingerichtet, weil die Straßen so schmal sind, dass sie nicht in zwei Richtungen gleichzeitig befahren werden können. In der Regel profitieren von den Maßnahmen mehrere Buslinien gleichzeitig.
Aktuell wurde eine neue Busspur in der Ampfingstraße in Berg am Laim eingerichtet. Bereits im Juli wurde auch am Luise-Kiesselbach-Platz in Fahrtrichtung Norden zusätzlich zu den vorhandenen beiden Fahrspuren eine Busspur abmarkiert. Außerdem sind in den letzten Monaten Busspuren in der Wendl-Dietrich-Straße in Neuhausen, in der Dietlindenstraße in Schwabing und in der Allacher Straße in Moosach entstanden. Am 28. Juli 2021 hat der Stadtrat mit der Vorlage des Mobilitätsreferats weitere Busspuren beschlossen. Zurzeit wird die Markierung einer Busspur für die Grillparzerstraße zwischen Prinzregentenplatz und Einsteinstraße in südlicher Fahrtrichtung, sowie für die Einsteinstraße vor dem Knoten Einstein-/Truderinger Straße in Fahrtrichtung Vogelweideplatz vorbereitet. Beide Maßnahmen sollen – abhängig von der Witterung – noch in diesem Jahr umgesetzt werden.
Außerdem werden vom Mobilitätsreferat Ampelschaltungen angepasst, um die Linienbusse zu beschleunigen. In den vergangenen Monaten sind die Ampelschaltungen an den Kreuzungen Wendl-Dietrich-Straße/Rotkreuzplatz, Rosenheimer Straße/Autobahn A8 und Garmischer Straße/Luise-Kiesselbach-Platz optimiert worden. Am 28. Juli 2021 hat der Stadtrat darüber hinaus die Anpassung der Ampel Falkenstraße/Mariahilfplatz und – als Verkehrsversuch – der Ampel Isartal-/Lagerhausstraße beschlossen. Diese werden baldmöglichst umgesetzt. Noch in diesem Jahr treibt das Mobilitätsreferat das Thema weiter voran und legt dem Stadtrat weitere elf Maßnahmen vor, um die Buslinien in der Stadt zu beschleunigen. Die Projekte sollen ab 2022 umgesetzt werden.

Als weitere Optimierung verbessert das Baureferat laufend den Ein- und Ausstieg an Bushaltestellen. Ziel ist der stadtweite barrierefreie Ausbau aller Bushaltestellen. Dazu hat der Stadtrat das Baureferat aufgrund der gesetzlichen Vorgabe für die vollständige Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr beauftragt. Insgesamt sind bereits 381 der Münchner Bushaltestellen ganz oder teilweise barrierefrei. In diesem Sommer wurden die Haltestellen Ridlerstraße in der Schwanthalerhöhe und Diakon-Kerolt-Weg an der Ottobrunner Straße in Ramersdorf-Perlach fertiggestellt. Ebenso sind die Haltestellen Marienstern in der Aidenbachstraße in Obersendling, Winzererstraße in der Maxvorstadt und Jakob-Kaiser-Straße in Neuperlach umgebaut worden. Noch in diesem Jahr beginnt der Umbau von drei weiteren Haltestellen. Durch den Umbau wird das Ein- und Aussteigen für Personen mit Gehbehinderung, Rollatoren oder Rollstühlen, aber auch für Familien mit Kinderwägen sowie für Blinde und stark sehbehinderte Menschen deutlich erleichtert. Auch die Wartebereiche und angrenzende Radwege werden nach Möglichkeit optimiert, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.