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Garmischer Straße


Vor dem Tunnel 100.000 Fahrzeuge pro Tag - heute: Hundertausende Blüten entlang der Mittelpromenade  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Hunderttausende Blüten entlang der Mittelpromenade
© Peter Schinzler

Promenade statt Verkehrsschneise

Hunderttausende weißer Blüten blühen im Frühling entlang der Promenade, wo sich früher mehr als hunderttausend Fahrzeuge mehrspurig vorbeischoben. Vom Luise-Kiesselbach-Platz bis zum Westpark kann man nun bequem und sicher zu Fuß auf einer 850 Meter langen attraktiven Wegstrecke spazieren gehen. Wer möchte, kann unterwegs auf einer der neuen Bänke Platz nehmen, sich mit den Nachbarn von gegenüber treffen ... Vor dem Tunnelbau war das undenkbar, nun hat sich das Verkehrsaufkommen an der Oberfläche deutlich verringert. Die Garmischer Straße hat sich dadurch markant verändert, der ehemals sechsspurige Straßenraum wurde komplett neugestaltet: Jetzt gibt es viel Platz für Fußgänger und Radfahrer und bessere Möglichkeiten, um die einst trennende Schneise barrierefrei zu queren.

Etwa 250 Vogelkirschen, Birnbäume und Felsenbirnen verwandeln die neue Mittelpromenade im Frühling in ein schneeweißes Blütenmeer und zeigen im Herbst ihr feurigrotes Blattwerk. Gesäumt von 150 Platanen in Grünstreifen und Trögen veränderte die Garmischer Straße damit ihren Charakter von einer tosenden Bundesstraße zu einer alleeartigen Stadtstraße, die den Verkehr aus den einmündenden Wohnstraßen nach Nord und Süd ableitet.

Kernstück der Oberflächengestaltung ist die großzügige, zirka zehn Meter breite Mittelpromenade mit jetzt nur noch einer Richtungsfahrbahn je Seite. Die einmündenden Querstraßen gliedern die Promenade in vier Abschnitte. Die Promenade verläuft wegen des darunter liegenden Straßentunnels teilweise um etwa einen halben Meter höher, als die Fahrspuren daneben. Sie verbindet nun auch den beliebten Westpark mit dem Luise-Kiesselbach-Platz – dem Herz des Stadtteils Sendling-Westpark.

Auftakt und Eingang zur Promenade liegen jeweils an den Kreuzungspunkten der querenden Straßen. Über eine mit Pflaster eingefasste Vorfläche und anschließender flacher Rampe gelangt man barrierefrei auf den drei Meter breiten Weg, der zum Flanieren einlädt. Links und rechts des Weges schließt ein Rasenstreifen an, ergänzt durch komfortable Sitzmöglichkeiten mit Holzauflage und eine durchgehende Beleuchtung. Die Kirschbaumallee hinter den Bänken gibt den Rahmen und schirmt die Promenade ab.